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Gospelchor St. John
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Film über die
Gemeinde Ottersweier

Misstrauen ist ein Zeichen von Schwäche. (Mahatma Gandhi)

Ein Film über die Gemeinde Ottersweier wurde freundlicherweise von der Gemeindeverwaltung zur Verfügung gestellt. Den Film finden Sie hier ....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick

Einladung zur „Frühschichtwoche“ ins Gemeindezentrum St. Johannes.

 Um 6.00 Uhr morgens findet im kleinen Saal (Seiteneingang) die traditionelle  Frühschichtwoche (Morgenmeditationen ) mit anschließendem Frühstück (ca. 6.30 Uhr) statt.

 Ab 7.00 Uhr geht jeder seiner Arbeit in Schule, Beruf oder Haushalt nach.

Thema ist in diesem Jahr

„Du selbst bist die Botschaft

Anders leben – Zeugnis geben“

 Die einzelnen Morgen gestalten die verschiedenen Gruppierungen der Pfarrei.

 

Mo. 29.11.            „Woraus wir leben  -  Quellen lebendigen Wassers“

Die. 30.11.            „Ihr seid das Licht der Welt“

Mi.  01.12.            „Die Würde des Menschen“

Do.  02.12.            „Innere Freiheit“

Fr.   03.12.            „Machs`s wie Gott: Werde Mensch“

 

 Frühschicht, das ist Kerzenschein, gute Gemeinschaft, einfühlsames Gitarrenspiel, neue geistliche Lieder, besinnliche Texte.... und ein reichhaltiges Frühstück !

 „Frühschicht“ ist der ganz andere Start in den Morgen.

Sehen wir uns?

Ökumenische Frühschicht in der Fastenzeit

von Montag, 8. März 2010  bis Freitag, 10. März 2010

        Thema:  Schöpfungsfreundlich leben ....

Gott hat unsere Erde gemacht als ein Lebenshaus für alle Menschen. Ein Haus also, in dem alle Menschen gut und menschenwürdig leben können sollen, ein Haus aber auch, in dem nur begrenzt Lebensressourcen zur Verfügung stehen – die weltweit ungerecht verteilt und ausgebeutet werden.

 Politische, wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit – in der Bibel gehört das zum „Reich Gottes“ – wird es auf Dauer nur geben, wenn wir Menschen der Einen Welt auch die Umweltgerechtigkeit in unsere Lebensentwürfe mit einbeziehen und uns konsequenter als bisher für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen.

 Theoretisch wissen wir – und auch die in Wirtschaft und Politik Verantwortlichen –, dass wir im Sinne der Nachhaltigkeit weit über unsere Verhältnisse leben. Doch einfacher und damit schöpfungsfreundlicher zu leben scheint eben nicht einfach zu sein.

 - Einfach leben hieße, achtsam leben.

- Einfach leben hieße, sparsam leben.

- Einfach leben hieße, sinn-voll leben.

- Einfach leben hieße, verantwortlich leben.

- Einfach leben hieße, mit-menschlich leben.

- Einfach leben hieße, rücksichtsvoll leben.

- Einfach leben hieße, schöpfungsfreundlich leben.

- Einfach leben hieße, zukunftsfähig leben.

 

MISEREOR-Partner in Afrika, Asien und Lateinamerika zeigen uns ein einfaches Leben im Einklang mit oder im Einsatz für die Schöpfung als Lebenshaus für alle Menschen. In der Fastenzeit 2010 sind wir eingeladen, uns an ihre Seite zu stellen: in Indien, in Brasilien und im Tschad rechnen Menschen mit unserer Solidarität, unserem Gebet und unserem Einsatz zur „Bewahrung der Schöpfung – damit alle leben können“.

 

Die Frühschichten gliedert sich nach folgender Struktur:

Hymnus - Thematischer Einstieg - Psalmengebet - Schriftlesung - Politischer Impuls - Handlungsimpuls - Litanei - Bitten - Vater unser - Erinnerungszeichen - Haltungen - Lobpreis - Segen.

Texte aus der Frühschicht am Dienstag:

Wer Schmetterlinge lachen hört

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondenschein
ungestört von Furcht
die Welt entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will
zum Tier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, dass er nichts weiß,
wie alle anderen auch nichts wissen,
nur weiß er, was die anderen
und auch er noch lernen müssen.

Wer sich in fremde Ufer spürt
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich
ungestört von Furcht
sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf.
Den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondenschein
ungestört von Furcht
die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.

(Novalis)

 

 

 

Viele von uns leben ihr Leben wie undankbare Gäste auf dem wunderbaren Fest des Lebens.

Statt das Fest mit allen Sinnen zu genießen, regen wir uns darüber auf, dass das Mahl nicht für immer dauert. Wir mäkeln an den Speisen herum. Wir wollen etwas ganz bestimmtes essen und nichts anderes.

Oder wir stopfen uns mit Dingen voll, die uns nicht gut tun, und wundern uns dann, dass wir krank werden.

Viele Menschen verbringen das ganze Fest damit, bei den anderen Gästen nach Fehlern zu suchen.

Sie haben keine Ahnung, wer ihr Gastgeber ist oder warum sie überhaupt eingeladen wurden.

Und meistens fällt ihnen gar nicht ein, sich zu bedanken.

Manchen ist es ganz egal, was sie bei diesem grandiosen Fest überhaupt tun. Wenn die Speisen ausgehen, sind sie einfach erschrocken.

Anderen ist das Essen ziemlich egal, sie wollen lediglich die anderen Gäste herumkommandieren.

Sie leben in der Illusion, dies sei ihre Party und begreifen nicht, dass alle, die hier sind, eingeladen wurden, am Fest teilzunehmen.

Manche weigern sich, ihren Teller leer zu essen, verziehen sich in die Ecke und warten schmollend darauf, dass die Party zu Ende geht.

 

Beten ist ein Weg, sich nach dem Gastgeber umzuschauen, ihm zu danken und nach und nach herauszufinden, warum wir hierher eingeladen wurden.

Beten heißt „DANKE“ zu sagen, sich satt zu essen und dann zu fragen: „Was kann ich dafür geben?“

 

  Ökumenische Frühschicht in der Fastenzeit -Rückblick  

von Montag, 8. März bis Freitag, 10. März 2010 ab 6.00 Uhr   
Thema:  Schöpfungsfreundlich leben ....

Treffpunkt: Gemeindezentrum St. Johannes, kleiner Saal.

Abschluss der Besinnung am Morgen ist gegen 6.30 Uhr ein gemeinsames Frühstück.

Die einzelnen Morgenimpulse gestalteten:

 Mo. 08. März 2010    Haltung des Staunens – die Augen
                                    (Kinderkirche)

Die. 09. März 2010    Haltung der Dankbarkeit – die Ohren
                                    (evangelische Kirchengemeinde)

Mi. 10. März 2010    Haltung der Demut – der Mund
                                    (Frauengemeinschaft)

Do. 11. März 2010    Haltung der Wahrhaftigkeit und der Ehrfurcht – das Herz
                                    (Pfarrgemeinderat)

Fr. 12. März 2010    Haltung der Beharrlichkeit und der Tatkraft – die Füße
                                    (Ministranten)

 Alle Ottersweierer, Neusatzer und Unzhurster die den Tag mal etwas anders beginnen wollten, waren herzlich eingeladen.

 

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