Die Theatergruppe p.s. wurde 1992 am Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium im Dresdner Ortsteil Blasewitz von der Lehrerin Frau Steinbrecher aus der Taufe gehoben.
2001 übernahm der Germanistikstudent Roman Starke die Leitung, und inszenierte "Rien ne na plus". 2002 stieß der ehemalige p.s.-Schauspieler Martin Schneider hinzu und übernahm die Co-Regie. Beide inzenierten gemeinsam "Es gibt zwei Leben vor dem Tod" und "A Clockwork Orange" bevor Roman durch sein Studium der Theaterpädagogik dazu 'gezwungen' wurde, Dresden zu verlassen.
Das neu gebildete Triumvirat Martin Schneider, Till Großmann und Robert Schöne führte 2004/2005 bei "Marat/Sade" Regie. Durch ihre jeweiligen Studien verließen auch Till und Martin Ende der letzten Spielzeit Dresden.
Den Mann fürs Grobe - äh die Technik - gibt dieses Jahr Michael Bommhardt.
Dank an alle!
Die derzeit 13 Schauspieler sind Schüler der Klassenstufen 9-12. Geprobt wird einmal wöchentlich in der Schule; zusätzlich fahren wir jedes Jahr in ein dreitägiges Probenlager. Seit 2005 empfehlen wir den Jugendfreizeithof Grillenburg. Ausreichend Platz, Selbstversorgung möglich und nettes Personal. Und 'ne Diskokugel. So geht's doch auch ;-)
Werktreue Interpretation haben wir uns nicht auf die Fahnen geschrieben. Neben stark veränderten 'fertigen' Vorlagen spielen wir auch selbst entwickelte Texte. Bisher wurden folgende Texte umgesetzt:
- 'Die Räuber' nach Friedrich Schiller.
- 'Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade' nach Peter Weiss.
- 'A Clockwork Orange' nach dem Roman von Anthony Burgess mit insgesamt 11 Vorstellungen
» Artikel im 'SPIESSER' - 'Es gibt zwei Leben vor dem Tod!' von Roman Starke
- 'Rien ne va plus' von Roman Starke und Shakespeare ;-)
- 'Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen' nach Andersen
- 'Der Besuch der alten Dame' frei nach Dürrenmatt
- 'Herr M. oder die Reise ins gelobte Land' eine Adaption der Moses-Geschichte
- 'Der Affe als Mensch' von Hauff
- 'Nach Hause' von Ljudmila Rasumowskaja
- 'Hamlet' frei nach Shakespeare
- 'Die Erbtante' frei nach Peter von Tranin
- 'Auf hoher See' von Mrozek