Anatomie des Meniskus |
Der Meniskus ist eine halbmondförmige
Knorpelscheibe, die zwischen Ober- und Unterschenkel gelagert ist, um Stöße
im Sinne einer Stoßdämpfung aufzunehmen, was den Gelenkknorpel schützt. Überdies
sorgt der Meniskus auch für eine bessere Verteilung der
"Gelenkschmiere".
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Der Innenmeniskus bildet einen Halbkreis und ist aufgrund der Muldenform der inneren Tibiagelenksfläche auch deutlich weniger voluminös. Die Fixierung des Meniskus ist straffer, die durchschnittliche Bewegungsfreiheit beträgt 5,1mm. |
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Im Bindegewebe der Vorder- und Hinterhörner liegen zahlreiche sensible
Nervenendigungen, die bei der Propriozeption des Kniegelenkes
eine große Rolle spielen.
Ein
zerrissener Meniskus zerstört, wenn er längere Zeit besteht, den
Knorpel und führt daher zu einer Arthrose des Kniegelenkes
Vom Meniskusgewebe
müssen sowohl Zug- als auch Druckbelastungen aufgenommen
werden, dementsprechend befinden sich bei Blick durch das Mikroskop im
peripheren Bereich grobe Kollagenfaserbündel zirkulär-parallel
angeordnet, während sie im inneren Bereich vor allem radiär
ausgerichtet sind. In der Peripherie, das heißt zur Meniskusbasis hin,
befinden sich verstreut Chondrone (Knorpelzellen) in die Faserbündel
eingelagert. In
allen Bereichen sind elastische Fasern zu
finden, die kollagenen
Fasern netzartig umspinnen. Diese bewirken zusammen mit der Form des
Meniskus eine Funktion als "Stoßdämpfer" des Kniegelenkes.
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