Unfallverhütung
im Handball |
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Handball ist ein körperbetontes Spiel. So verwundert es nicht,
daß sich etwa 80% aller Unfälle im Wettkampf ereignen bzw. bei
Trainingsspielen und anderen zweikampfgeprägten Trainingsformen. Die
Verletzungen verteilen sich dabei im wesentlichen auf vier Körperregionen.
Bei Kopf- und Handverletzungen ist häufig der Gegenspieler mit
verursachend. Meist kommt es zu Prellungen und leichteren Frakturen bis
hin zu ausgeschlagenen Zähnen. Zur Behandlung ist jedoch nur in seltenen
Fällen ein längerer Krankenhausaufenthalt oder eine Sportpause
notwendig. |
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Als Ursachen für Knie- und Sprunggelenksverletzungen sind insbesondere zu
nennen:
· schlechte Technik in Verbindung mit fehlender Koordination und Kraft
· muskuläre Kraftunterschiede der verschiedenen Beinmuskeln (z.B. Strecker deutlich kräftiger als Beuger) und dadurch bedingte stärkere Belastungen von Gelenken, Sehnen und Bändern
· Verwendung von ungeeigneten Sportschuhen, die in Kombination mit falsch behandelten Hallenböden entweder zu stark gleiten oder zu stark bremsen
· zu kurze Regenerationszeiten nach erschöpfenden (Wettkampf-) Belastungen und Verletzungen mit der Folge einer sich summierenden Ermüdung und damit erhöhter Verletzungsgefahr.
Mit den hier dargestellten Maßnahmen sollen die genannten Ursachen angegangen werden, und zwar im einzelnen durch:
· ein saisonbegleitendes Trainingsprogramm für die Beinmuskulatur mit den Schwerpunkten Dehnung und Kräftigung sowie Koordination
· Empfehlungen zur Wahl des geeigneten Sportschuhs und zur Verwendung von Tape, Bandagen und Orthesen
· Tipps zur Trainingsplanung und zur Regeneration.