Camping Barco Reale - San Baronto



Infos zum Campingplatz

Der Campingplatz ist wunderschön gelegen, inmitten der traumhaften Landschaft der Toskana. Er liegt auf einem Hügel und vom Pool aus, hat man eine gigantische Aussicht über das Tal. Die Zufahrt zum Platz ist teilweise sehr steil (Bei Bedarf Schlepphilfe). Die meisten Stellplätze sind nischenartig angelegt und somit hat jeder sein eigenes kleines Reich. Der Platz verfügt über eine Bar, Restaurant, Pizzeria, Eisdiele, einem sehr kleinen Supermarkt, Gesellschaftsraum und einem Auskunftsbüro, wo auch Ausflüge zu den nahe gelegenen Städten wie Florenz, Pisa, Lucca und Siena angeboten werden. Etwa 500 Meter vom Campingplatz entfernt liegt der romantische Ort San Baronto, wo es auch noch schöne Restaurants und kleine Geschäfte gibt. Der nächstgelegene Ort, wo es einen größeren Supermarkt gibt (Lamporécchio), ist etwa 8km entfernt. Außerdem gibt es auch eine kleine Poollandschaft, bestehend aus zwei Becken: Ein Becken für Schwimmer und ein Becken mit kindgerechter Wassertiefe. Vom Pool aus hat man eine atemberaubende Aussicht.

Die sanitären Anlagen sind modern ausgestattet und sehr sauber.

Der Campingplatz ist ein idealer Ausgangspunkt um die Toskana mit ihrer traumhaften Landschaft, den wunderschönen Städten und romantischen Dörfern zu erkunden und kennen zu lernen.

Unsere Bewertung: Stand 2002
Platz: gut
Sanitär: gut

Homepage Campingplatz: www.barcoreale.com  


Reisebericht Toskana:

Am 06.09.02 ging es endlich auf große Fahrt, in den Langersehnten Urlaub, in die Toskana. Die Fahrt verlief sehr gut. Wir übernachteten auf einem Rastplatz in der Nähe von Modena und nahmen früh am nächsten Morgen die letzten paar Kilometer in Angriff.  Leider haben wir bei Florenz nicht aufgepasst, und die Autobahn nicht gewechselt. Na ja, da wurde es dann etwas schwierig. Wir sind dann auf der Landstraße Richtung Pistoia gefahren, wir hätten besser die Autobahn  nehmen sollen, denn endlich in Pistoia angekommen, haben wir die Abfahrt Richtung Lamporecchio nicht gefunden und wie wir später herausgefunden haben, wäre das von der Autobahn sehr einfach gewesen. Wir haben uns dann mehr oder weniger durchgefragt. Als wir endlich wieder in der richtigen Richtung waren, ging es in Serpentinen Richtung San Baronto. Leider haben wir die letzte Steigung zum Campingplatz nicht geschafft.  Unser Wohnwagen wurde dann von einem Trecker bis zu unserem Stellplatz gebracht. Wir sind dann erstmal auf Endeckungstour gegangen und waren begeistert. Die Schönheit des Platzes und vor allem der Umgebung haben uns für die Strapazen der Anreise mehr als entschädigt. Und die Aussicht vom Pool war einfach atemberaubend. Die ersten  2 Urlaubstage  aalten wir uns in der Sonne. Am 09.09. begann dann unsere Entdeckungstour der Toskana. Unser 1. Ziel war Florenz. Um Florenz einigermaßen Kennen zu lernen, braucht man schon einen ganzen Tag. Wenn man in Florenz rein kommt, ist man erstmal total enttäuscht. Es ist eine häßliche Großstadt mit Hochhäusern, Kreisverkehr und mehrspurigen Straßen. Als Nichtitaliener hat man es schwer, vor allem die Beschilderung ist oft schwer zu verstehen oder fehlt irgendwie völlig. Aber wenn man dann in die Innenstadt kommt, dort wo all die vielen Sehenswürdigkeiten zu finden sind, sieht die Welt wieder ganz anders aus. Die Stadt hat ein ganz besonderes Flair und ist wunderschön. Vor allem der "Piazzale Michelangelo" hat es uns sehr angetan. Von dort hat man eine wunderschöne Aussicht auf Florenz.  Es war ein sehr schöner Tag.

Am 10.09. haben wir dann einen Ausflug nach Pisa und Lucca gemacht. Es ist schon gigantisch, den schiefen Turm in natura vor sich zu haben. Auch Lucca ist ein sehr romantischer Ort, mit den kleinen, verwinkelten Gassen.

Die nächsten 2 Tage haben wir dann erstmal die nähere Umgebung erkundet. Wir haben uns San Baronto angesehen. Den süßen und sehr romantischen Ort, nur 500m vom Campingplatz entfernt. Wir sind in den Wäldern rund um den Platz spazieren gegangen, haben die traumhafte Aussicht genossen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Außerdem haben wir noch einen Ausflug nach Pistoia gemacht.

Am 13.09. sind wir dann nach San Gimignano, Volterra und Siena gefahren. Für mich war San Gimignano der schönste Ort, den ich in diesem Urlaub kennen gelernt habe. Die Silhouette des "Manhattan der Toskana" zeichnet sich mit ihren 15 bis 54 m hohen Geschlechtertürmen schon aus weiter Entfernung ab. Und man findet sehr romantische Ecken, abseits des Tourismus. Von der höchsten Stelle des Ortes hat man einen traumhaften Blick auf die umliegende Landschaft.                

Volterra liegt anmutig auf einem 555 m hohen Hügel. Schmale Gassen schlängeln sich durch den sehr schönen Ort. Und auch hier ist die Aussicht einfach gigantisch. Ja, und dann Siena. Ein Märchen aus gebrannten Stein. Das Herz der Toskana. Der muschelförmige Rathausplatz "Il Campo" ist für viele Italiens schönster Platz. Und das stimmt auch, denn wenn man aus den schmalen, dunklen Gassen auf den Platz tritt, stockt einem der Atem. Es war sicherlich ein sehr anstrengender Tag, aber es hat sich wahrlich gelohnt. Den Rückweg haben wir dann über eine der vielen Weinstraßen angetreten. Das war ein Umweg, der nicht unbedingt notwendig war. Wir haben zwar noch einige schöne Fotos gemacht, aber die Toskana ist einfach überall traumhaft schön, man braucht gar nicht große Umwege machen um "Postkartenmotive" zu finden.

Die letzten Tage in der Toskana haben wir dann am Pool verbracht. Haben uns von der Sonne streicheln lassen und die Aussicht vom Pool genossen. Wir haben noch einen kleinen Ausflug nach Empoli gemacht. Und am 18.09. hieß es dann, schweren Herzens, Abschied nehmen. Mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck haben wir dann die Heimreise angetreten. Wir haben dann noch für 3 Tage einen Abstecher zum Gardasee gemacht. Und wir waren garantiert nicht zum letzen Mal in der Toskana.