Abstellbahnhof Waldengenberg / Sachsen (WEB)
- von der 5gleisigen Abstellgruppe für die heimische Wand zum
grossen
Fiddle-Yard
Geschichte - die heimischen Abstellgruppe
an der Wand
Aufbauprogramm Ost - aus 3 Kästen
Abstellgruppe entsteht WEB mit derzeit 7 Segmentkästen
der erste Einsatz des FY beim
Modultreffen
Und weiter geht's - wir bauen zweigleisig
Waldengenberg aktuell - momentaner Stand,
die modultreffensrelevanten Planungsdaten,
das Aufbauschema der Segmente und die
derzeit
vorhandene Infrastruktur
Elektrik
was noch zu tun bleibt
die Geschichte
Mein Arbeitszimmer hat eine gerade durchgehende Wand von 4,32 Metern
Länge. An der soll sich alles abspielen. Da ich jedoch keine feste
Anlage baue, sondern auf Modulen bautätig bin, kam mir die Idee,
eine
Abstellgruppe an der Wand zu installieren, wo ich Zuggarnituren
für
den Einsatz bereithalten kann. Das ganze bekommt dann eine
Modulschnittstelle
und ich kann mit einer nicht ganz normgerechten R353mm-180°-Kurve
davor
Module nach Belieben anschliessen und darauf Fahrbetrieb veranstalten.
Angefangen hat es mit dem schon beschriebenen Regalsystem aus dem
Baumarkt
an der Wand



und 3 Segmentkästen von 105x25 cm.
und so sieht das im Gleisplan aus:

Die angesetzte Wendeschleife gibt es aus 2 Gründen bei mir noch
nicht:
- zum einen brauche ich dazu noch ein digitales Kehrschleifenmodul
- z.B.
Lenz LK100 oder was anderes in der Art
- zum anderen (und das ist der Hauptgrund) würde das Teil
momentan
mit
meiner Bananenpalme (ca. 1m Durchmesser) kollidieren, die mir sehr ans
Herz gewachsen ist.
Deshalb ist es noch nicht zum Bau dieser Geschichte gekommen (es ist ja
auch erst eine Weichenstrasse fertig) und für Fahrbetrieb wird das
bestehende Teil als Kopfbahnhof benutzt.
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aus der heimischen Abstellgruppe
wird
das Fiddle Yard Waldengenberg / Sachsen
Doch dann kam die Überlegung - eigentlich ist so ein Teil mit
10-12 Weichen drauf doch zu schade, um es nur an der heimischen Wand zu
haben. Also wurde das Konzept erweitert und sieht nun folgendes vor:
- die zwei Kästen mit den Weichenstrassen werden
nebeneinandergeschraubt
und ergeben so eine Verzweigung von 2 auf 10 Gleise, auf zusammen 50 cm
Breite (AKTT Modulkopfstücksbreite)
- davor kommt ein Segmentkasten mit einseitigem Modulanschluss nach
AKTT-/Joschidul-/TT-Modulnormstandard,
einer Weiche und auf der anderen Seite zwei Abgängen, die
genau
an die zwei Einfahrten passen. Masse: BxH 50x67cm²
- ein vierter Segmentkasten von BxH 105x25cm² erhält
ebenso 5
Gleise
und wird parallel zu dem anderen geschraubt
- Dahinter lässt sich das Ganze mit weiteren
Segmentkästen der
Breite 50cm beliebig verlängern. Derzeit sind 2 in Planung und
Konstruktion
(Holz liegt schon in der Ecke). Masse: BxH je 50x67 cm²
- Der Zufall, ein Anstacheln von Rene B. und die überquellende
Bastelkiste
von Scherri lassen keine Ruhe in das Projekt kommen - hintendran wird
ein
Segmentkasten mit einer Drehscheibe zum Wenden und Umsetzen der Tfz.
angeschlossen.
Und da Scherri den zugehörigen 4-ständigen Jatt-Lokschuppen
nicht
wegschmeissen will (logisch), wird es eine weitere Kiste mit 5
Strahlengleisen
von der Drehscheibe aus für ebendiesen geben.
Joschi hatte dazu dann die passende Antriebs-Idee: mechanisch mit
Kurbel
!!! (da der Bima-Antrieb nicht so unbedingt der Hit ist) - Zusätzlich
wird die 2. Weichenstrasse mit einem Abzweig auf
3 Lokabstellgleise
versehen, die dann bis auf das Y-Einfahrtsteil verlängert werden
und
so mit einer Nutzlänge von ca. 70-90 cm auch das Abstellen von
kurzen
Zugeinheiten ermöglichen.
- Das Ganze soll je transportierbar sein. Dazu werden die 4
schmalen
Teile
in einen Transportrahmen übereinandergeschraubt und ergeben eine
kompakte
Kiste von ca. 108x25x60cm³ (Da ich für diese Teile
hauptsächlich
Tischlerplatte verwendet habe, gibt's allerdings schon mal lange Arme,
wenn das Auto zu weit wegsteht).
Die anderen Teile kommen ebenfalls in einen Transportrahmen von
50x70x70cm³.
Dank des hier verwendeten Materialmixes aus 10mm Buchensperrholz
(Kopfstücke),
18mm Tischlerplatte (Seitenspanten und Mittelsteg) und 10mm
Birkensperrholz
(Deckelplatte) ist es jedoch ein ganzes Stück leichter und
trotzdem
stabil.
Ausbaustufe 2 ist auf dem folgenden Plan dargestellt:

Und das ist Stufe 3 mit der Drehscheibe. Damit wächst die
Länge
dann auf insgesamt 5,45m

Hier noch ein paar Bilder von der Entstehung und dem Stand Ende
Januar
2002:








| Inzwischen ist auch das auf diesen Bildern noch leere
105x25-Teil mit
5 durchgehenden Gleisen versehen worden. Dieses Sammelsurium wurde bei
den Rossweiner Modellbahntagen im Februar 2002 erfolgreich getestet und
in Betrieb genommen (Aufbau asymetrisch wegen der nötigen
nutzbaren
Gleislänge von 2,50m: hinter der verzweigenden Einfahrt ein Ast
mit
Weichenstrasse und 2x 5-Gleiser, der zweite Ast mit dem Rohbau der
zweiten
Weichenstrasse als Eingleiser). |
 |
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Erster Einsatz beim
Modultreffen
in Weimar 2002 in voller Grösse
 |
Mit Hochdruck und schmalem Zeitkontingent (so es meine knappe
Wochenendzeit
erlaubt, in der Woche im Hotel sägt es sich so schlecht) wurde der
Bau der Weichenstrasse 2 (die hier auf den Bildern am
Y-Einfahrtssegment
dranhängt und noch ohne Weichen ist) sowie der beiden 10gleisigen
Längenerweiterungen vorangetrieben, um für das Modultreffen
im
April 2002 in Weimar die volle Nutzlänge der 10 Gleise zur
Verfügung
zu haben. Bewährungsprobe bestanden ! |
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Neue Herausforderung: wir bauen
2gleisig
Und weiter gehts: der Bau einer zweigleisigen Einfahrt war angesagt.
Dazu gab es zwei grobe Ideen, wie das aussehen könnte:

geworden ist es natürlich ganz anders, aus
Transportgründen
wollte ich nicht noch eine Kiste mit anderen Maßen bauen. Und so
habe ich die Sache aufgeteilt:
- Die bisherige Einfahrt ist um eine zweite Weiche erweitert
worden, das
2. Gleis liegt asymetrisch zur Kopfstückmitte im
Gleismittenabstand
von 34 mm. Damit ist WEB nach wie vor noch eingleisig anschliessbar.
- Die nötigen Gleisverbindungen für das Erreichen jedes
Gleises
wurden auf ein separates Kurvenmodul ausgelagert, dass die Eckdaten
Mittenradius
2000mm / Winkel 30° besitzt. Zum einen passt diese Kurve in das
Transportgestell
zu den anderen bereits vorhandenen eingleisigen Bogenmodulen, und zum
anderen
kann so je nach Bedarf die Ausfahrt aus WEB nach links oder nach rechts
schwenkend angesetzt werden, was den Planern unserer Modultreffen
sicherlich
entgegen kommen dürfte. Einen Gleisplan davon gibt's allerdings
noch
nicht, da ich noch nicht dazu gekommen bin, die für den
Gleismittenabstand
von 34 mm zu kürzenden Flexsteg-Bogenweichen für Winrail zu
konstruieren.
An diesem Teil sind die Arbeiten noch voll im Gange, denn in ein paar
Tagen zum Modultreffen 2002 in Rosswein muss alles funktionieren !
| Nachtrag: es hat funktioniert! der Beweis: |
 |
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Waldengenberg aktuell
Planungsdaten
Für alle Planer von Modultreffen - hier ist der aktuelle Stand von
Waldengenberg.
Gleisplan stand jetzt (seit Herbst 2002 - bei Klick wird's gross):

Die wichtigsten Daten auf einen Blick:
| Gesamtabmessung |
4,11 m x 0,5 m |
| Anzahl der Gleise |
10 |
| Gleisnutzlängen |
2,80-3,05m grenzzeichenfrei |
| Lokabstellgleise |
2x 70 cm, 1x 90cm |
| Gleisabstand der FY-Gleise |
43 mm |
| Gleisabstand der beiden parallelen Einfahrten
in die
5er-Gruppen |
86 mm |
| Betriebsart |
nur digital |
WEB wird derzeit gebildet durch Kästen folgender Abmessungen
LxB,
die hintereinander gehängt werden:
- Einfahrt (E) 0,67 x 0,5 StEng140e
- Weichenstrassen (A und C) 1,05 x 0,25 (2
parallel) StEng140a
und StEng140c
- Abstellsegmente (B und D) 1,05 x 0,25 (2
parallel) StEng140b
und StEng140d
- Abstellsegment (F) 0,67 x 0,5 StEng140f
- Abstellsegment (G) 0,67 x 0,5 StEng140g
Wenn die Ausfahrt im Westen liegt, dann ist die Südseite die
Sonnenseite,
und da halte ich mich am liebsten auf -> deshalb wird von hier
bedient.
Über die ganze Länge kommen also nochmal 0,3m Breite für
die Infrastruktur wie Wagenkarten- und Fredablage sowie Stellereien
dazu.
Die Gleislage: das nördliche Ausfahrgleis liegt genau auf
Kopfstückmitte
0,25, und das südliche Gleis um 34mm ausserhalb dieser Mitte. Das
ist wichtig, falls direkt davor ein Abzweig oder ähnliches
angeschlossen
werden soll.
Weiterhin existieren noch 2 Segmentkästen:
- 0,67 x 0,5 (I) StEng140h
- 1,05 x 0,5 (H) StEng140i
Die beiden bilden den Wagenablagetisch von 1,72m x 0,5m.
Später sollen die mal WEB erweitern und die neue Einfahrt sowie
eine Umsetzmöglichkeit am anderen Ende aufnehmen.
Aber die Planung für die Gleislage ist noch nicht klar. Hier der aktuelle
Planungsstand als Vorschlag dazu - Kommentare und Ideen sind gerne
willkommen.
- Die Ein-/Ausfahrt komplett macht ein zweigleisiges Modul mit den
Standardabmessungen
R2000 / 30° (StEng141), welches
die beiden einfachen und Gleisverbindungen enthält. Bei diesem
Modul
ist es wurscht, wierum es angebaut wird - und es können dazwischen
und WEB auch noch andere 2Gleiser verbaut werden. Aber erst mit diesem
Dings ist das Erreichen jedes der 10 Abstellgleise von jedem der beiden
Streckengleise möglich, also wäre es ideal, wenn's nicht
zuweit
weg wird. Dieses Modul wird einmal das Geländeprofil "Einschnitt"
besitzen, sobald dieses in der Anlage zur Norm festgelegt ist.
Aufbauschema der Segmente und Module
Abstellbahnhof
|
StEng141 |
beliebig viele 2gleisig
nach FKTTM möglich |
StEng140e |
StEng140a |
StEng140b |
StEng140f |
StEng140g |
| StEng140c |
StEng140d |
|
|
Fredablage / Telefon / Wagenkartenablage |
| Bedienungsseite |
Wagenablagetisch
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folgende Inrastruktur ist vorhanden:
- Ablage mit Halterung für Telefon (Fdl), Wagenkarten (pro
Gleis je
eine lange Schiene) sowie max. 15 Freds (das sind unsere
Eigenbau-Digitalfahrregler
für's Loconet, wen das interessiert - siehe FREMO)
und etwas Platz für Kaffee (Lokführer-Dope, meint Joschi
dazu)
und Punkt 6 (das ist intern, die TT-Modulisten werden wissen, worum es
geht und warum man dafür Platz braucht, gel, Hoffi ? Die raren
Flaschenhalterplätze
werden vermietet und können nach dem derzeit geltenden Erbrecht
weitergegeben
werden - na, Klötze, ist das nach Deinem Geschmack ??).
Alternativ:
Abstellpunkt für Trollinger (falls Guido mal hier Dienst tut).
- Ablage für Fahrzeuge, Werkzeug etc.- dazu gibt's 'nen Tisch
mit
Umrandung
(gegen das Herunterfallen) von 1,72m x 0,5m (es wird auch nicht
verraten,
dass das eigentlich Segmentkästen sind ...)
- Beine für Aufbauhöhe 1,30m - einige sind mit
Standard-Regalschienen
versehen. Darin können ausser der Zentralablage (siehe erste
Zeile)
auch noch weitere Ablagebretter eingehängt werden, z.B. für
die
Aufnahme von Digitalkomponenten etc.
- elektrisch separat versorgbares Programmiergleis, losgelöst
von
der
restlichen Gleisanlage
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Elektrik
- alle Weichen sind mit Fulgurex-Antrieben versehen, bei denen die
beiden
freien Umschalter benutzt wurden, um eine saubere - d.h. voneinander
getrennte
- und fehlerfreie Stromversorgung für das Herzstück und die
beiden
Zungenschienen jeder Weiche sicherzustellen. Das Prinzip ist
hier zu finden.
- Die Weichen werden derzeit über provisorische
Einzelstellplätze
je Segmentkasten geschaltet. Es ist geplant, hierfür ein
Gleisbildstellpult
zu bauen. Vorbereitend dazu sollen auch die bisher direkt
angeschlossenen
Behelfsstellereien per DSUB-Steckverbindung ansteckbar umgerüstet
derden.
- Momentan sind alle Gleisbereiche elektrisch durchverbunden. D.h.
es ist
ein reiner Digitalbetrieb möglich, für Analogbetrieb ist WEB
nicht ausgerüstet und wird es auch nie sein.
- Allerdings plane ich, den gesamten Abstellbahnhof in mehrere
wenige
Spannungsversorgungsbereiche
zu unterteilen, damit im Fehlerfall nicht der gesamte Betrieb steht.
Noch
ein Grund: die Kupplungsaufnahmen des ICE verursachen
Kurzschlüsse,
solange keine Kupplung eimgesetzt ist. Deshalb ist ein abschaltbares
Gleis
auch für den Aufbau des ICE von Vorteil
- Ausserdem soll ein Gleis separat umschaltbar sein auf eine
alternative
Spannungseinspeisung, damit dort schnell mal ein Programmierausgang
einer
zufällig herumstehenden Zentrale angeschlossen werden kann.
Momentan
spielt Gleis 11 (nicht direkt befahrbar, wird später über die
Drehscheibe angekoppelt), welches nur auf den Segmenten StEng140f und
StEng140g
vorhanden ist, diese Rolle. - so eingesetzt und als nützlich
erwiesen
bei den letzten beiden TT-Modultreffen in Weimar im April und in
Rosswein
im Oktober 2002.
[Seitenanfang]
was fehlt noch
schon deutlich weniger als letztes Jahr:-)) Aber einige Sache sind
noch übriggeblieben:
- Gleisbildstellpult (momentan provisorisch). Die wildesten
Diskussionen
über die Bauart sind entbrand und werden stetig vorangetrieben.
Ziel für mich ist hier eine Fahrstrassenlogik,
fahrstrassenabhängige Signalbetätigung, Integration in das
Streckenblocksystem sowie Offenheit für eine
Zugnummernmeldeanlage. Der Rangierbereich sowie die
Umsetz-Gleisverbindungen bekommen u.U. eine Nahbedienung mit
entsprechender Freigabe.
- ein "schöner" und sowohl gut transportierbarer als auch
einfach
anzubauender (weil vielleicht schon integrierter) seitlicher Schutz
gegen das Herunterfallen von Fahrzeugen. Ist derzeit
provisorisch. Endgültige Bauart ist noch nicht klar.
- etwas Schalldämmung unter die mit Pappelsperrholzdeckplatten
ausgerüsteten
neuen Segmentkästen (die haben irgendwie einen schönen
Resonanzraum
!!!)
- die angekündigte Erweiterung mit weiteren Umsetz- sowie Lok-
und
Wagenabstellmöglichkeiten
- Zugnummernanzeiger an jedem Gleis sowie auf dem
Wagenkartensortierbrett
Hier noch der aktuelle Planungsstand zu Umbau und Erweiterung (bei
Klick wird's gross):

Grund der Umbauten:
Die "flexible" Einfahrt mit den drehbaren Gleisverbindungen macht arge
Sorgen im Stelltechnikkonzept und wird daher durch eine passende
einfache Gleisverbindung abgelöst. Das Bogenmodul StEng141 wird
samt
Gleislage anderweitig weiterverwendet. Ausserdem sollen jetzt die schon
länger angesprochenen Gleisverbindungen zum schnellen Umsetzen von
P-Zügen eingebaut sowie einige Dinge optimiert werden. Und etwas
länger wird's auch, da die Fahrplaner die vorhandenen Längen
immer recht gut auslasten (Zitat Lieblings-Fahrplaner: "in Stunde 11
wird's 'n bissel eng, da brauchste eigentlich immer ein Gleis mehr, als
da ist. Da musst Du Dir irgend was einfallen lassen" ...)
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(c) Steffen Engewald, 16.03.2003