Die Entstehung
der
Weißen-Hotot- Kaninchen
Madame
Bernard aus Hotot-en-Ange/Nordfrankreich züchtete Weiße-Hotot-Kaninchen aus
Punkt-und Plattenschecken.
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Diese
Tiere fanden besonders in der Schweiz ein großes Verbreitungsgebiet. Fritz
Joppich führte sie von dort 1930 nach Deutschland ein und stellte seine Tiere
erstmalig 1936 anläßlich des Weltkongresses in Leipzig vor. Danach züchtete er
zur Arterhaltung weiter so gut es ging. Der 2. Weltkrieg war jedoch einer der
Gründe, warum es nicht zu einer Weiterverbreitung der Rasse kam. Wertvolle
Zuchttiere leisteten damals bessere Dienste zur Fleischerzeugung. Mitte der
fünfziger Jahre fand Fritz Joppich bei dem bekannten Geflügelzüchter Fritz
Raschke in Velten Tiere, die den Hotots auf `s Haar glichen. Zfrd. Raschke
wollte vor allem mit Deutschen Riesenschecken durch Verpaarung mit
Holländerkaninchen Fleisch produzieren. Die beiden Zuchtfreunde tauschten ihre
Tiere aus. Es fanden Einkreuzungen mit Weißen Wienerkaninchen statt, um ein
mittelgroßes Kaninchen mit Typ und konstanter Fellqualität unter Beibehaltung
der Frohwüchsigkeit und Fruchtbarkeit zu erhalten. Ein Austausch von
Zuchttieren mit Dr. Kissner aus Darmstadt, welcher 1957 Tiere aus der Schweiz
eingeführt hatte, tat sein übriges. Mit der Anerkennung im Standard für
Rassekaninchen 1961 fanden sich viele Liebhaber für diese Rasse, und zwar so
viele, daß Zfrd. Joppich nicht mehr alle Tierbestellungen realisieren konnte.
Er gab aber dennoch weiterhin an einige bekannte Züchter Tiere ab.