|
Wie bekloppt muss man eigentlich sein um Sonntags morgens um viertel nach 5
ausse Kiste zu steigen,
zum Bahnhof zu düsen, um 3 Stunden später in Kölle im Regen mitten auffe
Strasse zu stehen, mit dem Ziel
soschnellwiedekannst auf kleinen Rollen ummen Dom und durche Stadt zu hetzten, um
endlich im Früh en Kölsch trinken zu können. Es gibt noch Beklopptere, die nämlich dat janze Programm zu Fuss absolvieren, aber dat sollense Euch selber erzählen.
So aber nun mal der Reihe nach. Nee, watt wah
datt schööön !! Nach eben diesen ersten Kilometern kam auch die bohrende Frage auf, die uns noch einige Male an diesem Tag beschäftigen sollte: Wo is Armin? Entweder warens die zahlreichen Pläuschchen unterwegs oder der vor ihm fahrende Frauenpopo, jedenfalls schien Armin aufs gemeinste abgelenkt worden zu sein. (Waren bestimmt wieder die Düsseldorfer).
Die Strecke war wie erwartet nass und glitschig, alle haben mitgemacht und
durch Handzeichen auf die gemeinen Stellen
hingewiesen. Ab und zu sah man auch mal einen Fuss oben, von Leuten die die
Haftgrenze von Fahrbahnmarkierungen ein wenig
überschätzt hatten und sich - je nach Talent- mit einem gekonnten Doppelaxel
oder einem einfachen Kuselkopp Richtung
Ballustrade verabschiedeten. Ein Szenapplaus gabs jedoch immer von den
gutgelaunten Kölner Schlachtenbummlern. Nee, watt wah
datt schööön !! Ab Kilometer 40 war dann eher Eiskunstlauf angesagt denn hier wurde es auf Kopfsteinpflaster nochmal richtig glatt und wir konnten einige vollkommen neue Kunstflugfiguren bestaunen. Endlich kam dann auch die Ziellinie die wir nach 1:54:45 Std.( Ich fahr nicht mehr vor-Dirk ), 1:54:49 Std.( F18-Andre ) und 1:59:12 Std. ( Blumenpflücker-Armin ) hinter uns ließen. Kaum im Ziel standen auch schon einige der vielen freiwilligen Helfer bereit um uns Verhüterlis in Form von Plastiktüten überzustülpen, die uns gegen Frostbeulen schützten. Dann sahen wir das Organisationstalent der Kölner Helfer in seinem ganzen Ausmass: Nicht nur das kalte Büffet war schon aufgebaut, irgendwie waren auch alle paartausend Kleiderbeutel über den Rhein gezaubert worden und standen ordentlich in Reih und Glied zum Abholen bereit, Copperfield wäre blass geworden. Vielen Dank Köln, das war
allererste Sahne.
Herzlichen Dank auch an unseren mitgereisten FanClub, die Mädels haben den
Hindernispacours quer durch Köln in Rekordzeit absolviert um uns und
die Läufer kräftig anzufeuern und anschliessend mit Frostschutzmitteln und
warmen Worten wieder ins Leben zurückzuholen.
Bleibt mir nur noch eins zu sagen: Nee, watt wah
datt schööön !! Bis nächstes
Jahr. .
Andre |
|
![]() |
Ungefähr bei km 8. Hier ging es noch recht gut. Andre vorneweg und Dirk dahinter |
| Unser Blumenpflücker! Armin ging schon am Start verloren. Doch er bewies Biss und kämpfte sich durch. |
![]() |
![]() |
Kurz vorm Ziel auf der Schildergasse. Hier war es sch.... glatt! Doch was macht das schon, wenn man das Ziel vor Augen hat. |
| Und dann gab es das versprochene Kölsch. Jeder von uns hat es sich wirklich verdient. Besonders natürlich unsere "Läufer". |
![]() |