The 6th Day

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"God created man in His Own image, and behold, it was very good. And the evening and the morning were the sixth day."
| Film | The 6th Day |
| Originaltitel | The 6th Day |
| Erscheinungsdatum | 2000 |
| Genre | SF-Thriller |
| Regie | Roger Spottiswoode |
| Darsteller | Arnold Schwarzenegger, Robert Duvall, Michael Rapaport, Tony Goldwyn |
| Laufzeit | 118 min |
| FSK | ab 16 |
Story: "In the near future - sooner than you think..." ist das Klonen von Menschen kein Ding der Unmöglichkeit mehr. Genau diesen wissenschaftlichen Fortschritt bekommt Adam Gibson am eigenen Leib zu spüren, wovon er alles andere als erfreut ist: Als Adam an seinem Geburtstag nach Hause kommt, ist er völlig entsetzt. "Ja feiern die denn meinen Geburtstag schon ohne mich?", denkt er sich, aber als er sieht was sich dort abspielt, traut er fast seinen Augen nicht. Er selbst ist in seinem Haus und feiert mit den Gästen. Als zwei seltsame Gestalten auftauchen, erfährt Adam, dass er geklont wurde. Schnell merken die Wissenschaftler, die hinter dem Ganzen stecken eines: Sie haben den falschen Mann geklont - und der wird sich sein Leben jetzt zurückholen...
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Musik & Ton: Wunderschöne Töne aus der Feder vom Fachmann für Filmmusik - Trevor Rabin untermalen den Film auf wundersame Art und Weise und verhelfen ihm zu mehr Spannung und runden das Ganze ab. Typische, klassische Filmmusik wechselt sich ab mit futuristischen Klängen die perfekt zur Atmosphäre und Thematik des Films passen. (--> Info: Wer sich genauer über die Musik zum Film informieren möchte, der sollte sich unbedingt die DVD zulegen, denn dort kann man erfahren in welcher Szene sich Trevor Rabin was gedacht hat. Er erklärt dann während des Filmes als eine Art "Audiokommentar" warum er in diesem Moment exakt diese Musikuntermalung ausgesucht hat. Das ist wirklich sehr interessant und informativ.)
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Atmosphäre: Alles wirkt hochmodern und die Welt scheint nahezu perfekt. Der technische Fortschritt und neue Technologien scheinen keine Grenzen zu haben. Dies merkt man in nahezu allen Bereichen: Der Kühlschrank ist in der Lage, fehlende Nahrungsmittel nachzubestellen, hubschrauberartige Flugzeuge können per Fernbedienung gesteuert werden - Menschen können geklont werden. Um diesen "fortschrittlichen Aspekt" zu verdeutlichen wird im Film zudem ausschließlich mit Laserpistolen geschossen - keine herkömmlichen Waffen werden mehr verwendet. Trotz alledem, hat man jederzeit das Gefühl, dass der Film in einer Zeit spielt, die gar nicht gezwungener Maßen weit in der Zukunft liegt, sondern schon bald zur Gegenwart werden könnte.
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Schauspieler: Arnold Schwarzenegger liefert in diesem Film wirklich eine überragende Leistung ab. Vor allem auch auf der schauspielerischen Ebene kann er voll und ganz überzeugen. Er spielt den Familienvater Adam Gibson, der einfach nur sein Leben zurückhaben will hundertprozentig glaubwürdig. Ganz nebenbei ist seine Selbstironie wirklich unübertroffen. Gleich zu Beginn begutachtet er sich länger im Spiegel und lässt seine Oberarmmuskeln spielen - wie in besten Zeiten eben. Auch die legendäre Zigarre darf mal wieder nicht fehlen und ironischer Weise ist in der Zukunft noch das Rauchen verboten. Die anderen Akteure können sich durchaus auch sehen lassen. Robert Duvall überzeugt als Dr. Weir ebenso wie Tony Goldwyn, der den machtgierigen Drucker verkörpert.
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Fazit: "The 6th Day" ist nun zur Abwechslung einmal ein Film mit Arnold Schwarzenegger, der nicht nur gewohnt geniale, von perfekter Musik untermalte Actionszenen, und raffinierte Special-Effects aufweisen kann, und dadurch in höchstem Maße unterhaltsam ist, sondern darüber hinaus, durchaus auch als anspruchsvoll bezeichnet werden kann. Er behandelt ein aktuelles und brisantes Thema und wirft zahlreiche Fragen auf: In wie weit darf der Mensch in den natürlichen Zyklus von "Geburt-Leben-Tod" eingreifen? Ist es wirklich vertretbar, dass Menschen geklont werden, und somit der Mensch an Gottes Stelle tritt und entscheidet, wer stirbt und wer leben darf? Auf der einen Seite ist es natürlich keine schlechte Sache, wenn tödlich verlaufende Krankheiten geheilt werden können, aber auf der anderen Seite, kann diese Macht auch schnell von machthungrigen Menschen missbraucht werden, wie es sehr gut in diesem Film gezeigt wird. Somit ist "The 6th Day" also nun ein Film, der eine vielseitige Verwendung findet. Er eignet sich zweifellos optimal für einen gemütlichen Filmabend, aber aufgrund des Themas ist er ebenso gut für den Ethik-, oder Reliunterricht geeignet. Unterm Strich einer der besten Filme aus dem Jahre 2000.
Wertung: Story: 90% ; Action: 93% ; Spannung: 92% ; Schauspieler: 95% ; Atmosphäre: 95% ; Sound: 95%
gesamt: 93%
© JCFK 2003
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