Black Hawk Down

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| Film | Black Hawk Down |
| Originaltitel | Black Hawk Down |
| Erscheinungsdatum | 2001 |
| Genre | Kriegsdrama |
| Regie | Ridley Scott |
| Producer | Jerry Bruckheimer |
| Musik | Hans Zimmer |
| Darsteller | Josh Hartnett, Tom Sizemore, Evan McGregor, Eric Bana, William Fichtner |
| Laufzeit | 142 min |
| FSK | ab 16 |
Story: Ein "Black Hawk" ist eine bestimmte Sorte von Hubschraubern. Wenn einer davon abgeschossen wird und abstürtzt, dann heißt es logischer Weise "Black Hawk Down". Genau darum geht es in diesem Film, oder besser gesagt: Um den Somalia-Einsatz der USA, vor nicht all zu langer Zeit im Jahre 1993: Mohamed Farrah Aidid lässt die somalische Bevölkerung verhungern, indem er ihnen keine Nahrung mehr gibt und die UN-Truppen an der Essensausgabe hindert. Das können die Amerikaner natürlich nicht länger dulden und so ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Elitesoldaten der "Ranger" und "Delta Force" in das Gebiet um Mogadischu eindringen und versuchen dem brutalen Mohamed Farrah Aidid und seiner Miliz das Handwerk zu legen. Es sollte eigentlich alles innerhalb von 30 Minuten über die Bühne gehen - "eigentlich"...
Musik & Ton: Sehr gute und passende Musikuntermalung, die den Film trägt und von keinem geringeren als Hans Zimmer kreiert wurde. Es gibt keinen, wie (von HZ) gewohnten eingängigen Haupt-Theme, sondern mehrere unterschiedliche Musikstücke, die immer wieder auftauchen.
Atmosphäre: Die beklemmende Atmosphäre in den Straßen von Mogadischu und die Verzweiflung der Soldaten wurde gut in Szene gesetzt und kommt überzeugend rüber.
Schauspieler: Die oben aufgeführten Schauspieler sind alle recht bekannt, ja man kann es sogar ein "Staraufgebot" nennen. Jedoch können diese Akteure wesentlich mehr, als sie hier zeigen müssen. Das meiste reduziert sich nämlich auf Schießen, Befehle erteilen oder auf das Anbrüllen auf dem Schlachtfeld. Jedoch geben alle gute Soldaten ab und bringen deren zum Teil aussichtslose Lage gut rüber.
Fazit: Kriegsfilme sind nicht jedermanns Sache, schon gar nicht, wenn man ein fast 90 minütiges Dauerfeuer geboten bekommt, dabei aber die Story viel zu kurz kommt. Der Film ist nicht schlecht und kann auch durchaus in Sachen Action, Sound und Atmosphäre überzeugen, jedoch ist er nur für Leute geeignet, die sich für die Thematik interessieren, oder eben auf Kriegsfilme abfahren. Auf jeden Fall kann Black Hawk Down nicht wirklich mit "We Were Soldiers" oder "Windtalkers" mithalten, allein schon nicht, weil er beim Zuschauer keinerlei Emotionen bewirkt, was es den beiden anderen Beispielen hervorrangend gelingt.
Wertung: Story: 50% ; Action: 95% ; Spannung: 75% ; Schauspieler: 80% ; Atmosphäre: 90% ; Sound: 90%
gesamt: 80%
© JCFK 2003