Black Mask

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| Film | Black Mask |
| Originaltitel | Hak hap |
| Erscheinungsdatum | 1996 |
| Genre | Action-Kampfsport |
| Producer | Tsui Hark |
| Regie | Daniel Lee |
| Darsteller | Jet Li, Lau Ching Wan, Karen Mok, Xin Xin Xiong |
| Laufzeit | 89 min |
| FSK | ab 18 |
Story: In Hongkong wird ein Drogenboss nach dem anderen beseitig. Selbst die Polizei weiß nicht, wer hinter den Morden steckt und ist völlig machtlos. Doch plötzlich kommt ihnen ein mysteriöser Kämpfer zu Hilfe, ein Mann mit einer schwarzen Maske - "Black Mask". Dieser "Black Mask" gibt der Polizei den Tipp, dass es sich bei den Killern um das geheime Elitekommando 701 handelt, eine Gruppe von gefährlichen Ex-Soldaten. Sie haben keine Gefühle mehr, und spüren keinen Schmerz und kämpfen daher bis zum Tod, ohne mit der Wimper zu zucken. Woher dieser Black Mask wohl seine Informationen her hat...
Atmosphäre: Alles wirkt ein wenig düster und geheimnisvoll. Die meisten Szenen spielen sich nachts ab und oft in dunklen Hallen oder unter der Erde, was diesen Eindruck bedingt. Außerdem kommen dem Cineasten immer wieder Erinnerungen an Universal Soldier hoch, was nicht nur an der Story liegt (--> übermenschliche Super-Soldaten), sondern eben auch an der Atmosphäre.
Musik & Ton: Die Musik wurde im Film eher dezent eingesetzt, ab und an taucht aggressive Klassik, und Gitarrenmusik auf, wenn es gerade wieder brenzliger wird, aber einen einprägsamen Main-Theme vermisst man vergebens.
Schauspieler: Wirklich unglaublich, wie sich Jet Li - im wahrsten Sinne des Wortes - durch den Film kämpft. Unglaubliche "Fight-Moves" legt er da an den Tag. Kicken, Springen, Salto, an der Wand entlang laufen, alles beherrscht er perfekt, auch wenn er vielleicht ein paar kleine "Hilfen" verwendet hat. Ach ja, schauspielern tut er auch noch nebenbei - und das auch recht ordentlich. Die Rolle des geheimnisvollen Black Mask, der sich im wirklichen Leben "Tsui Chick" durchschlägt, verkörpert er hervorragend und bringt dessen Verlangen, endlich wieder wie ein normaler Mensch sein zu wollen überzeugend rüber. Dann ist da noch Lau Ching Wan, der als Inspektor "Rock" ebenfalls eine ansehnliche schauspielerische Leistung abliefert. Die anderen Akteure sind dagegen eher so was wie "Beiwerk" und bieten allerhöchstens Mittelmaß.
Fazit: "Black Mask" ist ein furioser Action-Kracher, bei dem es kaum Zeit zum Luftholen gibt. Die Story ist alles andere als revolutionär und innovativ und wirkt auch gar nicht gekl..., äh "geliehen". Aber die Actionszenen sind dagegen wirklich ein Augenschmaus, von dem man gar nicht mehr genug kriegen kann. Heftige und blutige Shoot-Outs wechseln sich ständig mit Martial-Arts Kämpfen ab, die sich gewaschen haben. Dazwischen immer wieder Explosionen und Effekte, die nicht immer ganz so qualitativ hochwertig sind. Die Actionchoreografien sind echt der Hammer, was natürlich nicht verwundert, wenn man weiß wer dahinter steckt: Ein gewisser Yuen Wo Ping, der auch für die genialen Choreografien in "Matrix" verantwortlich ist. Jet Li ist genau der richtige Mann für einen Film dieser Art und gerade erst durch seine Anwesenheit macht der Film so richtig viel Spaß. Unter Hongkong Fans ein absolutes "must see"!
Wertung: Story: 59% ; Action: 99% ; Spannung: 93% ; Schauspieler: 80% ; Atmosphäre: 90% ; Sound: 80%
gesamt: 84%
© JCFK 2004