Blue Crush

Photos used on "Stuffbase" are copyright protected and are property of their respective owners. Studio logos & other trademarks used herein are property of their respective owners.
| Film | Blue Crush |
| Originaltitel | Blue Crush |
| Erscheinungsdatum | 2002 |
| Genre | "Surf-Abenteuer-Drama" |
| Regie | John Stockwell |
| Darsteller | Kate Bosworth, Michelle Rodriguez, Matthew Davis, Sanoe Lake |
| Laufzeit | 104 min |
| FSK | ab 12 |
Story: Die junge, talentierte Surferin Anne Marie lebt zusammen mit ihrer kleinen Schwester Penny und ihren beiden Freundinnen Eden und Lena auf Hawaii in einem Appartement. Um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen arbeiten die drei Freundinnen in einem Luxushotel als Zimmermädchen. Nebenbei geht Anne Marie natürlich auch ihrem Hobby nach - dem Wellenreiten - was sie schon als Kind virtuos beherrschte und sämliche Preise dafür gewonnen hat. Das nächste große Event steht schon bevor und zwar das "Big Pipe" Masters, der wichtigste Wettkampf des Jahres. Anne Marie jedoch fühlt sich dieses Mal nicht so wohl bei dem Gedanken, denn sie ist gerade noch dabei einen Surfunfall zu verarbeiten, der ihr fast das Leben gekostet hat. Zudem verliebt sich sich auch noch in den NFL-Quarterback Matt, was die Vorbereitungen natürlich immens stört und so steht sie kurz davor, das Masters zu canceln, wenn da nicht ihre Freundin Eden wäre, die sie unterstützt und unbedingt möchte, dass Anne Marie trainiert und an dem Turnier teilnimmt...
|
|
![]() |
Musik & Ton: Ein bunter Mix aus HipHop, Pop- u. Rockmusik, der sehr gut zum Film passt. Am besten war natürlich "Youth Of The Nation" von P.O.D. ;) Abgesehen davon macht der Film mit voll aufgedrehtem Subwoofer (was aber nur geht, wenn die Nachbarn gerade zufällig im Urlaub sind :P) richtig Laune, denn während den Surfszenen dröhnen die Wellen so stark rein, dass man fast das Gefühl hat unter ihnen begraben zu werden... :)
|
|
![]() |
Atmosphäre: Das Beste des Films sind wohl die überragenden Surfszenen, die in keinem zweiten Film so genial in Szene gesetzt wurden. Die Kameramänner müssen wohl allesamt Stuntmen gewesen sein, anders kann man sich diese waghalsigen Aufnahmen über und unter dem Wasser kaum vorstellen. Zudem sind natürlich auch noch die Landschaftsaufnahmen traumhaft schön und wecken richtig gehend Urlaubsgefühle beim Zuschauer...
|
|
|
|
Schauspieler: Kate Bosworth, Michelle Rodriguez ("The Fast And The Furious", "Resident Evil) und Sanoe Lake können in diesem Film mehr durch ihr tadellosem Aussehen - v.a. in knappen Bikinis ;) - überzeugen als durch oscarreife Schauspielkünste. Aber andrerseits lassen die jeweiligen Rollen auch nicht besonders viel Spielraum und irgendwie bringen sie ihren jeweiligen Charakter auch glaubwürdig rüber, also was will man mehr... Matthew Davis, kommt dagegen weniger glaubwürdig rüber: Die Rolle als NHL-Quarterback Matt nimmt ihm wohl keiner ab, denn von seinem Körperbau her würde eine Rolle als Surfer viel besser zu ihm passen.
|
|
![]() |
Fazit: Gründe Blue Crush zu sehen sind wohl nicht eine interessante oder gar fesselnde Story, oder rasante Actionszenen. Nein, viel mehr sind es wohl die wunderschönen Aufnahmen, der Strände und des Meeres. Vor allem die Surfszenen sind wirklich sehr gut gefilmt und ein richtiger Genuss fürs Auge. Gerade für einen Deutschen sind wohl die Beweggründe diesen Film anzuschauen die Sehnsucht nach dauerhaft schönem Wetter und endlosen Stränden... Was bleibt unterm Strich übrig? Ein nicht wirklich anspruchsvoller Film, der es zudem versäumt Spannung aufzubauen, der aber dafür sehr viel Wert auf Schauwerte legt, und während den Surfszenen richtig gut überzeugen kann, was zudem von der passenden Musik unterstützt wird. Also: Ein Film, der perfekt als fast zweistündiger Urlaubsersatz dient und dem Zuschauer Freude bereitet, ohne dessen graue Zellen überzustrapazieren; deswegen: Zurücklehnen und einfach nur genießen... :)
|
|
![]() |
Wertung: Story: 65% ; Action: 75% ; Spannung: 70% ; Schauspieler: 80% ; Atmosphäre: 95% ; Sound: 90%
gesamt: 79%
© JCFK 2003
Anmerkung:
1.Als Begründung, warum dieser in den USA ein "PG-13" Rating bekommen hat fand ich besonders das Argument "Teen Partying" zum Totlachen. Außerdem gelten ein paar Kussszenen im Amiland schon als "Sexual Content" - unglaublich! :)
2. Wie man auch ohne penetrantes Raushängen der US-Flagge Patriotismus in einen Film einfließen lassen kann sieht man am besten an Michelle Rodriguez... :)
|
|