Der blutige Pfad Gottes
"Als
Hirte erlaube mir, zu dienen mein Vater dir.
Deine Macht reichst du uns durch deine Hand, diese verbindet uns wie ein
heiliges Band.
Wir waten durch ein Meer von Blut, gib uns dafür Kraft und Mut.
E nomine patris et filii et spiritus sancti"

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| Film | Der blutige Pfad Gottes |
| Originaltitel | The Boondock Saints |
| Erscheinungsdatum | 1999 |
| Genre | Action |
| Regie | Troy Duffy |
| Darsteller | Willem Dafoe,Sean Patrick Flanery,Norman Reedus,Billy Connolly |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| FSK | ab 18 |
Story:
"Es lebe die Selbstjustiz!". Ganz nach diesem Motto räumen die beiden schwer religiösen MacManus Brüder die Stadt Boston auf. Auge um Auge, Zahn um Zahn räumen sie das Verbrechen aus dem Weg, indem sie Verbrecher töten. Doch sie bleiben nicht unbemerkt... Zum Einen sieht es die Mafia nicht gern wenn ihre Männer getötet werden, zum Anderen hat auch die Polizei, und insbesondere FBI Agent Smecker (Willem Dafoe) ein besonderes Interesse an dem Fall, während die Öffentlichkeit die beiden schon als zwei Heilige feiert...
Musik:
Man könnte sagen dass die Musik etwas ungewöhnlich ist, aber auf jeden Fall wird einem hier Abwechslung geboten. Man wird durch den Film mit einem Mix aus moderner Musik, klassischer Musik und irischer Pfeifenmusik begleitet, die passend abgemischt wurde und stimmungsvoll das Geschehen begleitet.
Atmosphäre:
Der Film nimmt sich selbst nicht ernst, und das ist auch gut so! In Pulp Fiction Manier treten die beiden MacManus Brüder auf, reißen Sprüche und benehmen sich wie kleine Kinder und im nächsten Moment sind sie dann wieder die knallharten Killer. Natürlich sind sie nicht die einzigen Wahnsinnigen im Film. Man könnte sogar sagen dass fast alle Figuren irgendwie einen Knall haben und alles total überzogen dargestellt ist, aber genau dass macht den Film aus! Während die Thematik ansich die Möglichkeit für einen ernsten Film bieten würde, bekommt man einen astreinen Fun-Actionstreifen für einen Filmabend, der durchaus das Potenzial zum Kultfilm hat.
Schauspieler:
Ob Norman Reedus und Patrick Flanery als MacManus Brüder die Optimalbesetzung sind, darüber lässt sich streiten, denn es bietet sich der direkte Vergleich mit Quentin Tarantino & George Clooney an. Doch verstecken brauchen sich die beiden vor dem Vergleich keines Falls, sie sind mindestens ebenbürtig. Der eigentlich Star des Films ist aber ganz klar Willem Dafoe. Einfach genial wie er den schwulen FBI Agenten mit einem Faible für klassische Musik und einem leichten Sprung in der Schüssel spielt. Vielleicht die beste Rolle seines Lebens...
Fazit:
Der blutige Pfad Gottes bietet alles was das Herz begehrt: Jede Menge Action, eine Portion schwarzen Humor und jede Menge abgedrehter Charaktere. Auch wenn der Film recht unbekannt ist, ist er doch eines der Highlights des Jahres 1999.
Wertung: 90%
© UncleHo 2002