Die City Cobra

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| Film | Die City Cobra |
| Originaltitel | Cobra |
| Erscheinungsdatum | 1986 |
| Genre | Action |
| Regie | George P. Cosmatos |
| Darsteller | Sylvester Stallone, Brigitte Nielsen |
| Laufzeit | 80 min |
| FSK | ab 18 |
Story: Der geheimnisvolle "Nachtschlitzer" hält die ganze Stadt inklusive die dortige Polizei in Atem. Bereits 16 Morde hat er in diesem Monat schon begangen. Ein Polizist jedoch, hat keine Angst vor dem Psychopaten. Es ist Cobretti - Spitzname Cobra - der Cop aus der "Zombie-Abteilung" Er will den Killer stoppen, und ganz nebenbei muss er noch die attraktive Zeugin Ingrid beschützen, die Einzige, die den Serienmörder gesehen hat. Bald stellt sich aber heraus, dass es nicht nur eine Person, sondern eine ganze Gruppe von fanatischen Sektenangehörigen - die für eine "neue Welt" kämpfen - ist, die hinter den Morden steckt. Auch in Polizeigewahrsam ist die Zeugin nicht sicher, da ein Sektenmitglied in die Polizei eingeschleust wurde. Nur "Cobra" ist dazu in der Lage Ingrid gegen die fanatischen Psychopaten zu verteidigen...
Musik & Ton: Auch bei diesem "Prachtexemplar" der 80er Jahre kommt wieder die für damalige Zeit angesagte Mucke als Hintergrundmusik des Films. Bei den Actionszenen gegen Ende taucht allerdings auch mal andere, Spannungserzeugende Musik auf, die diese Szenen passend untermalt.
Atmosphäre: Vor allem zu Beginn, aber auch am Ende des Films ist alles recht düster und dreckig gehalten. Insbesondere der erste Teil des Films erinnert manchmal fast schon an einen Horrorfilm. Spannung ist also garantiert...
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Schauspieler: Sylvester Stallone hat mal wieder zugeschlagen. Hippe Sonnenbrille, ein frecher Spruch nach dem anderen und immer ganz lässig ein Streichholz im Mund; kurz gesagt: Die Rolle des harten, aber coolen Cops, der nicht lange fackelt, sondern gleich zur Sache kommt scheint Stallone wie auf den Leib geschnitten. Er verkörpert Cobretti nämlich unsagbar Spitze, so dass die restlichen Schauspieler ziemlich blass gegenüber ihm aussehen. Auch Brigitte Nielsen hat nur eine gewisse Ausstrahlung, aber keine besonderen schauspielerischen Fähigkeiten zu bieten.
Fazit: Diesen Film sollte man sich als Sly-Fan auf keinen Fall entgehen lassen: Er ist zwar schon über 16 Jahre alt, aber trotzdem immer noch ganz nett anzuschauen, vor allem weil man wieder Stallone in Höchstform bewundern kann. Wieder einmal wurde der Großteil des Budgets auf den Showdown verlegt, aber sogar auch zwischen drin kracht es einmal heftig und man bekommt eine lustige Verfolgungsjagd geboten. Abzüge gibt es dafür in der Story, die recht stupide ist. Vor allem die Sache mit der Sekte ist wirklich unnötig und zu allem Ärger wirkt das ganze nur als Vorwand, dass alles noch psychopatischer ist. Für welche "neue Welt" die Freaks kämpfen, und warum sie so viele Menschen töten müssen, wird nie aufgeklärt. Mal abgesehen davon ist der Film recht unterhaltsam und wie gesagt: Für Sly-Fans ein Muss...
Wertung: Story: 70% ; Action: 85% ; Spannung: 87% ; Schauspieler: 85% ; Atmosphäre: 84% ; Sound: 83%
gesamt: 82%
© JCFK 2003