Cyborg

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| Film | Cyborg |
| Originaltitel | Cyborg |
| Erscheinungsdatum | 1989 |
| Genre | Science-Fiction-Action |
| Regie | Albert Pyum |
| Darsteller | Jean-Claude van Damme, Debora Richter, Vincent Klyn |
| Laufzeit | 82 min |
| FSK | ab 18 |
Story: In einer unbekannten Zukunft sieht die Welt leer und trostlos aus und wird kaum noch von Erdlingen bewohnt. Der Grund: Ein Virus hat nahezu die gesamte Menschheit ausgerottet... Aber es gibt Hoffnung! Ein Gegenmittel wurde gefunden, das durch einen weiblichen Cyborg namens Pearl nach Atlanta gebracht werden soll, damit es dort vervielfältigt werden kann. Auf ihrem Weg trifft Pearl den stillen und in sich gekehrten Gibson Rickenbacker, der ihr bei ihrer Aufgabe tatkräftig zur Seite stehen will. Jedoch kommt alles ganz anders als geplant: Der fürchterliche Thender und seine Piratentruppe sind auch hinter dem Gegenmittel her und entführen den Cyborg. Nun liegt es an Gibson - der zudem mit seiner schrecklichen Vergangenheit fertig werden muss - Pearl zu befreien und die übriggebliebenen Menschheit zu retten...
Musik & Ton: Zu Beginn des Films ertönt sehr ruhige Musik, vor allem während Gibson's Erinnerungen. Die Kampfszenen dagegen werden von schnelleren Staccato-Klängen unterlegt. Alles in allem eine solide, aber nicht überragende Musikuntermalung.
Atmosphäre: Wenigstens hier haben sich die Macher Mühe gegeben! Es herrscht eine recht düstere Endzeit-Atmosphäre; alles ist zerfallen und heruntergekommen. Dass der Film größenteils im nicht mehr vorhandenen New York spielt, kann man bei genauerem hinsehen anhand eines alten Straßenschildes erkennen, auf dem "Hoboken" steht - ein Stadteil NY's, der v.a. aus einem gewissen PC-Spiel um die "ehrenwerte Familie" bekannt sein dürfte... ;)
Schauspieler: Hier haben die Verantwortlichen leider ganz tief ins Klo gegriffen: Jean-Claude van Damme zeigt eine seiner schlechtesten Leistungen in seiner gesamten Karriere: Er spielt den Gibson Rickenbacker nahezu vollkommen ohne Emotionen, obwohl seine Familie tot ist; hockt er nur stumm da, redet ab und zu mal ein Wort und schlägt sich im wahrsten Sinne des Wortes durchs Leben. Die anderen sogenannten "Schauspieler" - zumindest die männlichen - werden ihrer Berufsbezeichnung nicht gerecht - Außer dämlich rumbrüllen und kräftig auf die Kacke hauen können die nichts bieten. :(
Fazit: Grottige Akteure, eine an den Haaren herbeigezogene Story, ziemlich brutale Kämpfe, die gelegentlich sogar nett anzusehen sind, aber manchmal auch nur dämlich wirken. Diesem Negativblock steht zumindest eine dichte Atmosphäre und die Bemühung durch passende Musik Spannung zu erzeugen entgegen. Unterm Strich ist Cyborg aber ein B-Film, den man nicht unbedingt gesehen haben muss, wer aber auf Trash steht, der könnte Gefallen an diesem Streifen finden; mich hat er jedoch nicht überzeugt!
Wertung: Story: 50% ; Action: 80% ; Spannung: 79% ; Schauspieler: 30% ; Atmosphäre: 85% ; Sound: 82%
gesamt: 68%
© JCFK 2004