Exit Wounds - Die Copjäger

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Film Exit Wounds - Die Copjäger
Originaltitel Exit Wounds
Erscheinungsdatum 2001
Genre Action, Thriller
Regie Andrzej Bartkowiak
Darsteller Steven Seagal, DMX
Laufzeit 98 Minuten
FSK ab 18

Inhalt:

Der Detroiter Cop Orin Boyd hat es nicht leicht. Kaum packt man seine Arbeit mal "etwas" zu brutal an, schon wird man in den schlimmsten Bezirk der Stadt versetzt, bekommt einen neuen Partner und muss in eine Selbsthilfegruppe. Doch was Boyd wirklich beschäftigt ist seine Vermutung dass in den eigenen Reihen nicht alles ganz legal zugeht und Verschörungen zum Alltag gehören. Und dann währe da auch noch der Millionenschwere Gangster Latrell Walker um den sich diese Verschwörungen zu drehen scheinen und der verrückte Fernsehmoderator Henry Wayne, der ihn mit Informationen versorgt die ihn immer weiter in die Verschwörung mitreinziehen.

Musik:

DMX - Der Name ist hier Programm. So ist es kaum verwunderlich dass Hip Hop dominiert, und dass ist auch gut so. Einzigstes Manko: Hip Hop und Oldschooler Seagal - Das passt nur bedingt zusammen, hier währe vielleicht etwas Rock oder Metal angesagt gewesen. Trotzdem gibt es an der Musik nichts zu meckern, es kommt Stimmung auf.

Atmosphäre:

Das nächste Werk von Andrzej Bartkowiak ist sehr ähnlich zu "Romeo must die" angelegt, und auch diesmal ist Rapper DMX dabei. Den Hauptpart übernimmt aber diesmal Action-Oldschooler und etabliertes Pokerface Steven Seagal als Orin Boyd, der diesmal sogar überraschend gut spielt, man könnte sogar sagen dass es eine seiner besten Rollen ist. Auch wurde die Gewaltschraube nach oben gedreht, was dem Film zu mehr Härte verhilft. Wenn man nur die Story betrachtet, handelt es sich eigentlich um einen mäßigen Copthriller, doch Steven Seagal und DMX machen mehr daraus.

Schauspieler:

Zu Steven Seagal braucht man nicht viel zu sagen... das Pokerface wie eh und je. Emotionen lagert er wahrscheinlich nur zuhause im Kühlschrank, doch lässt sich nicht abstreiten dass er ein Garant für Action ist und dass stellt er auch hier unter Beweis. Weiterhin währe da DMX als Gangster "Mr.Cool" Latrell, der unterlegt mit seiner eigenen Musik durch Detroit mit dem teuersten Ferrari der Stadt fährt... äußerst beeindruckende Vorstellung. Hier wurde wie auch in Romeo Must Die Wert auf coole oder witzige Schauspieler gelegt. Und hier währen wir auch schon bei Anthony Anderson. Wer sich über ihn nicht kaputtlachen kann, ist selber schuld. Zwar hat er sonst keine wirklich wichtige Funktion im Film, doch das was er am besten kann, nämlich komisch sein führt er in Perfektion aus ;)

Fazit:

Wem Romeo must die gefallen hat, der wird sich auch hier wohl fühlen. Die Story hat zwar ihre Schwächen, doch diese werden durch die Musik, die Schauspieler und Anthony Anderson wieder ausgebügelt.

Wertung: 88%

© UncleHo 2002