Godzilla

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| Film | Godzilla |
| Originaltitel | Godzilla |
| Erscheinungsdatum | 1998 |
| Genre | Fantasy-Action |
| Regie | Roland Emmerich |
| Darsteller | Jean Reno , Matthew Broderick |
| Laufzeit | 125 min |
| FSK | ab 12 |
Story: Godzilla - Eine Echse, die durch atomare Experimente zu einem riesigen Monster mutiert ist, indem seine Desoxyribonukleinsäure (kurz: DNA) verändert wurde. Dieses Ungeheuer bedroht nun New York, aber eigentlich ist es in friedlicher Absicht dort. Es ist nämlich "schwanger" und hat im "Big Apple" den perfekten Nistplatz für seine über 200 Eier gefunden! Bei dem "Besuch" gehen aber zahlreiche Wolkenkratzer zu Bruch, was das US-Militär sich natürlich nicht gefallen lassen kann und mit aller Waffengewalt versucht dagegen zu halten und den Feind samt seiner Nachkommen "auszumerzen". Zudem arbeitet aber auch noch der französische Geheimdienst unter der Obhut von Philippe Roache an der Sache inoffiziel mit. Sie schnappen sich den intelligenten Biologen Tatopoulos, der zuvor für die Amerikaner gearbeitet hat, die aber seine Leistung nicht anerkannt haben. Roache und seine Mannen haben volles Vertrauen in Nicks Fähigkeiten und gemeinsam hoffen sie die Eier zu finden und dem Monster den Garaus zu machen...
Musik & Ton: Sehr passende Musik von David Arnold untermalt den Film und würzt die zahlreichen, spannenden Jagd- u. Zerstörungsszenen auf das Ungeheuer mit einer gehörigen Portion Brissanz . Die ruhigen Stellen des Films werden durch den Sound auch hervorgehoben, so dass eine ständige Abwechslung stattfindet.
Schauspieler: Neben dem bekannten Schauspieler Jean Reno, der den Leiter des französischen Geheimdienstes mimt, ist der eigentliche Hauptdarsteller, Matthew Broderick , der den Biologen Nick Tatopoulos spielt ein eher unbekannter Name. Trotzdem - beide machen ihre Sache gut, wenngleich sie auch keine Meisterleistung an den Tag legen.
Fazit: Die Story von Godzilla ist nicht neu und wurde schon oft in japanischen Filmen verwurstet, die man aber getrost in eine Tonne stopfen kann. Nun ist dem Star-Regisseur Roland Emmerich (,der sich spätestens mit Independence Day in den Köpfen der Cineasten festgesetzt hat) eine Meisterwerk gelungen, das von genialen Special-Effects und atemberaubenden Stunts nur so wimmelt. Die komplett am Computer entstandene Echse Godzilla wirkt extrem realistisch und auch die Zerstörung New Yorks kommt beklemmend real rüber. Zudem sind die Akteure recht gut und der Sound stimmt auch. Sogar die Story weicht ein wenig vom typischen "Monster greift Stadt an"- Szenario ab und erzählt zusätzliche Details, wie z.b. die Geschichte des Biologen und der "Möchtegern-Reporterin" aber ist trotzdem nicht sonderlich innovativ. Kurzum: packendes Action-Kino für einen gemütlichen Filmabend oder einen Kinobesuch, bei dem sogar das Popcorn zittern wird!
Wertung: Story: 80% ; Action: 95% ; Spannung: 90% ; Schauspieler: 85% ; Atmosphäre: 88% ; Sound: 94%
gesamt: 89%
© JCFK 2002