Hana Bi - Feuerblume

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| Film | Hana Bi |
| Originaltitel | Hana-bi |
| Erscheinungsdatum | 1997 |
| Genre | Drama |
| Regie | Takeshi Kitano |
| Darsteller | Takeshi Kitano |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| FSK | ab 16 |
Story:
Der japanische Cop Nishi (T.Kitano) hat es nicht leicht. Bei seiner Frau wurde eine tödliche Krankheit diagnostiziert und sein Kollege Horibe ist bei einem Einsatz ums Leben gekommen. Kurzerhand beschließt er eine Bank zu überfallen und die Gangster die für den Tod seines Kollegen verantwortlich sind zu töten. Danach begibt er sich mit seiner Frau auf seine letzte Reise...
Musik & Ton:
Die Musik ist hier sehr vordergründig und bestimmend, da es sehr viele ruhige Szenen gibt und die Musik die passende Stimmung liefert.
Atmosphäre:
"Hana-bi" ist anders als die meisten Filme. Hier liegt der Schwerpunkt nicht auf Action oder hohem Tempo. Der ganze Film wirkt sehr ruhig, es gibt keine hektischen Kamerafahrten oder Explosionen und auch keine Spektakulären Shoot-outs. Was aber nicht heißt, dass es gar keine Action gibt. Der Wechsel zwischen extrem ruhigen und kurzen, aber brutalen Szenen bietet einen guten Kontrast. Tja, aber leider bietet es einfach nicht dass was einen guten Film ausmacht. Er ist nicht spannend und die Story ist in zwei Sätzen zusammen gefasst. Die Charaktere sind irgendwie "langweilig" und stellenweise denkt man wirklich in einer "Kunstausstellung" zu sein oder in einem Naturfilm. Um nicht ganz einzuschlafen gibt es aber stellenweise Humoreinlagen, die besser sind als 10 britische Komödien zusammen. Auch kann man dem Film nicht unbedingt vorwerfen, dass er langweilig ist. Man wird irgendwie durch den Film "getragen" obwohl er eigentlich alle Mittel zur potenziellen Schlaftablette hat. Ansonsten bleibt leider kein guter Eindruck.
Schauspieler:
Takeshi Kitano - Was soll man mit ihm noch machen? Er bringt es tatsächlich fertig in der ersten halben Stunde des Films gerade mal drei Worte zu sagen, obwohl er in fast jeder Szene anwesend ist. Aber ich muss sagen, hier passt es wirklich gut, denn durch ein "Plappermaul" währe hier die Atmosphäre des Films völlig zerstört worden. Takeshi Kitano ist wirklich ein Phänomen. Es gibt normalerweise zwei Möglichkeiten für einen Schauspieler zu überzeugen oder eine Stimmung zu erzeugen: Sprache und Mimik. Doch was macht Kitano? Er sagt kein Wort und verzieht keine Mine. Trotzdem schafft er es irgendwie Stimmung und Charme zu verbreiten.
Fazit:
"Hana-bi" ist ein sehr malerisches und experimentelles Werk. Doch für den Mainstream dürfte der Film nicht geeignet sein, da er keine Spannung bietet und einfach "anders" ist. Normalerweise ist dass ja kein schlechten Zeichen für einen Film "anders" zu sein, doch hier schlägt dass leider fehl. Zu empfehlen ist der Film höchstens für "Kunstfritzen", Leute mit Schlafproblemen oder für Briten als Lektion in Humor.
Wertung: 67%
© UncleHo 2003