In Hell - Rage Unleashed

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Film In Hell - Rage Unleashed
Originaltitel In Hell
Erscheinungsdatum 2003
Genre Action-Thriller
Regie Ringo Lam
Darsteller Jean-Claude van Damme, Marnie Alton
Laufzeit 91 min
FSK ab 18

    Story: Kayle Lord's Ehefrau wird vergewaltigt und anschließend umgebracht. Als der Täter vom Richter freigesprochen wird, nachdem er diesen bestochen hat, dreht Kayle durch und erschießt den Mörder seiner Frau sofort nach der Gerichtsvollziehung. Darauf hin kommt er in ein richtig mieses, russisches Gefängnis: Die schrecklichsten Jahre seines Lebens stehen ihm bevor: Vergewaltigung, Bestechung der Wachen und Verprügeln der Gefangenen steht an der Tagesordnung. Bald stellt sich zudem noch heraus: Der Gefängnisdirektor organisiert in regelmäßigen Abschnitte Kämpfe zwischen zwei Gefangenen, wobei der Verlierer umgebracht wird. Wie soll Kyle nur aus diesem Schlamassel wieder heraus kommen...?

    Musik & Ton: Musik taucht nur ab und zu im Film auf. Vor allem während den Kämpfen ertönt eine Mischung aus Techno- und Rockmusik, die mehr oder weniger dazu passt.

    Atmosphäre: In diesem Gefängnis ist alles sehr düster und dreckig. Vor allem das "Loch", wo Kayle des Öfteren eingesperrt wird ist wirklich Ekel erregend. So muss man sich wohl das schrecklichste Gefängnis aller Zeiten vorstellen.

    Schauspieler: Jean-Claude van Damme ist in diesem Film eher in einer untypischen Rolle zu sehen. Sein Charakter haut nicht nur drauf, sondern er entwickelt sich sogar im Laufe des Films. Diesen Aspekt versucht der Belgier mit vollem Elan rüberzubringen, was ich sogar erstaunlich gut gelingt, so dass seine Rolle schon fast richtig glaubwürdig gelingt. Die anderen Akteure sind allerdings deutlich unterm Mittelmaß und ganz klar auf B-Movie Niveau.

    Fazit: "In Hell - Rage Unleashed" ist wieder mal so ein Film, bei dem man die ganze Zeit das Gefühl hat, dass man den Film eigentlich gar nicht unbedingt sehen will. Es kommt nie besonders viel Spannung auf, noch reißt einen irgendeine Szene vom Hocker. Die Musikuntermalung ist auch eher mau und die Schauspieler sind außer van Damme auch zu vernachlässigen. Außerdem gibt es auch die eine oder andere Szene im Film, die wirklich abstoßend und fast schon menschenverachtend ist und die Story braucht man  sowieso nicht wirklich ein Wort verlieren.  Diesen Film hätte Ringo Lam wirklich nicht drehen müssen, da war der vorige Film "Replicant" um einiges besser. Nur für die ganz harten van Damme-Fans geeignet

    Wertung: Story: 20% ; Action: 40% ; Spannung: 30% ; Schauspieler: 60% ; Atmosphäre: 75% ; Sound: 47%

    gesamt: 45%

    © JCFK 2004