
"I guess we're gonna miss the good old days - when people were killed by other people!"
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Film |
I, Robot |
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Originaltitel |
I, Robot |
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Erscheinungsdatum |
2004 |
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Genre |
Science-Fiction-Action-Thriller |
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Regie |
Alex Proyas |
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Darsteller |
Will Smith, Bridget Moynahan, Alan Tudyk, James Cromwell |
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Laufzeit |
110 min |
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FSK |
Ab 12 |
Story: Im Jahre 2035 sind Roboter zum Teil der Gesellschaft geworden, wie Ende der 90er Jahre das Internet. Die „Robots“ dienen hauptsächlich der Erleichterung des täglichen Lebens und werden zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt, wie zum Beispiel bei der Müllabfuhr oder als Haushaltshilfen. Mittlerweile ist jeder fünfte Haushalt im Besitz eines solchen Robots. Der Polizist Spooner geht mit dieser Entwicklung allerdings sehr skeptisch um und hat eine strikte Ablehnung gegenüber den Robots – bedingt durch ein traumatisches Erlebnis in seiner Vergangenheit, das im Laufe der Film genauer beleuchtet wird. Als plötzlich der Entwickler der Robots in seiner Firma tot aufgefunden wird und alles nach einem Selbstmord in Folge eines tiefen Sturzes aussieht, verstärkt sich nur noch mehr Spooners Misstrauen gegenüber den Robots und er macht sich auf die Suche nach dem „Mörder“. Dabei lernt er Dr. Calvin, eine Mitarbeiterin von USR, der Produktionsfirma der Robots kennen, welche ihm bei seinem komplizierten Fall zur Seite steht. Dabei erfährt Spooner Dinge, von denen er nie geahnt hätte und irgendwie ist alles ganz anders, als es den Anschein hat…
Kommentar: Bei einem neuen Blockbuster dieser Art achtet man natürlich primär auf Actionszenen, von denen der Filme einige geniale enthält, ohne damit „überfrachtet“ zu sein, wie es in letzter Zeit bei solchen Filmen öfters der Fall ist. Besonders brillant sind vor allem auch die Special Effects die extrem realistisch wirken und vor einigen Jahren noch nicht möglich gewesen wären. Hinter der faszinierenden Hülle versteckt sich allerdings auch eine ordentliche Story, die durchaus zum Nachdenken anregt und eine gewisse Tiefe aufweist. Besonders auch die Charakterzeichnung kann sich sehen lassen. Da ist zum einen dieser Roboter namens Sonny, der anfängt, menschliche Züge aufzuzeigen, Gefühle wie Wut und Angst empfindet, ja sogar zu träumen beginnt. Ihm gegenüber steht der Technik- und Robot-Hasser, der Cop Spooner, der total stolz auf seine „Converse“ Turnschuhe aus dem Jahr 2004 ist und immer noch auf einen für das Jahr 2035 beinahe antiken Wecker zurück greift. Spooner wird verkörpert von Will Smith und im Gegensatz zum Großteil seiner bisherigen Rollen spielt er nicht den eindimensionalen Actionhelden, sondern einen labilen Menschen, der ein traumatisches Erlebnis zu verarbeiten hat. Gerade Spooners Gefühle bringt Will Smith mit gekonnter Mimik besonders glaubwürdig rüber. Auf der anderen Seite ist da auch wieder seine Coolness, mit der er immer wieder einen lockeren, frechen und meist sehr witzigen Spruch über die Lippen bringt, der den ansonsten ernsten Film hervorragend auflockert und unweigerlich zu einem Lachen seitens des Zuschauers führt. So niest Spooner beispielsweise lauthals in seinen Ellebogen, als der Chef des URS nicht nachvollziehbare Dinge von sich gibt, um daraufhin die Bemerkung los zu lassen: „Tschuldigung, hab ne Allergie gegen Bullshit!“ Neben Will Smith kommen die anderen Schauspieler leider nicht so sehr zur Geltung und spielen gerade auf durchschnittlichem Niveau. Die Atmosphäre im Film ist, wie zu erwarten sehr futuristisch gehalten. Die Autos, die allesamt mit Strom betrieben werden müssen auch nicht mehr manuell gesteuert werden, so dass sich auch der Fahrer entspannt zurück lehnen kann. Zwischen den Menschen tappt hier und da immer wieder ein Roboter durch die Landschaft. Unterm Strich ist I, Robot ein Film, der sowohl den Special Effects-Freunden, als auch den Fans anspruchsvollen Kinos gefallen dürfte. Ein Film der es bestens versteht zu unterhalten und Action mit Tiefgang bietet und darüber mit Will Smiths bester Darbietung aller Zeiten aufwartet – absolut sehenswert! – Der beste Film des Jahres 2004!
© JCFK 2006