Karate Tiger

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| Film | Karate Tiger |
| Originaltitel | No Retreat, No Surrender |
| Erscheinungsdatum | 1985 |
| Genre | Kampfsport |
| Regie | Corey Yuen |
| Darsteller | Jean-Claude van Damme, Kurt McKinney |
| Laufzeit | 88 min |
| FSK | ab 12 |
Story: Der Karatefreak Jason Stillwell ist ein großer Verehrer des legendären Bruce Lee. Er will so werden wie sein Idol. Eines Tages kommt die Mafia zu seinem Vater, der in Los Angeles ein Dojo leitet. Da sein Vater kein Schutzgeld an die Mafia zahlen will, wird er gezwungen das Dojo zu schließen. Daraufhin fährt die Familie nach Seattle, wo Jason auch gleiche neue Freunde - und Feinde findet! Wobei die letzteren eindeutig in der Überzahl sind und ihn des Öfteren zusammenschlagen. Damit er sich eines Tages gegen sie wehren kann, trainiert er eisern und besucht regelmäßig das Grab seines Idols Bruce Lee. Aber auf wundersame Weise besucht ihn Bruce Lee und unterrichtet ihn und bildet ihn zu einem ausgezeichneten Kämpfer aus.
Musik & Ton: Ganz selten taucht im Film ab und zu mal Musik auf, die zwar typisch für die Entstehungszeit des Filmes ist, aber die trotzdem den Film nicht "pushen" kann.
Atmosphäre: Während des finalen Kickboxkampfes, kommt ein wenig "Arena-Atmosphäre" auf, aber ansonsten hat der Film auch in dieser Hinsicht nichts besonderes zu bieten.
Schauspieler: Besitzt der Film eigentlich keine! ;) Die Laiendarsteller, die für diesen Film ausgewählt wurden, versuchen zwar so was ähnliches wie schauspielern, was ihnen allerdings auf ganzer Linie misslingt. Mit solchen Leuten, kann man vielleicht ein Caspertheater aber ganz bestimmt keinen Film. Kurt McKinney, der den jungen Hauptprotagonisten spielt, ist mit seiner Aufgabe völlig überfordert. Das Selbe gilt für die restlichen Akteure. Ach ja, dann hätten wir ja noch unseren Spezi "van Varenberg", der hier in seiner ersten veröffentlichten Rolle agiert. Und was macht er? Natürlich schlägt er immer kräftig drauf, guckt dumm aus der Wäsche und sagt so an die 10 Wörter. Jean-Claude van Damme ist zwar wahrlich kein Topp-Schauspieler, aber was er hier abliefert ist unter aller Kanone!
Fazit: Langweilig, dämlich und vor allem total lächerlich ist der gesamte Film. Die Aktion mit dem "auferstandenen" Bruce Lee, der den jungen Jason trainiert hätte nämlich wirklich nicht sein müssen. Die Story hat sich wohl der Drehbuchschreiber in der Mittagspause ausgedacht und auch der Rest des Films ist alles andere als aufwendig inszeniert. Darüber hinaus trieft der Film voller Klischees. Natürlich stopft der Dicke immer Torten und Hamburger in sich rein und selbstverständlich ist er ganz gemein und hinterlistig. Um mich kurz zu fassen, denn mehr hat dieser Streifen wirklich nicht verdient: Liebe Cineasten, macht einen großen Bogen um diesen Film, denn selbst Rasenmähen ist noch spannender und spaßiger, als dieses grottige Teil rein zu ziehen.
Wertung: Story: 10% ; Action: 15% ; Spannung: 5% ; Schauspieler: 3% ; Atmosphäre: 12% ; Sound: 7%
gesamt: 9%
© JCFK 2004