Knock Off

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| Film | Knock Off |
| Originaltitel | Knock Off |
| Erscheinungsdatum | 1998 |
| Genre | Action |
| Regie | Tsui Hark |
| Darsteller | Jean-Claude van Damme, Rob Schneider, Lela Rochon |
| Laufzeit | 87 min |
| FSK | ab 18 |
Story: Wir befinden uns im Jahre 1997: Die Rückgabe Honkongs an China steht kurz bevor. Im Hintergrund dagegen laufen ganz andere Dinge ab: Marcus Ray und Tommy Hendricks verkaufen Markenjeans, von denen sich die Hälfte plötzlich aus unerfindlichen Gründen als Fälschungen herausstellen. Mit Hilfe von Karen - Marcus Chefin - kommen sie dem "Betrug" auf die Schliche: Die russische Mafia, hat in die Knöpfe der gefälschten Hosen Nanobomben eingebaut, die die Sprengkraft einer halben Dynamitstange besitzen. Durch diese Raffinesse meint die Russenmafia die Weltsicherheit unterwandern zu können, aber sie haben ihre Rechnung ohne Marcus Ray gemacht...
Musik & Ton: Der Film kann zwar nicht mit einem besonders überragenden Score aufwarten, aber trotzdem werden die actionreichen Szenen immer wieder von stimmigen Klängen untermalt, die die Brissanz und Spannung während diesen Momenten schüren.
Atmosphäre: Der Film spielt zwar in Honkong, jedoch merkt man deutlich, dass es keine HK-Produktion ist, sondern mal wieder aus Hollywood stammt. Die Atmosphäre der Umgebung, oder die asiatische Mentalität wird nicht im Geringsten aufgefangen, sondern ihr wird eher eine typische, coole Maske übergezogen. (wie z.b. in "Replacement Killers"), was aber keinen Falls abwertend klingen soll.
Schauspieler: Von Jean-Claude van Damme erwartet man natürlich nie eine oscarreife Leistung, dazu reicht allein schon seine (fast nicht vorhandene) Mimik nicht. Trotzdem hat er mir in diesem Film etwas besser gefallen, als in manch anderen seiner Filme. Unterm Strich bietet er eine akzeptable Leistung und spielt den Marcus Ray recht glaubwürdig. Bei Rob Schneider (,der in die Rolle des Hendricks schlüpft) weiß man nicht so wirklich was man von ihm halten soll: Sein ewiges Gequassel ist manchmal ziemlich nervig, kann aber auch ganz witzig sein, jedenfalls sehe ich ihn eher als Komödiant und nicht so sehr als Schauspieler. Naja, und Lela Rochon spielt als Karen auch nicht gerade überzeugend, aber durch ihren "Körpereinsatz" macht sie das glatt wieder weg... ;)
Fazit: Ein kurzweiliger Actionkracher, der mit einer interessanten Story daher kommt, die sich gegen Ende aber leider etwas "verhäddert", so das der Zuschauer im ganzen Durcheinander der (neuen) Charaktere gar nicht mehr richtig durchblickt. Zudem sind die Akteure auch nicht so überragend, aber man kann damit leben. Was aber ein deutliches Highlight des Filmes ist: Die zahlreichen Actionsequenzen, die mit der Kamera sehr gut eingefangen wurden, und vor allem durch interessante Verfremdungseffekte, wie z.B. das Hereinzoomen in einen Gewehr- oder Pistolenlauf, oder Slow-Motion Effekte gut in Szene gesetzt wurden. Gleich zu Beginn kracht es richtig gut, und das Finale auf dem Schiff ist auch sehr gelungen. Da merkt man deutlich, dass mit Tsui Hark, ( --> dem Freund eines gewissen "John Woo") ein echter Experte am Werk war...
Wertung: Story: 90% ; Action: 95% ; Spannung: 90% ; Schauspieler: 80% ; Atmosphäre: 88% ; Sound: 87%
gesamt: 88%
© JCFK 2004