Der Legionär

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| Film | Der Legionär |
| Originaltitel | Legionnaire |
| Erscheinungsdatum | 1998 |
| Genre | Abenteuer |
| Regie | Peter McDonald |
| Darsteller | Jean-Claude van Damme, Steven Berkoff |
| Laufzeit | 94 min |
| FSK | ab 12 |
Story: Mafia-Boss Galgani zwingt Boxchampion Alain Lefevre bei seinem nächsten Boxkampf freiwillig den Kürzeren zu ziehen. Dieses "Angebot" nimmt Alain natürlich nicht an und es kommt wie es kommen musste: Galgani ist stinksauer und will Alain töten lassen. Dieser flieht jedoch kurzerhand nach Marokko und schließt sich dort einer Fremdenlegion an. Diesen Entschluss bereut Lefevre sehr bald, da der Alltag vom extremen Drill des Ausbilders geprägt ist, jedoch ist das immer noch besser, als von den Mafiosis über den Haufen geschossen zu werden - oder etwa doch nicht?...
Musik & Ton: Zunächst ertönt "20er-Jahre-Partymusik" ;), später dann wird alles ein wenig ruhiger und gemächlicher. Manchmal kann man auf Grund der Musik fast schon die Hitze in er Sonne spüren.
Atmosphäre: Zu Beginn des Films kommt fast ein wenig "Mafia-Film-Feeling" auf, das aber nach 20 Minuten abrupt endet. Während des restlichen Films bekommt man dann aber reichlich schöne Landschaftsaufnahmen geboten, die wahrscheinlich einen "Wüsten-Fan" in Verzückung bringen würden.
Schauspieler: Die Akteure können aus ihren klischeehaften Rollen nicht all zu viel herausholen und auch Jean-Claude van Damme wirkt als Fremdenlegionär "Alain Lefevre" nicht unbedingt glaubwürdig, sondern viel eher fehlbesetzt, da er seine Kampfkünste auch nicht im Geringsten zeigen darf - nicht einmal beim Boxkampf!
Fazit: Gähn! Ist dieser Film langweilig: Hier mal ein Gefecht da ein dümmlicher Dialog, dort eine Schießübung und dazwischen wieder ein langer Fußmarsch. So oder so ähnlich lässt sich der Film beschreiben. Zu Beginn wirkt der Film zwar ganz anders, aber schnell gerät im wahrsten Sinne des Wortes "Sand ins Getriebe." Einzig und allein der Musikuntermalung und die in Verbindung mit den Landschaftsaufnahmen enstehende Atmosphäre ist recht überzeugend. Der Rest ist ziemlich vergurkt: Die Story gibt nichts her, die ganze Legion ist von Klischees nur so unterwandert und Spannung kommt auch nicht wirklich auf. Außerdem hat man ständig den Eindruck, dass Jean-Claude van Damme in diesem Film einfach nichts zu suchen hat, hätte er doch lieber einen weiteren B-Actioner gedreht, dann wären wenigstens seine Fans zufrieden. So bekommen wir hier aber ein Machwerk vorgesetzt, bei dem man wirklich froh ist, wenn man es ohne einzuschlafen überstanden hat...
Wertung: Story: 60% ; Action: 50% ; Spannung: 19% ; Schauspieler: 45% ; Atmosphäre: 75% ; Sound: 65%
gesamt: 52%
© JCFK 2004