Minority Report

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| Film | Minority Report |
| Originaltitel | Minority Report |
| Erscheinungsdatum | 2002 |
| Genre | Thriller |
| Regie | Steven Spielberg |
| Darsteller | Tom Cruise |
| Laufzeit | 146 Minuten |
| FSK | ab 12 |
Story:
Wir schreiben das Jahr 2054 und in Washington DC gab es seit Jahren keinen Mord mehr. Dank der Pre-Crime Methode, die es ermöglicht Morde schon bevor sie passieren, vorrauszusehen und den Täter vor der eigentlich Tat zur Strecke zu bringen und zu verurteilen. All dies ermöglichen die drei "Pre-Cogs", die mit ihren übernatürlichen Fähigkeiten in der Lage sind in die Zukunft zu schauen und ihre Visionen an die Polizei weiterzuleiten. Ein perfektes System also, für das niemand härter arbeitet als Chief John Anderton. Bis eines Tages überraschend sein Name als Mörder eines ihm völlig Unbekannten vom System ausgespuckt wird, den er angeblich in 36 Stunden ermorden wird. Doch kann ein perfektes System sich täuschen? Um über diese Frage nachzudenken bleibt Anderton allerdings überhaupt keine Zeit mehr, da schon nach ein paar Minuten das halbe Police Department hinter ihm her ist...
Atmosphäre:
Man nehme etwas Blade Runner, eine Prise
Matrix und einen Schuss Gegenwart und fertig ist die kühle High-Tech Vision des
Jahres 2054. Eindrucksvolle "Highways", aufgestyle selbstfahrende Autos rasen
durch endlos lange Straßenschluchten und eine Mordrate bei 0,0% lassen eine
perfektionierte und organisierte Idylle zum Leben erwecken.
Die Story von "Minority
Report" ist durchaus spannend, hat jedoch einige Längen aufzuweisen. Und im
Gegensatz zum Trailer, der eher Actionlastig ausgelegt war, ist der Film sehr
Dialoglastig. Die wenigen Actionszenen sind aber allesamt gut inszeniert, hätten
aber etwas zahlreicher sein können und so dem Film zu mehr Schwung verholfen.
Auch die Musik ist leider ziemlich passiv, es gibt weder ein eingängliches
Maintheme noch fällt während dem weiteren Verlauf des Films die Musik auf. Viel
mehr hält die Story den Film am Leben und bringt immer wieder eine überraschende
Wende oder verwirrt den Zuschauer mindestens genauso wie John Anderton selbst.
Schauspieler:
Unglaublich, aber wahr. Nach dem Flopauftritt in Mission Impossible 2 hat sich Tom Cruise eindrucksvoll zurückgemeldet. Er spielt den Charakter und die Emotionen des John Anderton glaubhaft und weiß zu überzeugen. Weiterhin ragen die restlichen Schauspieler nicht sonderlich heraus, fallen aber auch nicht negativ auf.
Fazit:
Dank einer wirklich herausragenden Story hebt sich Minority Report von anderen Filmen dieser Kategorie heraus, jedoch lässt die Umsetzung an sich einige Wünsche offen. Die Film lebt von der Spannung und davon dass man es kaum erwarten kann wie es schließlich alles endet. Doch wenn man an diesem Punkt angelangt ist und auf das Geschehene zurück blickt bleiben keine "Wow" oder "Aha" Szenen in Erinnerung, der Wiederanschauungswert ist deshalb leider nicht allzu groß.
Wertung: 85%
PS: Das Review enthält keine weitreichenden Infos zum Storyverlauf, da hier jeglicher Spoiler die Spannung nehmen würde.
© UncleHo 2002