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Film |
Der rosarote Panther |
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Originaltitel |
The Pink Panther |
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Erscheinungsdatum |
2006 |
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Genre |
Abenteuer-Krimi-Komödie |
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Regie |
Shawn Levy |
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Darsteller |
Steve Martin, Kevin Kline, Jean Reno, Beyoncé Knowles |
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Laufzeit |
93 min |
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FSK |
Ab 6 |
Story: Schon siebenmal wurde Chefinspektor Dreyfus für die „Medal Of Honor“ nominiert, aber immer musste er leer ausgehen. Dieses Mal möchte er dies ändern und er hat auch schon einen todsicheren Plan für seinen nächsten Fall: Der weltberühmte französische Fußballtrainer Yves Gluant wurde mitten im Freudentaumel anlässlich des Siegs seiner Mannschaft über China mitten auf dem Spielfeld mit einem Giftpfeil ermordet. Nach seiner Hinrichtung war auch sein Ring verschwunden. Der legendäre Diamantring „Pink Panther“. Blitzschnell verbreitet sich die brisante Nachricht in den Medien und wird zum wichtigsten Fall Frankreichs, der nun auf Inspektor Dreyfus übertragen wird. Da er scharf auf die Medaille ist, darf Dreyfus sich dabei keinen Fehler erlauben. Darum rekrutiert er den trotteligsten und unfähigsten Polizisten Frankreichs und dafür kommt nur einer in Frage: Inspektor Clouseau. Dieser wird mit Sicherheit auf ganzer Linie versagen und Dreyfus kann sich dann als Retter in der Not profilieren, bravourös den Fall meistern und die Goldmedaille eintüten - ob das alles so glatt läuft?...
Kommentar: Steve Martin - einen besseren Nachfolger für Peter Sellers, den Darsteller des Inspektor Clouseau der alten Filme, hätte man wirklich nicht finden können. Allein schon das physische Erscheinungsbild ist passend und dazu seine trockene und ruhige Art ist genial. Es passieren die unglaublichsten Dinge, die man niemals erwarten würde, aber Clouseau hat dabei immer die Ruhe weg. Allein schon die Einparkaktion mit seinem Smart zu Beginn, wie er die Stoßstange der anderen beiden parkenden Autos abfährt ist der Brüller und im Büro von Dreyfus geht es auf gleiche Weise munter weiter. Der absolute Hammer ist dann, wenn er gegen Ende das halbe Badezimmer im Waldorf Astoria-Hotel in New York City unter Wasser setzt und in Brand steckt, um schließlich durch die Decke der Empfangshalle durchzubrechen und wie ein begossener Pudel direkt in der Rezeption zu landen und ohne die Miene zu verziehen dem Mitarbeiter an der Rezeption zu vermeldet: „Wir brauchen dringend frische Handtücher!“ Solche Szenen gibt es im Film zuhauf, so dass der Zuschauer kaum noch aus dem Lachen heraus kommt. Dabei wirken die Witze nie billig oder abgedroschen. Brillant ist überdies Steve Martins Englisch mit französischem Akzent, genauso wie die Szene, als er versucht, akzentfreies Englisch zu lernen. Man darf gespannt sein, wie das in der deutschen Synchronisation umgesetzt wurde.Aber Inspektor Clouseau muss natürlich nicht alleine ermitteln. Zur Unterstützung bekommt er Assistent Gilbert Ponton, der etwas über die Ermittlungstaktiken seines Chefs verwundert ist, ihm aber ohne zu zögern stets tatkräftig zur Seite steht. Ponton wird verkörpert vom allseits bekannten Jean Reno, der seine Rolle des treuen Gehilfen überzeugend spielt. Die Beiden sind wahrlich ein unschlagbares Team. Kevin Kline verkörpert den egoistischen Chefinspektor Dreyfus und bringt dessen skrupellose Hinterlistigkeit glaubwürdig rüber.In Nebenrollen hätten wir noch Jason Stathman, bei dem man sofort an „The Transporter“ denken muss, Clive Owen oder auch Beyoncé Knowles zu nennen. Letztere hat zwar in der Story eine zentrale Rolle, brilliert allerdings nicht unbedingt durch schauspielerische Höchstleistung, sondern eher als „Eye-Candy“, wogegen es selbstverständlich nichts einzuwenden gibt.Die Musikuntermalung ist klassisch gehalten. Vor allem Saxophon und Klavier sind dominierend und immer wieder ertönt das, nicht zuletzt durch die Telekom Werbung bekannte „Pink Panther“ Theme. Interessant ist auch die Stelle, in der einige Pfeile abgeschossen werden und im Hintergrund die Musik von Wilhelm Tell erklingt - sehr passend. Die Wahl auf Paris als Hauptschauplatz wurde außerdem bestens genutzt um zwischendrin schöne Kamerafahrten über die bei Nacht beleuchtete Stadt mit Eiffelturm und Seine zu zeigen.Auch der Vorspann ist erwähnenswert, da hier - im Gegensatz zum restlichen Film - tatsächlich der rosarote Panther in Form einer Zeichentrickanimation zu sehen ist, inklusive einer noch nie da gewesenen Präsentation des „Metro-Goldwyn-Mayer“-Logo. Unterm Strich zeichnet sich „The Pink Panther“ durch einen sehr originellen und urkomischen Humor aus, brillanten Hauptdarstellern, und zwischendurch gibt’s immer wieder kindertaugliche Action. Der perfekte Film also für einen netten Sonntagnachmittag mit der ganzen Familie.
© JCFK 2006