Fluch der Karibik

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Film Fluch der Karibik
Originaltitel Pirates of the Caribbean-
Erscheinungsdatum 2003
Genre Abenteuer
Regie Gore Verbinski
Darsteller Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley
Laufzeit 143 Minuten
FSK ab 12
 

"You forgot one very important thing mate. I'm Captain Jack Sparrow"

Story:

Ein Tag wie jeder Andere in der Karibik: Es wimmelt von Piraten, Städte werden überfallen und geplündert, Leute werden entführt. In diesem speziellen Fall aber nicht von irgendwem. Der berüchtigte Pirat Barbossa ist auf der Suche nach einem Medallion dass ihm die Freiheit bringen soll und ihn und seine Crew von einem Fluch befreien soll. Kurzerhand entführt er die Trägerin des Medallions - die junge Elizabeth.

Der Schmied Will Turner setzt zur Rettung an - er "engagiert" den Piraten Jack Sparrow um sie mit seiner Hilfe zu befreien, doch Sparrow hat eigene Pläne. Er will Barbossa's Schiff, die Black Pearl übernehmen.

Musik & Ton:

Für die Musik war Klaus Badelt verantwortlich, dessen Namen man öfters in Verbindung mit Hans Zimmer hört. Im Soundtrack gibt es zwar kein Maintheme dass sich einem in den Kopf einbrennt, doch die Musik passt zu jeder Szene und fügt sich nahtlos ins Geschehen ein, wenn auch manchmal etwas zu passiv.

Atmosphäre:

Man nehme sich Monkey Island und mache eine Realverfilmung daraus, und schwups, hat man Fluch der Karibik. Inklusive dem Feeling des LucasArts Adventures -  sprich jede Menge Piraten, Holzbeine, Schiffe und Kanonen, Strand und Palmen und allem was dazu gehört. Die nötige Portion Humor ist auch gleich mitgeliefert und das nötige Flair kommt durch die perfektive visuelle Inszenierung, betreffend Beleuchtung, Farbgebung und Schnitttechnik auch grandios rüber. Zur Story lassen sich jedoch nicht nur Lobeshymen singen. Man kann dennoch sagen dass das Beste aus der Story gemacht wurde, denn die Inszenierung geht klar in Richtung "Popcorn" und der Tiefgang bleibt logischerweise außen vor. Deswegen ist die Länge von 143 Minuten auch kritisch, aber noch im Limit. Ein Pluspunkt gibt es dann doch dafür dass es einem nicht so lange vorkommt, denn ein Fun & Action Movie über soviel Minuten ohne übermäßige Längen zu retten ist eine gute Leistung.

Schauspieler:

Wir rollen das ganze mal von hinten auf und fangen mit den Nebendarstellern an. Orlando Bloom spielt den Piraten/Schmied Will Turner souverän. Selbiges gilt für Keira Knightley, die die junge Elizabeth spielt. Doch nun kommen wir zur eigentlichen Hauptperson des Films: Johnny Depp. Wenn er eine Szene betritt, verblassen die anderen Schauspieler zu Staub. Genial bescheppert mimt er den scheinbar dauerbetrunkenen Captain Jack Sparrow. Die Mimik, das Outfit und der Dialekt sind eine Klasse für sich. Er könnte glatt in Konkurrenz zu Guybrush Threepwood treten - und dass will etwas heißen. Eine der besten schauspielerischen Leistungen der letzten Jahre!

Fazit:

Pirates of the Caribbean ist Popcornkino in Perfektion. Man darf keine überwältigende Story und keinen tieferen Sinn suchen. Anspruchslose Action und jede Menge Humor gibt es dafür bis der Arzt kommt. Klare Popcorn-Referenz für den Sommer 2003.


Story Atmosphäre Action Spannung Humor Gesamt
86%

 

© UncleHo 2003