The Quest - Die Herausforderung

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| Film | The Quest |
| Originaltitel | The Quest |
| Erscheinungsdatum | 1996 |
| Genre | Abenteuer-Kampfsport-Action |
| Regie | Jean-Claude van Damme |
| Darsteller | Jean-Claude van Damme, Roger Moore, James Remar, Janet Gunn |
| Laufzeit | 91 min |
| FSK | ab 16 |
Story: New York 1923: Der junge Straßenartist Chris DuBois, der sich um verwaise Armenkinder kümmert wird gejagt, weil er einem Alkoholschmuggler eine ordentliche Summe Bares abgezockt hat. Die Verfolger im Nacken, landet Chris aus heiterem Himmel plötzlich auf Getreidesäcken im Laderaum eines Hochseefrachters. Dort liegt er für einige Zeit bewusstlos da und erwacht erst wieder, als sich das Boot auf hoher See im südchinesischen Meer befindet. Nach einem Überfall durch Piraten unter der Leitung des "Lord" Dobbs, wechselt Chris auf dessen Boot über. Auf ihrer Abenteuerreise kommen sie an der Insel Muay Thai vorbei, wo Dobbs seinen Mitfahrer an eine Kickbox-Schule verkauft. Ein halbes Jahr später treffen sich die beiden wieder und begeben sich gemeinsam zu einem Jahrhunderte alten Kampfsport-Turnier mit den besten Kämpfern der Welt, bei dem der Sieger einen Drachen aus purem Gold mit nach Hause nehmen darf. Die Verlierer jedoch, müssen für immer auf dieser Insel bleiben. Genau die richtige Herausforderung für Chris DuBois...
Musik & Ton: Eine wirklich gelungene Musikkomposition taucht immer wieder im Film auf, die sehr gut zur Atmosphäre und den jeweiligen Szenen passt. Mal fernöstliche Klänge, mal ruhige und dann wieder aufbrausende Klassikmusik; alles harmoniert wunderbar.
Atmosphäre: Die Atmosphäre rund um Thailand und auf dieser Insel Muay Thai, vor allem während des Turniers wurde sehr gut aufgefangen und der Film wirkt auf den Zuschauer zum Teil wie ein Abenteuerurlaub in unbekanntem Territorium.
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Schauspieler: Vor der Kamera tritt Jean-Claude van Damme ebenfalls auf und spielt Chris DuBois - die Hauptrolle in seinem eigenen Film. Seine Kampftechnik ist wieder einmalig, seine schauspielerische Darbietung eher durchwachsen, wobei er sich redlich bemüht. Der überzeugendste Akteur im Bunde jedoch, ist ganz klar Ex-Bond Darsteller Roger Moore. Seine langjährige Erfahrung (immerhin sind es über 50 Jahre !) als Schauspieler merkt man ihm deutlich an, und so ist es kein Wunder, dass er seine Rolle als hinterhältiger Halunke "Lord" Dobbs, der nur hinter dem Geld her ist sehr glaubwürdig rüberbringt.
Fazit: Hier ist das erste und bisher einzige Werk des "Star-Regisseurs" Jean-Claude van Damme und ich finde, er hat seine Sache wirklich gut gemacht - zumindest die erste Hälfte. Der Film beginnt mit einer wirklich guten Story, die sich bis zur Mitte des Film hinzieht. Dann allerdings bricht sie im Endeffekt völlig ein. Nachdem alles notwendige erzählt wurde, reiht sich ein Kampf an den anderen. Das sagenumwobene Turnier nimmt die komplette zweite Hälfte des Film ein. Das Ganze ist ziemlich einfallslos und langweilig, da man die ganze Zeit sowieso weiß, wie das Turnier enden wird, und wer ins Finale kommt. Aber wie gesagt, die erste Hälfte ist richtig gut und abwechslungsreich, so hätte man einfach weitermachen sollen. So kommt wieder unterm Strich ein weiterer van Damme Streifen heraus, der im Mittelmaß versinkt und sich nicht wirklich als "Must-See-Movie" bezeichnen kann...
Wertung: Story: 60% ; Action: 70% ; Spannung: 65% ; Schauspieler: 85% ; Atmosphäre: 83% ; Sound: 88%
gesamt: 75%
© JCFK 2004