Resident Evil

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Film Resident Evil
Originaltitel Resident Evil
Erscheinungsdatum 2001
Genre Science Fiction-Horror-Action
Regie Paul W.S. Anderson
Darsteller Milla Jovovich, Michelle Rodrigez, Heike Makatsch
Laufzeit 93 min
FSK ab 16

    Story: "The Hive" ist eine riesige unterirdische Genforschungsfabrik 2000 Fuß unter Raccoon City, die der Umbrella Corporation, dem großten Industriekonzern der Vereinigten Staaten gehört. In der Öffentlichkeit ist die Umbrella Corporation weltweit der führende Anbieter von Computer- und Biotechnologie, aber in Wirklichkeit werden die großen Profite in anderen Bereichen erzielt: Rüstungstechnologie, Genmanipulation und biologische Waffen. Die Forschungsstation ist über einen unterirdischen Zug mit einer Villa verbunden, dem einzigen Eingang zu "The Hive". Dort wacht Alice völlig verwirrt auf. Sie kann sich nicht richtig erinnern, was sich zuvor ereignet hat und plötzlich dringt ein Sondereinsatzkommando in die Villa ein, das eine Mission zu erfüllen hat, für die es auf die Hilfe von Alice angewiesen ist: Das äußerst gefährliche, sogenannte "T-Virus" wurde in "The Hive" aufgrund eines Unfalls freigesetzt. Was Alice damit zu tun hat, weiß sie selbst noch nicht, aber das wird sie in den nächsten Stunden schon noch erfahren. Wie sich dann nämlich rausstellt, hat das Virus binnen Sekunden das gesamte Forschungspersonal getötet und als blutrünstige Untote wieder auferstehen lassen, das nur noch eines besitzt - ihren Nahrungstrieb. Um das Virus zu isolieren und so einen Ausbruch, der die ganze Welt vernichten könnte zu verhindern bleiben dem Team nur noch knappe drei Stunden. Ein Horrortrip beginnt...

    Musik & Ton: Die musikalische Untermalung in Resident Evil ist hervorragend gelungen! Überwiegend Rockmusik, aber auch ein bisschen Techno unterstützen die actiongeladenen Szenen perfekt, so dass der Zuschauer sich nur noch zurücklehnen und genießen kann. Mark Beltrami war u.a. für die Musik zuständig, dessen Können Spannung zu erzeugen ein Filmexperte noch aus Filmen wie Scream 1-3 oder Halloween H20 in guter Erinnerung hat.

    Atmosphäre: Der Film spielt sich fast die ganze Zeit in der unterirdischen Genfabrik ab. Alles wirkt ein bisschen verängstigend und kalt, und durch den passenden Sound an bestimmten Stellen wird zusätzlich Spannung ezeugt.

    Schauspieler: Milla Jovovich - der der schauspielerische Durchbruch als Leeloo in "5th Element" gelang -  verkörpert die gedächtnislose Alice, die sich im Laufe des Films immer mehr zusammenreimen kann mit großer Glaubwürdigkeit und viel Talent. Auch Michelle Rodrigez (bekannt aus "The Fast And The Furious") liefert als Rain, die dem Kommando angehört eine mehr als passable Leistung ab. Eine Überraschung für das deutsche Publikum gibt es auch noch: Heike Makatsch tritt in Resident Evil in einer Nebenrolle als Forscherin und Zombie auf.

    Fazit: Die Mixtur aus den drei verschiedenen Genres Science-Fiction, Horror und Action, des in Großbritannien und Deutschland produzierten Films ist extrem gut "zusammengemischt". Aufgrund dessen ist der Film auch ziemlich abwechslungsreich und wird den Leuten, die sich mit dem PC-Spiel, auf dessen Story es basiert, nicht anfreunden konnten trotzdem gefallen. Vor allem die Actionszenen wurden durch zahlreiche geniale Special-Effects perfekt in Szene gesetzt. Ich sag nur "Laser und seine "scharfe Wirkung", um nur ein Beispiel zu nennen ;) Aber auch die Story  ist sehr interessant und die Schauspieler sind wirklich nicht von schlechten Eltern, was Resident Evil zu einem rundum gelungenen Film abseits des Hollywood Mainstreams macht. 

    Wertung: Story: 93% ; Action: 90 % ; Spannung: 95% ; Schauspieler: 85% ; Atmosphäre: 92% ; Sound: 97%

    gesamt: 92% 

     © JCFK 2002