
"My name is Alice and I remember everything."
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Film |
Resident Evil: Apocalypse |
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Originaltitel |
Resident Evil: Apocalypse |
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Erscheinungsdatum |
2004 |
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Genre |
Action-Horro |
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Regie |
Alexander Witt |
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Darsteller |
Milla Jovovich, Sienna Guillory, Oded Fehr, Thomas Kretschmann |
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Laufzeit |
94 min |
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FSK |
Ab 18 |
Story: Die „Umbrella Corporation“ ist eine geheime Forschungseinrichtung, die unter anderem an einem speziellen T-Virus arbeitet. Durch einen Unfall wurde dieser freigesetzt und fast alle Mitarbeiter der Firma wurden verseucht. Das verheerende an diesem Virus ist, dass er Zellen mutieren lässt und tote Zellen wieder zum Leben erweckt, was bedeutet, dass alle Infizierten zu „Untoten“ werden. Die Infizierten tragen den Virus in sich und übertragen ihn durch Bisswunden auf andere Menschen. Nachdem in Teil 1 die nahezu gesamte Belegschaft der „Umbrella Corporation“ verseucht wurde, ist das Virus nun auch schon nach draußen gelangt und verbreitet sich in Racoon City. Die Bewohner werden evakuiert, und über ein Tor aus der Stadt gelassen, doch als das Virus bereits das Stadttor erreicht hat, wird dieses abgeriegelt. Die Führer der „Umbrella Corporation“ haben vor, Racoon City mit einer 5 Kilotonnen schweren Atombombe auszulöschen und alle Spuren zu vernichten. Unter den verzweifelten und nichts ahnenden Bürgern befindet sich auch die Hauptfigur des Film, eine ehemalige Leiterin der Forschungsabteilung der Umbrella Corp. namens Alice. Sie wurde von ihrer Firma für ein biogenetisches Experiment missbraucht, und hat dadurch übernatürliche Kräfte erlangt. Nun besitzt sie unglaublich verbesserte Sinne und ist flink wie der Wind. Auf ihrem Weg durch die verseuchte Stadt begegnet sie ein paar Polizisten und S.T.A.R.S. (=Special Tactics And Rescue Squad) Mitgliedern, denen Sie sich anschließt. Plötzlich klingelt irgendwo in der Stadt ein Telefon. Es ist der Erschaffer des T-Virus, der der Truppe einen Deal vorschlägt. Wenn sie seine kleine Tochter, die sich in ihrer Schule versteckt hält zu ihm bringen, wird er dafür sorgen, dass sie Racoon City verlassen können. Die Truppe macht sie sofort auf den Weg, doch in jeder Ecke lauern Gefahren...
Kommentar: Soweit die Story des Filmes. Auf der einen Seite ist sie doch recht einfach gestrickt, doch gerade in Bezug auf die einzelnen Zusammenhänge und die Geschehnisse in der Vergangenheit, die in Teil 1 stattfanden ist der Film doch etwas komplizierter. Viele Dinge, die im ersten Teil noch unklar waren werden nun erklärt und man erfährt sogar den Grund für die Existenz des T-Virus, der eigentlich aus guten Beweggründen erschaffen wurde, um Menschen zu helfen.Die Schauspieler liefern eine ordentliche Leistung ab, können allerdings nicht besonders hervorstechen – mit einer Ausnahme: Milla Jovovich. Wie schon im ersten Teil verkörpert Milla - die den meisten noch als „Leeloo“ aus „Das fünfte Element“ in Erinnerung sein wird – die Kampfamazone Alice und bringt deren Kaltschnäuzigkeit und leicht unterkühlten Charakter auf eine überzeugende Art und Weise rüber. Allein schon ihr erster Auftritt im Film ist phänomenal und wird dank atemberaubender Stunts und Special Effects perfekt in Szene gesetzt, womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären.Das Glanzstück an Resident Evil sind ohne Zeifel die grandiosen Actionszenen, von denen es im Film nur so wimmelt. Eine Explosion jagt die nächste und zwischendurch werden dem Zuschauer immer wieder Schusswechsel geboten, die dank modernster Lautsprechertechnik voll zur Geltung kommen.Außerdem ist der Film auch atmosphärisch sehr gelungen. Es ist die ganze Zeit über Dunkel und finster, regnet ab und zu und alles wirkt irgendwie beängstigend. Dazu kommt noch, dass in allen Ecken die seltsamsten Kreaturen lauern, die nur darauf warten, bis ein unachtsamer Mensch vorbeikommt. Resident Evil hat darüber hinaus auch einige Schockeffekte im Petto, so dass dem Zuschauer nicht selten der Atem stockt. Wunderbar passend ist auch die Musikuntermalung, denn die rauen Klänge der Hard-Rock Lieder unterstützen wunderbar die düstere Atmosphäre im verbarrikadierten Racoon City und die Actionszenen werden auch teilweise durch schnelle Klassikmusik unterstrichen. Eine rundum gelungene Komposition.Fassen wir also zusammen: Resident Evil übertrifft seinen Vorgänger in allen Belangen und weiß vor allem durch krachende Action und packende Atmosphäre mit ansprechender Musikuntermalung zu überzeugen. Zum Ende wartet außerdem ein wirklich überraschender Schluss, mit dem niemand gerechnet hätte, der aber eine ganz klare Aussage hat: Teil 3 wartet schon auf uns...
© JCFK 2006