Spider-Man 2

"With great power, comes great responsibility"

Photos used on "Stuffbase" are copyright protected and are property of their respective owners. Studio logos & other trademarks used herein are property of their respective owners.

 
 
 

Film

Spider-Man 2

Originaltitel

Spider-Man 2

Erscheinungsdatum

2004

Genre

Fantasy-Action

Regie

Sam Raimi

Darsteller

Tobey Maguire, Kirsten Dunst, Alfred Molina, James Franco

Laufzeit

121 min

FSK

Ab 12

 

   Story: Peter Parker steckt in der Krise. Sein Doppelleben als „Spinnenmann“, der jederzeit für die Schwachen zur Stelle ist, wenn in New York ein Verbrechen geschieht, nimmt ihn so sehr in Anspruch, dass sein Leben als Zivilperson und Student Peter Parker immer mehr den Bach runter geht. Sein Professor an der Uni droht ihn durchfallen zu lassen, er verliert seinen Job als Pizzabote und beinahe seine Stelle als Fotograf bei der bekanntesten Tageszeitung der Stadt. Dabei könnte er das Geld dringend benötigen, denn mit der Zahlung seiner Miete ist er auch immer mindestens einen Monat im Rückstand. Außerdem plagen ihn dann noch private Sorgen: Seine Tante steckt ebenfalls tief in finanziellen Schulden und steht kurz davor, ihr Haus zu räumen und Mary Jane, Peters heimliche Liebe, die er seit einiger Zeit nicht mehr gesehen hatte, hat nun einen neuen Freund gefunden, den Astronauten John Jameson, der sie bald heiraten will. Um sein Privatleben wieder auf die Reihe zu bekommen beschließt er: „Mit Spiderman ist es vorbei!“ Doch als der Kernphysiker Dr. Octavius bei einem verrückten Experiment zum gemeingefährlichen Monster Dr. Octopus mit 4 metallenen Greifarmen mutiert und seine geliebte Mary Jane entführt, schlüpft er doch wieder ins Spiderman-Kostüm und schwingt sich an seinen Spinnenfäden durch die Häuserschluchten, um Mary Jane zu retten…

 

   Kommentar: Der Film erzählt viele Details über Peters Leben und hat auch einige nette Subplots zu bieten. Zwischendrin werden immer wieder rasante und atemberaubende Actionszenen eingeschoben, die größtenteils auf CGI-Effekten basieren, und teilweise sogar etwas übertrieben wirken. Wenn Spiderman einen Sturz aus 30 Metern ohne größere Verletzungen überlebt, bleibt der Realitätsbezug ebenso auf der Strecke, wie wenn er einen daherrasenden Zug mit seinen Spinnfäden abbremst, aber darüber kann man hinwegsehen, denn der Realitätsbezug spielt ja bei Filmen dieser Art ohnehin keine all zu große Bedeutung.Während des ganzen Films über herrscht eine freundliche und warme Atmosphäre, düster wirkt es eigentlich nur sehr selten. Die Musikuntermalung rundet den ganzen Film sehr gut ab und unterstreicht die immer wieder vorkommenden ruhigen Szenen mit den Klängen zarter Klassikmusik und in brenzlichen Situationen ertönen aufbrausende Töne mit Trommelwirbel versetzt.Der Hauptfigur des Films wird von Tobey Maguire Leben eingehaucht, der beim ersten Teil noch ein Neuling war und mittlerweile zu den Topverdienern Hollywoods aufgestiegen ist. Jedenfalls liefert er eine hervorragende Leistung ab und bringt Peter Parkers Selbstzweifel und Unsicherheiten im Auftreten sowie seine  Aussichtslosigkeit 100 Prozent glaubwürdig rüber, genau wie dessen Souveranität als Spiderman. Kirsten Dunst überzeugt ebenfalls als Mary Jane, die gewisser Maßen zwischen zwei Männern schwankt und sich schwer tut sich für einen zu entscheiden, da sie vor allem von Peter immer häufiger enttäuscht wird.Die Nebenrollen sind mit unter anderem Alfred Molina alias Dr. Octavius oder J.K. Simmons als knauseriger Chefredakteur Jameson ebenfalls gut besetzt. Unterm Strich ist Spiderman ein Film, der einen Besuch im Kino mit Sicherheit wert ist und im Großen und Ganzen viel Spaß und Unterhaltung zu bieten hat. Der Film des Jahres 2004 war es aber nicht, denn vor allem bei einem Budget von 200 Millionen Dollar hätte man noch ein bisschen mehr erwarten können.

 

  © JCFK 2006