Street Fighter - Die entscheidende Schlacht

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| Film | Street Fighter |
| Originaltitel | Street Fighter |
| Erscheinungsdatum | 1994 |
| Genre | SF-Action |
| Regie | Steven E. De Souza |
| Darsteller | Jean-Claude van Damme, Raul Julia, Kylie Minogue, Ming-Na |
| Laufzeit | 98 min |
| FSK | ab 16 |
Story: Der verrückte Diktator General Bison terrorisiert das Land mit seiner Armee. 60 Mitglieder der "Allied Nation" hat er schon in seiner Hand. Für diese fordert er ein Lösegeld von 20 Milliarden Dollar. Ein Weltkrieg steht kurz bevor, aber die "Allied Nations" haben noch einen letzten Trumpf in der Hinterhand: Den Oberbefehlshaber Colonel Guile, der zusammen mit der Elitekämpferin Cammy und seinem Team zum geheimen Stützpunkt des Diktators fährt, um dort ordenlich aufzumischen...
Musik & Ton: Klassische Musik am Anfang und dann vor allem die vorantreibende Militärmusik passt wirklich gut zu dem Film und unterstreicht die recht guten Actionszenen des Films geschickt, so das richtig Stimmung aufkommt.
Atmosphäre: Ganz nette Militäratmosphäre gegen Mitte des Films. Noch was zu van Dammes patriotischer Rede: Sie kommt zwar lange nicht an die Rede von Mel Gibson in "We Were Soldiers" heran, aber ein Versuch war's wert... ;)
Schauspieler: Jean-Claude van Damme, der den Colonel Guile verkörpert, zeigt in diesem Film mal wieder vor allem eins: Dass er ein Virtuose in Sachen Kampfsport ist und seinen legendären Spagat perfekt beherrscht. Denn ansonsten aber kann er auch in diesem Film wieder mal keine Akzente setzen. Bei der bekannten Sängerin aus Down Under - Kylie "Geili" Minogue sieht es ähnlich aus. Sie kämpft sich als Elitekämpferin Cammy zwar ganz ordentlich durch den Film, sollte aber wirklich lieber beim Singen bleiben, denn ihre Bühnenauftritte sind wesentlich ansehnlicher als ihre schauspielerische Leistung. Ganz anders sieht es da bei Raul Julia aus, der den verrückten Diktator Bison überraschend gelungen verkörpert und dessen Besessenheit wirklich überzeugend rüberbringt. Auch Ming-Na liefert als Journalistin mit persönlichen Rachemotiven eine solide Leistung ab.
Fazit: So schlecht, wie alle meinen ist der Film nu' wirklich nicht! Gut, die Story lässt irgendwie sehr zu wünschen übrig und trübt ein wenig das Gesamtbild, doch kommt die Action mit ordentlicher Musikuntermalung recht gut daher und auch die Darsteller versuchen ihr Bestes zu geben. An manchen Stellen kommt sogar ein wenig Humor auf, der meistens durch diesen bulligen und saublöden Helfershelfer von Bison, der erst gegen Ende erfährt, dass Bison der "Böse" ist entsteht; oder in den Szenen, in denen sich der Film selber auf den Arm nimmt (Messerszene mit van Damme ;)) Unterm Strich also ein Film, zu dem man greift, wenn man mal so total hirnlose aber dafür actionreiche Unterhaltung mit einem Schuss Humor braucht...
Wertung: Story: 65% ; Action: 90% ; Spannung: 84% ; Schauspieler: 85% ; Atmosphäre: 80% ; Sound: 85%
gesamt: 82%
© JCFK 2004