Terminator

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Film Terminator
Originaltitel The Terminator
Erscheinungsdatum 1984
Genre SF-Action
Regie James Cameron
Darsteller Arnold Schwarzenegger, Michael Biehn, Linda Hamilton 
Laufzeit 100 min
FSK ab 16

    Story: Zwei Frauen wurden in Los Angeles nacheinader ermordet, beide Opfer heißen "Sarah Connor". Die Polizei denkt, dass es sich um einen ganz normalen Killer handelt, doch da irrt sie sich gewaltig. Hinter diesen Morden steckt ein sogenannter "Terminator", dessen Ziel die Tötung einer bestimmten Sarah Connor ist. Gleichzeitig taucht ein weiterer seltsamer Mann namens Kyle Reese auf, der diese Sarah, die noch am Leben ist vor diesem "Terminator" schützen soll. Aber was soll das Ganze? -- In der Zukunft, im Jahre 2029 herrscht ein erbitterter Krieg zwischen den Menschen und den Maschinen, den sogennanten Cyborgs. Diese gnadenlosen Killermaschinen wollen die Menschheit ausrotten, was ihnen auch beinahe gelingt, wenn da nicht ein gewisser "John Connor" wäre, der die Maschinen besiegt. Für die Cyborgs gibt es nur noch eine Chance: Der Terminator T 100 wird in die Vergangenheit geschickt, um dort Johns Mutter Sarah zu töten, damit dieser gar nicht erst geboren werden kann. Um dies zu verhindern schickt John Connor den Soldaten Kyle Reese ebenfalls in die Vergangenheit, damit dieser seine Mutter vor dem Terminator beschützen kann... 

    Musik & Ton: Der geniale, wohlbekannte "Terminator-Theme" kommt immer wieder - v.a. während den Schlüsselszenen - im Film in leicht veränderter Form vor und passt sehr gut zum Charakter des Films. Ansonsten werden einige Actionszenen auch mit einer Art elektronischer Musik untermalt.

    Atmosphäre: Es ist düster und unheimlich, was vor allem noch dadurch verstärkt wird, dass fast der gesamte Film in der Nacht spielt. Zudem wirken die "Zukunftserinnerungen" [eigentlich ein Widerspruch in sich ;)] auch etwas verstörend und schockierend für den Zuschauer. Letztendlich eine Zeit, in der man nicht leben möchte... 

    Schauspieler:  Arnold Schwarzenegger als wortkarger Terminator - die perfekte Kombination und auch kein Wunder, wieso er mit diesem Film entgültig seinen großen Durchbruch geschafft hat. Es gibt wohl keinen anderen Schauspieler, der so gut diese Rolle ausfüllen könnte wie der Österreicher. Zudem war es geschickt für Schwarzenegger, dass er nur ca. 70 Wörter sagen musste, denn sein Englisch war damals bekanntlich nicht so gut... Michael Biehn, der Kyle Reese (Sarahs Beschützer) mimt, wirkt dagegen eher blass und kann ganz und gar nicht überzeugen und gegen Schwarzenegger wirkt er sowieso wie ein Milchbubi. Linda Hamilton jedoch spielt ihre Rolle als Mutter des "Retters der Menschheit", und deren seelisches Durcheinander, nachdem sie alles erfahren hat recht glaubwürdig. 

    Besonderes: Als Arnold Schwarzenegger in einer Bar entlang läuft hört man den Spruch: "Herkules hat nicht bezahlt!", was durchaus als eine Anspielung auf Schwarzeneggers allerersten Film "Herkules In New York" zu verstehen ist...

    Fazit: Ein netter SF-Actioner von James Cameron, mit dem seine großartige Karriere als Regisseur und Produzent begann. Terminator bietet neben, für damalige Verhältnisse verblüffend guter Action auch eine interessante Story, die nicht nur in ein paar Worten erklärt ist, und die durchaus ausbaufähig ist und locker für 2 weitere Teile reicht... Außerdem bekommt man auch einen guten Theme und dichte Atmosphäre geboten. Kurzum: Ein Klassiker, den jeder Action- u. Science Fiction-Fan einmal gesehen haben sollte und den man sich selbst nach 20 Jahren noch reinziehen kann...

    

    Wertung: Story: 90% ; Action: 88% ; Spannung: 85% ; Schauspieler: 89% ; Atmosphäre: 92% ; Sound: 90%

    gesamt: 89%

    © JCFK 2003