Die üblichen Verdächtigen

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Film Die üblichen Verdächtigen
Originaltitel The Usual Suspects
Erscheinungsdatum 1995
Genre Thriller
Regie Bryan Singer
Darsteller Kevin Spacey, Gabriel Byrne
Laufzeit 102 Minuten
FSK ab 16

Story: 

Roger "Verbal" Kint wird als einziger Überlebender des Massakers am Hafen von der Polizei ins Verhör genommen. Warum, wieso und weshalb ist alles noch unklar, deshalb wird er unter Druck gesetzt, bis er Stück für Stück seine Geschichte preis gibt: Alles began einige Wochen zuvor, als fünf Gesetzesbrecher, darunter die zwei Räuber McManus und Fenster, der Sprengstoffexperte Hockney, der ehemalige Cop Keaton und Kint selbst zu einer polizeichlichen Gegenüberstellung aufgestellt werden. Und so kommt es dass sich die Fünf aus Wut eine kleine Racheaktion einfallen lassen, da ihnen bekannt ist dass auch die Polizei nicht ganz legale Nebenverdienste durch illegale Eskortfahrten von reichen Schnöseln erwirtschaftet, und man diese Fahrten ja mal etwas "spannender" gestalten könnte, doch sie ahnen nicht dass sie damit einem Phantom auf die Füße treten. Niemand weiss ob er existiert, und niemand kennt seine Identität: Die Legende Keyser Soze. Es dauert nicht lange, bis er die Fäden im Hintergrund zu ziehen beginnt und die fünf "üblichen Verdächtigen" in der Hand hat...

Atmosphäre: 

"Die üblichen Verdächtigen" ist kein "üblicher" Film. Es gibt kein "übliches" Actionfeuerwerk zu sehen und es der Film baut keine "übliche" Spannung auf. Dafür sollte man den Film aber durch zwei Leitfragen identifizieren:
1.Was ist auf dem Schiff passiert und warum ist es passiert?
2.Wer ist Keyser Soze?
Der Film ist auf diese zwei Fragen ausgerichtet, und jede Minute die verrinnt macht diese Fragen spannender, bis schließlich zum Schluss die Auflösung folgt, und sich alles was bisher keinen Sinn machte zu einem Puzzle zusammensetzt...

Schauspieler: 

Die fünf Verdächtigen machen ihre Rolle gut. Besonders hervorheben sollte man aber Kevin Spacey, der den Krüppel "Verbal" spielt und Gabriel Byrne als Polizist Keaton. 

Fazit:

Spannende Unterhaltung der Extraklasse, mit Dialogen der "Pulp Fiction" Klasse und einer Story der "Sieben" Klasse lassen den Film in die Königsklasse der Thriller mit "Aha" Effekt aufsteigen. Doch leider geht natürlich die Spannung bei mehrfachem Anschauen verloren, da man die Auflösung ja schon kennt. Ein letzter Tipp: Auf jeden Fall konzentriert zuschauen, jede verpasste Minute kann zur Verwirrung führen und man verliert den Faden, also kein Movie für einen Filmabend.

Wertung: 87%

© UncleHo 2002