Werkschrift
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Die Werke wirken wie von einer entfremdenten Welt, weil Oberfläche und Struktur bewußt eingesetzt wurde. Es sind pastose Farbaufträge und Spuren der Übermalung verdichten das Werk zu einer kompakten Verschachtelung. Die unterschiedlichen Gattungen in der das Werk verflechtet ist wurde über Jahre fortgesetzt. Die Malerei scriptuell und gestisch verbindet eine Zeichensprache die sich in der Raumstruktur und Konstellation einer Allganzheit auflösen. Chaotisch wild wirkt eine Energie, die an alte Bemalungszeremonien von indogenen Volkstämmen erinnern. Geschwindkeit und Raster durchstreifen Materie als wäre der Urknall noch nachspürbar. Eine Synthese aus virtueller Landschaft, Anklänge von Figuren und teils fratzenhaftigkeit, wirken die Bilder auf das Bewußtsein. Dichte und Virtuosität in allen, aber auch Stimmungsbilder mit Leichtigkeit und suggjestiver Kraft entfalten sich Farbräume in den Details. Die Malerei verzweigt ab 1992 in die Assemblage, Elemente wie PVC-Abfälle Stahlschrauben, Nägel, Knochen, Kartonnage, Leim, Bitumen, Draht, Plasiktmüll und Asche werden verwendet. 1993 wurde Beton in Styropror gegossen. Verpackungsmaterial wurde zum Fluxusgegenstand. Ikonen der Industrie und des Konsums nennt der Künstler seine Werke. Correo verstand es den brachailen Wohlstandsmüll in seiner Weise zur Kunst zu beleben. Geformt wurden Landschaftsbilder die Verseuchung und Stillstand Wunden der Natur und Zivilisation beschreiben. Nach 1995 entstanden Skulpturen auf Radkappen die schwebend als Enviroments im Raum hängen. Transformation und Metamorphose sind Begriffe für dieses Inzenario aus dem täglichen Kunstprozess. Collagen in den verschiedensten Techniken widmete sich der Künstler über Jahre hinweg. So wurden zwischen 1992-1996 ca. 500 Arbeiten aus Magazinen und von Plakatwänden in allen erdenklichen Formaten bis zu Skulpturen ausgearbeitet. Scherenschnitte und Übermalungen fanden auch hier den Weg zur Kunst. Zwischen 1991 bis 1998 entstanden Videoarbeiten und dokumentieren Atelierarbeit als auch Performance als Selbstinzenierung vor der Kamera. Streifzüge durch Berlin führen zu einer Mischung aus trashigen Bilderschnipseln und exessiven Überblendungen. 1998 wurde der Kunstprozess beendet. Übrigblieb ein volles Atelier mit unzähligen Werken. |