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Viele Taucher besitzten eine hochwertige Spiegelreflexkamera. So liegt der Gedanke des Kaufs eines passenden Gehäuses sofort auf der Hand. Für viele Kameras werden passende Gehäuse angeboten (Anbieter Unterwassergehäuse) Ein Teil der Profifotografen arbeiten mit solch einer Ausstattung. Aber auch hier müssen viele Ausschussbilder in Kauf genommen werden, insbesondere dann, wenn der Autofokus unter Wasser nicht funktioniert oder ohne TTL-Blitz gearbeitet wird.

Andere Fotografen arbeiten mit echten Unterwasserkameras, wie z.B. einer Nikonos oder Sea&Sea. Das Frustrierende an solch einer Ausstattung ist jedoch, dass die Ergebnisse erst nach Rückkehr zu Hause begutachtet werden können, eine Wiederholung unmöglich ist und erst viel Erfahrung gesammelt werden muss.

Die digitale Alternative, welche Kamera ist empfehlenswert?

Inzwischen gibt es eine Reihe erschwinglicher, hochwertiger Amateur-Digitalkameras. In den einschlägigen Fachzeitschriften werden laufend neue Tests veröffentlicht und neue Modelle vorgestellt. Plant man jedoch den Unterwassereinsatz, schränkt sich die Auswahl sehr schnell ein. Es bleiben dann lediglich die Sony DSC-P1 mit dem Gehäuse MPK-P1, die Canon Digital Ixus 300 , die PowerShot A10 und A20 sowie die Kameras, die zu den Gehäusen der Hersteller/Vertreiber Ikelite, LIGHT&MOTION, UK-Germany, Sealux und Gun-Lux passen. Dies sind im Augenblick verschiedene Canon-, Olympus-, Kodak- und Nikon-Modelle.

Allen, die mit den Kameras wirklich tauchen und nicht nur schnorcheln wollen, sei an dieser Stelle dringend von der Verwendung der EWA-Marine-Plastikbeutel abgeraten. Unter Wasser lastet der ganze Druck auf dem Kameragehäuse und es lassen sich die Bedienknöpfe nicht mehr betätigen. So manche Kamera hat auch schon Schäden durch den Druck erlitten, obwohl der Beutel dicht blieb.

Auf dem japanischen Markt gibt es dann noch die Original Olympus-Gehäuse PT-006 für die Camedia C-900/920/960Z/990Z, die Gehäuse PT-010 für die C-20x0, C-30x0 und C-4040sowie die PT-008 Gehäuse für die Camedia C-1

Gerade diese Kombinationen sind auf Grund des Preis-/Leistungsverhältnisses sehr interessant, jedoch vertreibt Olympus dies Gehäuse aus Produkthaftungsgründen nur in Asien. Warum diese Einschränkung im Gegensatz zu Sony? Jedem Profi, der seine Kamera mit unter Wasser nimmt, ist klar, dass er das Risiko des “Absaufens” eingeht! Die offizielle Aussage von Olympus hierzu ist jedoch, dass man das Risiko der Schadenersatzforderungen nicht eingehen will. Insbesondere die Prozessfreudigkeit der Amerikaner sowie strenge Produkthaftungsgesetze auch in der EU seien die Gründe. Es sei einem Durchschnittsverbraucher und den Gerichten nicht vermittelbar, dass schon ein kleines Härchen auf dem Dichtungsring ausreicht, eine 700 Euro-Kamera zu zerstören. Möglicherweise liegt jedoch auch daran, dass Olympus die Gehäuse nicht selbst fertigt, sondern bei U.N herstellen lässt und als Exclusivprodukt unter eigenem Label weitervermarktet.

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