Maximilianspapagei "Momo"

Maximilianspapagei Momo war der Maximilianspapagei meiner Mum. Aber auch ich fühlte mich für ihn verantwortlich, denn schließlich habe ich sie mit zum Kauf bewogen. Momo war ein sehr liebenswertes Familienmitglied.

IN MEMORIAM

Wir sind sehr traurig über den Tod unseres Maximilianspapageis Anfang Juni 2002. Es begann zwei Wochen vorher damit, dass Momo nicht mehr richtig frass und viel ruhiger wurde als sonst. Etwas später kam Durchfall dazu, Momo wurde mit Antibiotika behandelt. Die tägliche Eingabe der Medikamente erwies sich nach eineinhalb Wochen als zunehmend schwierig. Nach der letzten Medikamentengabe bekam sie starke Luftnot. Auch die Tierärztin konnte mit einer Prednisolon-Spritze nichts mehr tun. Unser Vogel ist dort erstickt, wahrscheinlich hat sie die Aufregung bei der Tierärztin körperlich nicht mehr ausgehalten. Vermutlich waren die Luftsäcke schon angegriffen, so dass der Vogel keine Luftreserve mehr hatte. Auf dem Röntgenbild, das beim ersten Tierarztbesuch gemacht wurde, war die Lunge etwas trübe, aber auch nicht so richtig schlecht. Die grossen Eierstöcke des Vogels hatten die Lunge nach oben gedrückt, und das Atmen zusätzlich erschwert.

Da Maximilianspapageien ebenfalls zu den eher seltener gehaltenen Papageien gehören, sind hier einige Infos zu diesen interessanten gefiederten Gesellen.

Aussehen Der Maximilianspapagei hat ein olivgrünes Gefieder, am Nacken und Kopf von einem dunkelgrauen Rand umsäumt. Die Nackenfedern sind weiß gestreift. Kinn, Kehle und Vorderbrust schimmern violettblau. Die Stirn ist schwarz-grün, die Augenringe sind weiß. Die Schwanzunterseite von Momo ist rot gefärbt.
Die Größe dieser Vögel beträgt etwa 28 cm.
Vorkommen Ost- und Südostbrasilien, Nordargentinien.
Momo war wie King Lui eine Nachzucht.
Wesen Die Maximilianspapageien sind sanfte Heimvögel, die von Vogelkennern wegen ihres lieben Wesens geschätzt werden. Die Stimme ist angenehm, kann aber auch lauter werden. Ist nicht ausreichend viel Zeit für den Vogel vorhanden, dann ist die paarweise Haltung auf jeden Fall zu empfehlen. Es gelten dieselben "Spielregeln" wie für jeden zuhause gehaltenen Papagei. Ich habe das ausführlicher auf King Lui´s Seite beschrieben.
Besonderheit Der Maximilianspapagei kann kopfunter an Ästen hängend schlafen! Allerdings wird dieses Verhalten von handaufgezogenen Nachzuchten seltener beobachtet.

Wollte man Momo zum BADEN überreden, machte man sich bei ihr nicht gerade beliebt. Allenfalls mit der Blumenspritze konnte man versuchen, ihrem Gefieder etwas Feuchtigkeit zukommen zu lassen. Aber begab man sich mit eindeutigen Absichten in die Nähe des Waschbeckens oder ähnlicher größerer Gefäße, nahm Momo lieber gleich reißaus!
Gerade grössere Papageien baden nicht so gerne "wild", wobei sie richtig nass werden. Das Besprühen mit Wasser aus einer Blumenspritze sorgt dann für genügend Feuchtigkeit des Gefieders.


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