| Tiere | ||
08/14/03 |
|
|
Mongolische Rennmäuse (meriones unguiculatus) Ich habe zwei Becken (Männchen und Weibchen getrennt) voll mit Rennmäusen. Hier sind einige Infos für euch zusammengestellt: -
allgemeine Informationen über mongolische Rennmäuse
Was die Hamsterhaltung betrifft möchte ich an dieser Stelle keinen rein wissenschaftlichen Bericht geben, da diese schon zu genüge im Netz und auch im Buchhandel zu finden sind, vielmehr möchte ich einen Erfahrungsericht mit der Zwerghamsterhaltung geben. Verhaltenbiologische Aspekte und Erklärungen basieren natürlich auf der gängingen Fachliteratur, allerdings ergänzt um eigene Beobachtungen. Dabei möchte ich nicht tief auf Dinge, wie die richtige Ausstattung oder Reinigungshäufigleit eingehen, da hier der Fantasie bis auf die bekannten Tabus keine Grenze gesetzt sind und dies so jeder selbst entscheidet. Ich möchte den Schwerpunkt auf die Beziehung legen, die ich mit den Tieren aufgebaut habe und auf diesem Weg Gleichgesinnte und solche, die es noch werden, erreichen.
Kleine Einordnung ins Tierreich Bevor ich die beiden Rassen, die ich halte, und meine Tiere vorstelle, möchte ich ihnen einen kurzen Überblick über die einzelnen Rassen und ihre Einordnung ins Tierreich geben. - Wird noch bearbeitet! -
Campbell Zwerghamster Campell Zwerghamster sind nahe Verwandte der Dschungaren, die einen höheren Bekanntheitsgrad besitzen. Campells sind allerdings etwas kleiner und in mehr Farbschlägen zu erhalten. Eine Kreuzung beider Arten ist zwar immer noch möglich, sollte aber unbedingt unterlassen werden, da die Nachkommen meist steril sind. In der Haltung und Verhaltensweise unterscheiden sie sich kaum von den Dschungaren. Campbelli in Zahlen
Ich besitze im Moment ein Pärchen, das gerade 3 Junge hat. Die Jungen sind erst ein paar Tage alt. Die Alten heißen Caesar und Cleopatra. Die Hamster sind um Glück schon zahm. (Campellis sind viel leichter zu zähmen als Robos und ganz bestimmt keine Kampfhamster, wie man öfters hört.) Dadurch kann ich die Jungen ansehen, wenn die Mutter gerade nicht im Haus ist. Achtung! Ich würde niemals eine Hamstermutti bei ihren Jungen stören. Sie wird höchstwahrschienlich beißen, was sehr schmerzhaft sein kann, auch wenn ihr das den Winzlingen nicht zutraut. Ich habe schon einige Erfahrungen gemacht. Ein Hamster weigerte sich sogar meinen Finger wieder loszulassen, sodass ich ihn abziehen musste.
Zucht Die Zucht dieser Zwerghamster ist relativ unkompliziert. Ein Pärchen, soweit die Tiere sich verstehen, bekommt zum nächstmöglichen Zeitpunkt Junge. Ideal ist es, wenn die Tiere als Jungtiere zusammengesestzt werden, so dass sie sich kennen. Dann kann das Männchen während der Schwangerschaft und Aufzucht der Jungen beim Weibchen bleiben. Campellis bilden nämlich Lebensoartnerschaften. Folgende Verhaltensänderung kann während der Schwangerschaft beobachtet werden, ist aber nicht beunruhigend: Das Weibchen wird das Männchen abwehren und ihm Futter streitig machen, wobei es durchaus Quietschlaute von sich geben kann. Während der Geburt und der folgenden Tage braucht das Weibchen seine Ruhe. Das Männchen wird woanders Schlafen. Danach hilft es aber die Jungen aufzuziehen, indem es sie vor allem warm hält, wenn die Mutter frisst und trinkt. Wenn Nachwuchs kommt
Entwiklung der Jungtiere (Unvollständig, da ich noch meinen ersten Wurf beobachte. Irgendwann wird es auch Fotos geben.) Wenn die Kleinen nach 17-20 Tagen zur Welt kommen, sind sie nackt und rosig. Aber schon nach einem Tag findet die Pigmentierung der Haut statt, sodass der Aalstrich auf dem Rücken zu erkennen ist. Jetzt sind sie 6 Tage alt und ich habe das erste Foto. Die Kleinen krabbeln im Nest herum und schreien ununterbrochen nach ihrer Mutter, die jetzt aßerhalb des Nestes schläft um ihre Ruhe zu haben. Ein leichter Flaum ist schon zu erkennen. Auch üben die Kleinen Putzbewegungen.
Mit 10 Tagen öffnen die Jungen ihre Augen und verlassen immer häufiger das Nest. Oft macht die Mutter sich nicht mehr die Mühe die Jungen zurückzuholen. Die Jungen füllen und entlehren die Backentaschen und beginnen feste Nahrung zu sich zu nehmen. Kot- und Harnabsatz erfolgt jetzt ohne die vorherige Bauchmassage der Mutter.
Mit zwei Wochen verlassen die Jungen das Nest und beginnen miteinander zu spielen, ihre Fähigkeiten und die weite Welt zu erkunden.
Nach drei Wochen sind sie vollkommen selbstständig. |
letze Aktualisierung: Donnerstag, 14 August 2003