Fotomontage Schafsteg
Sundhäuser Wehr
Helme - Wehr
Sundhäuser Wehr im Winter
Fotomontage Schafsteg Sundhäuser Wehr Helme - Wehr Sundhäuser Wehr im Winter
Ausschnitt aus Ansichtskarte 1904
Ausschnitt aus Ansichtskarte 1904
Ansichtskarte 1916 (Ausschnitt)
Foto Besitz Jochen Steinert
Die Schafherde wurde in
das Bild einmontiert.
Daher liegt die Vermutung
nahe, das es sich bei dem
gezeigten... weiter...
Das Bild zeigt das
Sundhäuser Wehr. Der
Vordergrund könnte in das
Bild hineinmontiert sein.
Irgendwie... weiter...
Vor dem Dorf gabelte sich
die Helme. Der angestaute
Teil des Wassers wurde
durch den Mühlgraben der
Mühle... weiter...
Blick auf Wehr der Helme
und das Jugendheim.
Hochwasser 2003
Sundhausen im Wasser 4. 2. 1909
Flutgraben bei Hochwasser
Flutgraben und Rinnestraße bei Hochwasser
Hochwasser 2003 Sundhausen im Wasser 4. 2. 1909 Flutgraben bei Hochwasser Flutgraben und Rinnestraße bei Hochwasser
Foto Uwe Waldheim 2003
Familienbesitz Waldheim 4.2.1909
Foto Besitz Jochen Steinert
Foto Besitz Jochen Steinert
In der Nähe vom
Gewerbegebiet, welches
übrigens in die alten
Flutflächen gebaut wurde...
Zu Beginn des Jahres 1909
herrschte starker Frost.
Der Boden war sehr tief
gefroren. Anfang Februar
fiel bei... weiter...
Uthleber Straße, Blick in
Richtung Nordhausen zur
Einmündung Sondershäuser
Straße.
Rund um... weiter...
Das vom Schafsteg kommende
Wasser ergoss sich durch
die Rinnestraße und
mündete am Mühlgarten
wieder in den... weiter...

Helme

Die Helme entspringt nahe Stöckey im Eichsfeldkreis, fließt ostwärts über die Gemeinden Hohenstein und Werther durch Sundhausen. Sie durchquert einen Teil der Goldenen Aue und speist den Stausee Kelbra. In Sachsen-Anhalt verläuft sie weiter ost-, später südwärts und mündet schließlich bei Artern in die Unstrut. Bis Anfang der 70er Jahre gab es in Sundhausen ein Wehr, von dem der Mühlgraben abzweigte, der am Gasthaus Schmidt (jetzt „Hotel zur Helme“) dann weiter durch den Mühlgarten wieder zurück in die Helme floss. Besonders von den Jugendlichen des Dorfes wurde am Wehr gebadet, in der Helme geschwommen und man schipperte mit aus Autoschläuchen und Holzbrettern selbst gebauten Flößen übers Wasser.

Im Zuge der Helmeregulierung verschwand das Wehr, der Mühlgraben wurde zugeschüttet und die Helme wurde flacher.

Im Sommer manchmal nur ein kleines, unbedeutendend erscheinendes Flüsschen, mutiert die Helme nach größeren Regenfällen oder in der alljährlichen Zeit der Schneeschmelze manchmal zu einem reißenden und nicht ungefährlichen Fluss.

Größere Hochwasser gab es in Sundhausen immer wieder. So u.a. am 18. Februar 1847, am 4.Februar 1909, am 5. Januar 1932, am 9. Februar 1946 sowie in den Jahren 1956, 1970, 1982 und zuletzt im Januar 2003.

Ein durchdachtes System von Flutbrücken, Hohlwegen und hochgebauten Fußwegen aus Betonteilen leitete Hochwasser auf die nahegelegenen Felder bzw. weiträumig um den Ort herum. Im Zuge der Erneuerung der B 4 und Uthleber Straße verschwanden diese Flutbrücken. Ein Teil des Gewerbegebietes, das Autohaus Reisner und einige neuere Wohnhäuser wurden nach 1990 im damaligen Überschwemmungsgebiet errichtet.



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