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Umwelttipps Energiesparen im Haushalt: Heizen & Lüften - Beleuchtung - Kochen & Backen - Kühlen & Gefrieren - Waschen, Spülen & Trocknen - Elektrogeräte Wassersparen im Haushalt: Kochen & Backen - im Bad - Waschen & Spülen - Bauen & Renovieren Müll vermeiden: beim Einkaufen Weitere Umwelttipps sind jederzeit willkommen - einfach eine e-mail an sunshineonline@gmx.de schicken! Energiesparen im Haushalt Heizen & Lüften 1. Die Heizung läuft, obwohl in den nächsten Stunden Niemand zu Hause ist? Programmierbare elektronische Thermostatventile senken tagsüber die Raumtemperatur und heizen sie pünktlich wieder auf, wenn man abends nach Hause kommt. 2. Durch dünne Wände hinter Heizkörpern entweicht viel Wärme nach außen. Das Anbringen von speziellen Dämmplatten oder Dämmfolien aus dem Fachhandel hält die Wärme im Zimmer. 3. Viel Wärme geht schon auf dem Weg des heißen Wassers vom Heizkessel zum Heizkörper verloren. Wenn die Heizungsleitungen gut gedämmt sind, kann man eine Menge Heizkosten sparen. 4. Wer bei laufender Heizung stundenlang das Fenster kippt, heizt die Straße gleich mit. Deshalb lieber mehrmals am Tag das Fenster für wenige Minuten weit öffnen und so lange die Heizung zudrehen. Beleuchtung <nach oben> 1. Energiesparlampen verbrauchen bei gleicher Beleuchtungsstärke fast 80% weniger Energie als normale Glühlampen. Kochen & Backen <nach oben> 1. Gasherde verursachen viel weniger CO2-Emissionen als Elektroherde. Außerdem lässt sich damit die Temperatur besser regeln. 2. Deckel drauf! Damit lässt sich beim Kochen bis zu 25% Energie sparen. Schnellkochtöpfe sparen sogar 50%! 3. Mit wenig Wasser kochen: Eine fingerdicke Menge auf dem Topfboden reicht aus für Eier, Kartoffeln, Brokkoli etc. 4. Der Topf sollte immer eben auf der Herdplatte aufliegen und nicht kleiner oder größer sein als die Platte. 5. Die Herdplatten des Elektroherdes und den Backofen kann man ruhig früher ausschalten, denn sie heizen noch eine ganze Weile nach. 6. Backofenfenster putzen! Bei jedem Öffnen der Tür gehen etwa 20% der Wärme verloren - also den Kuchen lieber von außen begutachten. 7. Auch wenn es im Rezept steht, ist Vorheizen meist unnötig, außer bei empfindlichen Teigen. 8. Brötchen nicht im Backofen, sondern auf dem Toaster mit Brötchenaufsatz aufbacken, das spart ca. 70% Energie. Kühlen & Gefrieren <nach oben> 1. Neben Geräten, die Wärme abstrahlen, wie Herd, Spülmaschine oder Heizung, hat der Kühlschrank nichts verloren. Dann braucht er nämlich viel mehr Energie, um die niedrige Temperatur in seinem Inneren aufrecht zu erhalten (pro Grad Raumtemperatur etwa 4%). 2. Nicht übertreiben mit dem Kühlen! Eine Temperatur von 7 Grad plus reicht aus. Ein Thermometer zur Kontrolle kostet nur ein paar Euro! 3. Überflüssige Hohlräume mit Zeitungen oder Styrporblöcken füllen - so entweicht beim Öffnen nicht so viel kalte Luft. 4. Dem Kühlschrank auch Urlaub gönnen: Wer länger weg ist, sollte den Stecker ziehen, damit der Kühlschrank nicht unnötig kühlt. Übrige Vorräte notfalls so lange zum Nachbarn bringen. 5. Eis- und Reifbildung in Kühl- und Gefrierschränken steigert den Stromverbrauch , und ist außerdem ein Zeichen für undichte Türen. Also öfter mal abtauen und die Dichtung überprüfen. Waschen, Spülen & Trocknen <nach oben> 1. Viele Waschmaschinen brauchern für eine kleine Wäscheladung genauso viel Strom wie voll beladen. Deshalb immer mit voller Maschine waschen - da kann selbst ein Sparprogramm nicht mithalten. 2. Wenn man die Wäsche auf einer Leine im Freien oder auf einem Wäscheständer aufhängt, kostet das keine einzige Kilowattstunde - ganz in Gegensatz zu dem enormen Stromverbrauch eines elektrischen Wäschetrockners. 3. Waschmittel vollbringen heutzutage wahre Wunder - auf hohe Temperaturen kann man da getrost verzichten. Statt einer Kochwäsche reichen 60°C locker aus, meistens sogar 30 oder 40. So spart man über 50% Energie und schont dabei auch seine Kleidung. Auch die Vorwäsche braucht man in den meisten Fällen nicht. Elektrogeräte <nach oben> 1. Beim Neukauf großer Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank, Gefriertruhe etc. unbedingt auf niedrigen Energieverbrauch achten. Die sparsamsten Geräte sind z.B. unter www.spargeraete.de zu finden. Besonders bei Kühl- und Gefriergeräten ist Energieeffizienzklasse B schon sehr schlecht, es gibt jetzt außer A auch A+ und A++ (infos unter www.energy-plus.org). 2. Die meiten Elektrogeräte verbrauchen im Stand-by-Betrieb genausoviel Strom, wie wenn sie "richtig" an sind. Steckdosenleisten mit Ausschaltern geben diesen heimlichen Stromfressern (ein Fernseher verbraucht so ca. 70 kWh im Jahr!) keine Chance. 3. Computer verbrauchen 70% der Energie auch, wenn nicht daran gearbeitet wird. Alsom auch bei kürzeren Pausen lieber abschalten. 4. Flachbildschirme verbrauchen weniger Strom als Röhrenmonitore. 5. Geräte mit Akku verbrauchen viel mehr Strom als solche mit Netzanschluss. Wassersparen im Haushalt Kochen & Backen <nach oben> 1. Deckel drauf! Dann verteilt sich der Wasserdampf nicht in der Küchenluft, sondern bleibt im Topf; da kann man gleich eine Menge Wasser weniger nehmen. Noch besser ist ein Dampfkochtopf. im Bad <nach oben> 1. Nicht beim Zähneputzen den Wasserhahn laufen lassen. 2. Es muss nicht immer ein Vollbad sein! Öfter mal Duschen statt Baden spart eine Menge Wasser. Waschen & Spülen <nach oben> 1. Beim Kauf von Wasch- oder Spülmaschine auf geringen Wasserverbrauch achten. Moderne Geräte verbrauchen weniger Wasser als beim Waschen von Hand. Ansonsten lieber gleich von Hand waschen. Bauen & Renovieren <nach oben> 1. Beim Einbau der Toilette auf eine Spüung achten, die man jederzeit unterbrechen kann, damit nicht unnötiges Wasser verloren geht. 2. Bei der Dusche auf das richtige Thermostat achten: Die Variante mit zwei getrennten Knöpfen für kalt und warm ist die ungünstigste Methode: Es geht eine Menge Wasser verloren, bis man die richtige Temperatur eingestellt hat. Schon etwas besser ist ein Hebel, der sich allerdings auch leicht verstellt. Am besten man nimmt ein Thermostat mit zwei Knöpfen, einen für die Temperatur und einen für die Stärke des Wasserstrahls. So kann man die Temperatur schon vorher einstellen und Zeit und Wasser sparen. Müll vermeiden beim Einkaufen <nach oben> 1. Obst und Gemüse nicht im Supermarkt kaufen, wo sie unnötig verpackt sind, sondern lieber lose auf dem Wochenmarkt. 2. Keine Plastiktüten annehmen, sondern den Einkauf in Stofftasche/Korb/Rucksack etc. transportieren. 3. Papier- und Pappverpackungen sind leichter zu recyceln. Daher auf Plastikverpackungen so viel wie möglich verzichten. 4. Verbundstoffe lassen sich kaum recyceln. Deshalb Verpackungen kaufen, die nur aus einem Material bestehen. 5. Getränke und Konserven möglichst in Pfandflaschen oder -gläsern kaufen. |