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Auf diesen Seiten können  wir selbstverständlich nicht auf alle
Themen der Kynologie eingehen, da dies den Rahmen sprengen
würde.
In jeder Ortsgruppe gibt es jedoch einen Ordner

                        "Handbuch der Kynologie"

welcher von jedem Vereinsmitglied eingesehen werden kann.
Fragen Sie den Vorsitzenden Ihrer Ortsgruppe.

 

         

 

                                Wie alt wäre mein Tier als Mensch ?

                            Es gibt verschiedene Berechnungsmodelle,
                       
die sich aber letztendlich nicht sehr unterscheiden;
                                           
hier ist eines davon.

 

 
 
1tes Hundejahr entspricht 12 Menschenjahren
 
2tes Hundejahr entspricht 6 Menschenjahren
 
jedes weitere Hundejahr entspicht dann 5 Menschenjahren

 

 
Wer ist wer im Hundewesen?
FCI
Federation Cynologique Internationale
Die FCI ist die Weltorganisation aller kynologischen Vereine. Bei ihr sind die Rassestandards der ca. 340 anerkannten Hunderassen hinterlegt, und von der FCI aus erfolgt die weltweit einheitliche Auslegung des Rassestandards.

VDH
Verband für das Deutsche Hundewesen
Der VDH ist der deutsche Dachverband mit mehr als 160 Rassehundezuchtvereinen und reinen Hundesportvereinen als Mitglieder.

WUSV
Weltunion der Vereine für Deutsche Schäferhunde
Da der Deutsche Schäferhund auf der ganzen Welt eine domminierende Stellung in der Hundezucht einnimmt, haben sich in allen Erdteilen eigenhändige Schäferhunde-Klubs gebildet, die 1974 in die Weltunion der Vereine für Deutsche Schäferhunde zusammengeführt wurden.

SV
Verein für Deutsche Schäferhunde
Der älteste und größte Rassehundezuchtverein der Welt wurde 1899 durch Rittmeister Max von Stephanitz gegründet und behauptet mit seinen mehr als 120000 Mitgliedern seine Spitzenposition. In 19 Landesgruppen und über 2000 Ortsgruppen verfügt der SV über eine flächendeckende Organisation in Deutschland.

 

 
Überlegungen zum Kauf
Knuddelige kleine Wollknäule, ungezwungen balgend miteinander, freundlich und neugierig auf jeden Fremden zugehend, bewirken bei uns meist spontane Zuneigung und bei Kindern allerhöchste Begeisterung. Bevor man aber der Versuchung nachgibt, sollte man sich über die langjährigen Konsequenzen eines Hundekaufes im Klaren sein. Emotionalität spielt beim Hundekauf eine große Rolle, alles sollte vorher gründlich vorbereitet und mit der Familie besprochen sein.

Wer sich einen Rassehund zulegen möchte, sollte zu einem im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) angeschlossenem Zuchtverein gehen. Informationen dazu gibt es über die VDH Geschäftsstelle in Dortmund.
Im Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. gibt es in Deutschland derzeit etwa 3000 Züchter. Zuchtbestimmungen sorgen für planvolle Zucht und nicht für Vermehrung. Es sind in den Vereinen Kontrollinstanzen geschaffen, die auf die Einhaltung der Zuchtvorschriften achten. In größeren Gemeinden oder Städten gibt es eine oder mehrere Ortsgruppen, wo man Ansprechpartner findet. Auch die Vereinszentrale in Augsburg hilft gern weiter. Der SV hat auch ein bundesweites Netz von Welpenvermittlungsstellen eingerichtet, deren Adressen ebenfalls über die Hauptgeschäftsstelle in Augsburg zu erfahren sind.

Beim Besuch des Züchters sollte man auf akzeptable äußere Bedingungen achten. Die Hunde sollten sauber und gepflegt untergebracht sein, es sollte ein heller, geräumiger Zwinger zur Verfügung stehen, auch für Auslauf, Zuwendung und Familienkontakt muss gesorgt sein. Regelrechte Zuchtstationen, wo auf engstem Raum gleichzeitig mehrere Würfe, oder verschiedene Rassen aufgezogen werden, sollte man ablehnen. Schauen Sie sich möglichst die Elterntiere, zumindest die Mutterhündin an, achten Sie auf unbefangenes Auftreten. Übermäßige Aggressivität, Angst, Schreckhaftigkeit und allgemeine Unsicherheit sind schlechte Indizien für ein artgemäßes Sozialverhalten.

Kommen Sie auch mit dem Züchter ins Gespräch, er sollte bereit sein auf Ihre vielen Fragen mit Geduld und Sachverstand zu antworten. Ein Züchter, dem etwas an der Zukunft seiner Welpen liegt, erkundigt sich nach des Käufers Wohn- und Lebensverhältnissen. Man sollte sich beim ersten Besuch nicht gleich festlegen. Nutzen Sie die Zeit bis zum nächsten Termin, um sich bei einem anderen Züchter zu informieren. "Hundekauf ist Vertrauenssache und sollte niemals übers Knie gebrochen werden!"

Rassereine Deutsche Schäferhunde erhalten nur über den Zuchtverein (SV) die sogenannten Rasse-Echtheitszertifikate, die vom VDH und der Federation Cynologique Internationale (FCI) anerkannt sind. Die sogenannten Ahnentafeln beinhalten einen vereinsamtlichen Auszug aus dem Zuchtbuch, welche nicht nur Informationen über den Namen und die Abstammung der Ahnen sondern ebenfalls deren Leistungsnachweis, Geschwister, Farbe, Ausbildungs-, Ausstellungs- und Körergebnisse der Eltern, Großeltern und deren Geschwister beinhaltet. Daten bei einem Eigentumswechsel sind auf diesem Dokument festzuhalten. Die Papiere mit der Tätowiernummer des Hundes (bestehend aus zwei Buchstaben und einer vierstelligen Nummer), mit grüner Farbe ins rechte Ohr tätowiert, erhalten Sie nicht direkt beim Kauf vom Züchter, sondern sie werden über die Vereinszentrale in Augsburg erst erstellt und einige Wochen später über den Züchter per Post an den neuen Besitzer zugestellt. Denken Sie auch an einen ordnungsgemäßen Kaufvertrag.

Kostenübersicht:
bulletWelpenkauf 250 bis 500 Euro einmalig
bulletJunghund 500 bis 5000 Euro einmalig
bulletHundesteuer je nach Hundesteuersatzung der entsprechenden Gemeinde ab 30 Euro
bulletHundehaftpflicht 50 Euro jährlich
bulletGesundheitsvorsorge 150 Euro jährlich (Impfungen usw.)
bulletFutterkosten bis zu 1000 Euro jährlich
bulletZubehör (Leine, Halsband usw.) 100 Euro jährlich
bulletVereinsbeitrag Hundeverein 150 Euro jährlich
Die oben angeführten Kosten sind ca. Werte, sie können jeweils nach oben und unten variieren.

 

Worauf es ankommt
Bei der Auswahl des Welpens sollten diese mindestens 6 Wochen alt sein. Nehmen Sie sich Zeit zum Beobachten, testen Sie aber ruhig die Unbefangenheit der Tiere (z. B. kurzes Klatschen, oder provozieren sie die Winzlinge zu einem kleinen Spiel)

Bei der Auswahl sollten Familien mit Kindern einen lebendigen, kontaktfreudigen Welpen vorziehen, während für ältere Menschen evtl. der ruhigere und zurückhaltendere Vertreter besser geeignet ist. Wer mit seinem Hund später Hundesport betreiben möchte, dessen Wahl sollte auf den frech und scheinbar unbeeindruckten Welpen fallen.

Kriterien zur Welpenauswahl

bulletdas züchterische Umfeld
bulletdie Gesundheit und die äußere Erscheinung der Mutterhündin
bulletdie Gesundheit und die Lebendigkeit der Welpen
bulletdie Körperhaltung der Hunde
bulletdie Ahnentafeln möglichst beider Elternteile
Der Welpe muss zwischen der sechsten und achten Woche beim Züchter seine Erstimpfung erhalten. Dies wird im Impfpass bescheinigt. Vom Welpenalter an sind Hunde durch verschiedene Infektionskrankheiten gefährdet:
bulletStaupe
bulletHepatitis (ansteckende Leberentzündung)
bulletLeptospirose (Stuttgarter Hundeseuche)
bulletParvovirose
bulletTollwut
Die Welpen bekommen von der geimpften Mutter mit der Muttermilch Schutzstoffe, die sie einschließlich der siebenten Woche immunisieren. In der zwölften bis vierzehnten Woche erfolgt die zweite ebenfalls kombinierte Impfung. Ebenso wichtig ist die frühzeitige Entwurmung der Welpen, die bereits beim Züchter begonnen und in regelmäßigen Abständen wiederholt wird.

Quelle: Schäferhunde, Herausgeber Falken-Verlag, Autor: Reiner Voltz

 

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