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1951 / 1952
Die Gemeindevertretung Neuhof beschließt auf Initiative des Bürgermeisters
Alfred Gros den Bau einer Gemeindehalle (Größe ca. 30 x 15 m). Zur Deckung
der Gesamtkosten wurden die Arbeitsleistungen zum größten Teil von den
Neuhofer Bürgern in Selbsthilfe erbracht.
Pfingsten 1952 feierte der Gesangverein im Rohbau sein 75jähriges
Bestehen. Am 18.09.1952 erfolgt die Einweihung Gemeindehalle.
Es war die erste Gemeindehalle im Untertaunuskreis. Sie wurde
dem Turnverein damals von der Gemeinde per Pachtvertrag auf Erbpacht für
99 Jahre mit einem jährlichen Pachtzins von 10,00 DM zur Verfügung
gestellt. Die Halle bedeutete eine große Errungenschaft für den
Hallensport. Neuhof hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 800 Einwohnerinnen und
Einwohner.
Die wichtigsten Zahlen der Gemeindehalle :
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550 qm Bruttogrundfläche
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4 020 qm umbauter Raum
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309 qm Saalfläche
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360 Sitzplätze im Saal
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62 qm Hausmeisterwohnung
Mitte der 90er Jahre
Durch einen Um- bzw. Anbau sollen sanitäre Anlagen, Umkleiden für die
Sportler, bessere Lagerungsmöglichkeiten für die Sportgeräte geschaffen
werden. Zunächst wurde nur von einem Um- bzw. Anbau gesprochen. Die Halle
wies große Mängel insbesondere in Bezug auf die sportliche Nutzung durch
Schule und Verein auf. In der Vereinszeitung des SVN wird die Stadthalle
thematisiert. Vom Arbeitskreis Schul- und Vereinssport Neuhof,
dem Vertreter und Schule und SV Neuhof angehörten, wurde eine Liste mit
Mängel zusammengestellt, die auch in die Arbeit des Arbeitskreises
Dorferneuerung einfloß.
1999
4 Architekturbüros werden von der Stadt Taunusstein beauftragt, die Kosten
einer Sanierung und Erweiterung der alten Halle einem kompletten Neubau zu
vergleichen. Die Errichtung einer neuen Stadthalle wird in der
Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Dem Architekturbüro Bielak aus
Breithardt werden die Architekten- und Ingenieurleistungen
übertragen.
2000
Nach dem Lumpenball wird der Hallenbetrieb eingestellt und die
Abbrucharbeiten beginnen.
2001
Namenswettbewerb für die Stadthalle. Der Ortsbeirat beschließt
Namensgebung „Aartalhalle“. Am 14. 09.2001 erfolgt die offizielle Übergabe
und Einweihung .
Die wichtigsten Zahlen / Fakten:
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1535 qm Bruttogrundfläche
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9 680 qm umbauter Raum
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405 qm Hallenfläche
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80 qm Bühne
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2 Umkleiden / Duschräume für Sportler und 1
Umkleide / Dusche Trainer / Übungsleiter
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1 1.-Hilfe-Raum im Sportlerbereich
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2 Lagerräume für Sportgeräte
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1 Stuhllager für Halle und weiterer Lagerraum
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Foyer
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Sanitärblock bei Foyer
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Küche und Schankraum, die für die große Halle und
den Mehrzweckraum benutzt werden können
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Kühlraum
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Regieraum mit Blick auf die Halle
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138 qm Mehrzweckraum
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21 qm Vereinsraum Gesangverein
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Stuhllager Mehrzweckraum
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20 qm Vereinsraum Kerbegesellschaft
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getrennte Eingänge Sportler, Haupteingang und
Vereinsräume
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Im Keller unter der Bühne : Haustechnik Heizung,
Lüftung, Sanitär u.a. mit Wärmerückgewinnungsanlage und Gasheizung
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Auf dem Dach : Photovoltaikanlage
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Über Zisterne : Regenwassernutzung für die
Bewässerung der Außenanlagen und Toiletten
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4,8 Millionen DM genehmigtes Budget
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546 480,00 DM finanzielle Beteiligung des
Rheingau-Taunus-Kreises wg. Schulsportnutzung
Angaben ohne Gewähr !
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Wer kann Bilder von der alten oder neuen Halle zur
Verfügung stellen ?

1952 : Bau der Gemeindehalle

2000 : Abriss der Stadthalle

14.09.2001: Einweihung

November 2001 : Tag der offenen Tür des SV Neuhof |