Um die Tradition und den
Zusammenhalt der Schützenvereine
im Amt Schermbeck zu pflegen
und zu stärken, wird seit 1959
ein Amtspokalschiessen durchgeführt,
nach derGebietsreform
aus dem Jahre 1975 unter dem
Namen Traditionspokalschiessen.
Den ersten Pokal stiftete das
Amt Schermbeck. Der Verein, der
den Pokal dreimal in Folge oder
dreimal innerhalb von 5 Jahren
(seit 1972 auch fünfmal
ausser der Reihe) gewinnt, darf diesen behalten.
Seit 1967 wird das Schiessen
im jährlichen Wechsel von allen
Vereinen veranstaltet.
Zum ehemaligen Amt Schermbeck
gehören:
St. Johann Brünen, SV Drevenack,
SV Damm, SV Havelich,
Jungschützen Brünen,
Kiliangilde Schermbeck, SV Krudenburg,
SV Weselerwald und Umgebung und der
SV Bricht.
Das Traditionspokalschiessen
war in den Anfangsjahren grundsätzlich
am 1. Mai, erst seit
1978 findet es am 1. Sonntag
nach Ostern statt. Geschossen wird
mit dem Kleinkalibergewehr auf
eine 50 Meter entfernte 10er
Ring-Scheibe, hierbei hat jeder
Schütze 2 Probe und 5 Wertungsschüsse.
Die Mannschaft
eines jeden Vereins besteht
aus dem amtierenden Schützenkönig, dem
Präsidenten oder Oberst
und zwei Offiziere des Vorstandes, hierzu
kommen noch 6 Schützen.
Neben dem Wanderpokal
erhalten der zweitbeste und
seit 1978 auch der drittbest Verein einen
Auszeichnung. Im weiteren bekommt
der Tagesbeste Schütze eine Auszeichnung
in Form einer Plakette bzw.
Pokal. Seit 1967 schiessen die Königinnen die
Ehrengäste und die Präsidenten
bzw. Oberst Ehrenscheiben aus.
Ehrengäste sind der Amtsbürgermeister,
der Amtsdirektor und die
Bürgermeister der neun
Gemeinden des Amtsbezirkes Schermbeck.
Ab 1975 entfiel das Schiessen
der Ehrengäste, da es nach der
Gebietsreform keine Gemeindebürgermeister
mehr gibt. Der Gemeindedirektor
/ Bürgermeister oder der
Vertreter schiesst seit dem mit auf die Präsidentenscheibe.
Auf diese Ehrenscheibe wird
nur ein Wertungsschuss abgegeben.