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1.
Tag, 9. Juni
Voller Erwartung steigen wir in Stuttgart in das Flugzeug, das uns nach
Paris bringen wird. Ein zum Teil abenteuerlicher Flug, denn der Pilot
rast wie ein Wilder, um die 20-minütige Verspätung aufzuholen.
Und tatsächlich, 10 Minuten früher als erwartet, kommen wir
in Paris an. Wenigstens etwas Positives auf diesem Flug, denn die Crew
der Air France-Maschine verhält sich eher arrogant und von oben herab.
Beim 2. Flug nach New York haben wir mehr Glück: Freundliches Personal,
gutes Essen und Champagner soviel das Herz begehrt. Und die Amerikanerin
neben uns beschert uns noch Extrafläschchen als sie welche vom Servierwagen
stibitzt.
Unsere ersten Eindrücke von New York erhalten wir vom Taxi aus. Bei
der Fahrt unseres ein wenig überforderten Fahrers lernen wir sowohl
freundliche als auch unfreundliche Gegenden von New York kennen. Unser
Hotelzimmer - ein kleines Zimmerchen mit noch kleinerem Bad. Aber wir
sind ja nur zum Schlafen hier.
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2. Tag, 10. Juni
Bei strahlendem
Sonnenschein fahren wir mit der Subway zum Südende Manhattans.
Dann geht es weiter mit dem Schiff zur Freiheitsstatue auf Liberty Island.
Je weiter sich das Schiffe vom Festland entfernt, desto faszinierender
wird der Anblick der Skyline von New York. Immer wieder entdecken wir
eine neue Ansicht, die wir auch noch unbedingt fotografieren müssen.
Und dann die Freiheitsstatue! Eine Figur, die wir bisher nur vom Fernsehen
oder von Bildern kennen, steht riesengroß vor uns. Auch dies ein
unbeschreibliches Erlebnis.
Zurück an Land geht's durch die Südspitze Manhattans zum höchsten
Gebäude der Welt - dem World Trade Center. Schon die Wolkenkratzer
drum herum haben eine riesige Höhe, aber diese...! Wir müssen
die Köpfe ganz in den Nacken legen, um überhaupt die Spitze
zu erkennen. Im Inneren der Gebäude alles aus Marmor, ein toller
Anblick. Das Aussichtsdeck des World Trade Centers ist abgeschottet
wie ein Hochsicherheitstrakt. Damit wir rein dürfen, werden wir
und unsere sämtlichen Taschen durchleuchtet. Dann geht's in großen
Aufzügen mit einer Geschwindigkeit von 25 Meilen/h (!) hinauf bis
zum Stockwerk 107. Durch einen Gang gehen wir nach vorne zum Fenster
- und uns stockt der Atem! Ein so atemberaubender Anblick, dass man
zuerst gar nicht realisiert, was man vor sich sieht.
Weiter geht's dann durch die Wall Street zur Brooklyn Bridge. Dort,
im Seaport, lernen wir New York von einer ganz neuen Seite kennen: ein
Hafen mit Booten, Segelschiffen und netten kleinen Restaurants. Durch
das Justizviertel geht es weiter nach Chinatown und dann Richtung Hotel.
Ein anstrengender, aber faszinierender Tag ist zu Ende.
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Unseren zweiten Tag in New York beginnen wir mit einem Spaziergang durch
den Central Park. Auch von hier aus haben wir einen faszinierenden blick
auf die Skyline. Auf dem Weg ins Zentrum bestaunen wir die Häuser
der Reichen in der 5th und der Park Avenue sowie die Luxushotels Waldorf
Astoria und The Plaza. Einmal eine Nacht hier verbringen....
In der Innenstadt wimmelt es von Puerto Ricanern, denn heute findet die
Puerto Rican Day Parade statt. Hohes Polizeiaufgebot und Tausende Menschen
tummeln sich in den Straßen. Wir besichtigen das Chrysler Building
und das Rockefeller Center und fahren in die obersten Etagen des Empire
State Buildings. Ein Blick, ähnlich wie der vom World Trade Center,
nur nicht aus ganz so hohe Höhe. Im Rockefeller Center versuchen
wir ebenfalls, nach oben zu fahren, was sich als nicht ganz einfach erweist.,
da sich im Gebäude hauptsächlich Büros befinden und die
Wachmänner alles im blick haben. Als wir aber dann doch im 52. Stock
aussteigen, stoppt uns der unsichtbare Wachmann sowie die verschlossene
Türe. Dann fahren wir halt wieder runter!
Im Hard Rock Café essen wir noch eine große Portion Salat,
bevor es durch das große, laut lärmende und schreiende Getümmel
der Leute (die Parade ist zu Ende) zurück zum Hotel geht. Jetzt haben
wir es doch tatsächlich geschafft, in nur 2 Tagen so gut wie alle
Sehenswürdigkeiten New Yorks zu besuchen!
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