The Southwest of the USA
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29.05.1998 1. Reisetag
Unser Flieger startet pünktlich in Stuttgart Richtung Amsterdam. Hier haben wir
eine Stunde Verspätung. Ca, 17.30 Uhr (Ortszeit)
landen wir in Los Angeles. Der Flug war ruhig, das Wetter in LA leicht
bewölkt bei ca. 20 C. Nach einem Dinner im Grill-Restaurant des exklusiven Mariott-Airport-Hotels, gehen wir auf unser Zimmer. Für heute reicht es uns – wir sind hundemüde.
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30.05.1998 2. Reisetag
Nachdem wir unser Mietauto bei Alamo, einen Nissan Sintra, abgeholt haben, geht unser Tripp von LA nach Blyth. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten - wir haben uns in LA zweimal verfahren - kommen wir nun ganz gut zurecht. Wir fahren durch den Joshua Tree Park. Es wird immer heißer und wir ziehen uns um. Mitten in der Pampa halten wir an und holen unsere Shorts u. T-Shirts aus den Koffern. Unterwegs muß ich noch unbedingt einen Felsen erklimmen. Wieder im Auto, treffen wir auf zwei Koyoten die sich gemütlich die Straße teilen. In Blyth ist es sehr heiß und wir beschließen noch eine Runde im Pool zu schwimmen. Dabei lernen wir eine sehr nette deutsch-amerkikanische Familie kennen. Wir nehmen zusammen einen Drink am Pool und werden sofort zum Barbecue zu ihnen nach Hause in San Francisko eingeladen.
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31.05.1999
3.
Reisetag
Wir fahren weiter in Richtung Phönix.
Jetzt wird es richtig heiß. Das Thermometer zeigt 101° C Fahrenheit = ca. 36°
C. Phönix selbst ist eine gepflegt Wüstenstadt. Wir sehen uns kurz das Arizona-Center an und fahren weiter nach Flaggstaff. Es erwartet uns eine gemütliche Bergstadt im Westernstil.
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01.06.1998
4.
Reisetag
Über Nacht hat es sehr abgekühlt.
Wir haben heute Morgen in unserem Zimmer sogar etwas die Heizung aufgedreht.
Nach dem Frühstück kam dann aber die Sonne heraus und es wurde sofort heiß.
Wir fahren jetzt nach Chinle. Zuerst
besuchen wir den Meteorkrater, danach fahren wir in den
Canyon de Celly. Das ist der kleine Bruder des Grand Canyon. Wir machen
eine Wanderung in den Canyon hinunter. Auf einem Hinweisschild steht:
2,5 Meilen ca. 2,5 Std. Wir schaffen es in 1,5 Stunden !!
Anschließend fahren Wir
weiter nach Chinle. Das ist ein reines Indianerdorf. Hier ist wirklich der Hund
begraben. Zum Glück gibt es wenigstens ein paar gute Motels. Erst fragen wir im
Best Western nach, lehnen dann jedoch
ab, weil uns
69 Dollar zuviel sind.
Anschließend gehen wir in das noch teurere aber wirklich schöne Holiday Inn. Kurzer Aufenthalt am Pool, dann noch eine kleine Rundfahrt per Auto durch diese gottverlassene Nest. Gute Nacht !!
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02.06.1998
5.
Reisetag
Gleich nach dem Frühstück, teuer und schlecht, geht es weiter. Wir fahren von Chinle die eintönigen und endlosen Highways bis Cortez. Ursprünglich wollten wir in Maxican Water übernachten, aber dies ist ein noch trostloseres Nest als Chinle , also nichts wie weg. So legen wir heute eine wirklich lange Strecke zurück. Der Anblick des Monument Valley, bekannt aus vielen Westernfilmen und der Werbung – hat uns aber reichlich entschädigt. Mit einem indianischen Führer machen wir eine herrliche Jeep-Tour durch diesen beeindruckenden Canyon. Anschließend finden wir den feinen roten Sand sogar unter unseren Fingernägeln wieder.
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03.06.1998
6.
Reisetag
Heute geht es weiter nach Mesa Verde. Das liegt bereits in New Mexiko.
Die Straße zum Nationalpark geht steil bergauf und wir haben einen tollen
Ausblick über das Land.
Mesa Verde wurde vor 1400 Jahren von Indianern errichtet. Die Pueblos (Gebäude
von Mesa Verde) sind sehr gut erhalten. Die Besichtigung dieser Stadt kann
mitunter sehr anstrengend sein. Dicke Menschen haben da ein Problem – sie
kommen nicht durch die Maueröffnungen da diese sehr schmal und niedrig sind. Da sitzt schon mal der eine oder andere dicke Mensch in der
Klemme !
Auf der Weiterfahrt nach Moab kommt heftiger Wind auf. Ich mußte das Lenkrad
gut festhalten. Teilweise entwickelte sich heftiger Sturm. Nachdem wir die
Richtung wechseln legt er sich wieder. In Moab suchen wir uns gleich ein Motel und haben Glück. Wir bekommen ein riesiges Dreibett- Zimmer für einen sehr günstigen Preis. Bisher ist es immer noch sehr warm. Laut Wetterbericht soll es aber leider schlechter werden.
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04.06.1998
7.
Reisetag
Wieder mal sind wir mit dem Frühstück angegangen. Es gibt
wenig für viel Geld.
Doch trotzdem lassen wir uns unserer gute Laune nicht verderben. Heute wollen
wir den Arch Canyon besichtigen. Auch der ist bekannt aus der Kino und
Fernsehwebung.
Weil wir so gut drauf sind, suche
wir uns zwei Touren aus die wir bewältigen
wollen.
Die erste Tour geht zum Delicate Arch und ist 4,8 Kilometer lang . Die war es
wirklich wert. Wir werden mit einem fantastischen Anblick belohnt.
Die zweiter Tour ist wirklich abenteuerlich. Sie führt uns zum Lands Arch und
ist mitunter eine richtige Grandwanderung. Meiner Mutter wird es zwischendurch
ganz mulmig. Ich finde das natürlich witzig und marschiere eifrig weiter. Ängstlich,
manchmal auf allen vieren, robbt
meine Mutter hinter mir her.
Damit ist unsere Abenteuerlust für heute jedoch längst nicht gestillt.
Wir fahren weiter in den gigantischen Canyonland National Park.
Beinahe andächtig sehen wir auf ihn hinunter. Diesen Anblick muß man auf sich wirken lassen.
Die Stille, der Wind und die
Einsamkeit vertiefen die Eindrücke und wir sind richtig ergriffen. Leider verschlechtert sich nun das Wetter. Dicke Wolken hängen am Himmel und es beginnt zu regnen. Die Temperatur sinkt deutlich.
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05.06.1998
8.
Reisetag
Es hat aufgehört zu regnen. Wir schauen aus dem Fenster, der Himmel ist
freundlich. Wieder packen wir unsere Sachen zusammen. Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Restaurantkette „Dennys“ geht es weiter on Tour. Eine anspruchsvolle Strecke liegt nun vor uns. Die Straße schlängelt sich durch Felsriffe. Ich muß mich sehr konzentrieren. Endlich kommen wir zum Bryce Canyon. Es ist zwar schon später Nachmittag, aber wir sehen ihn uns trotzdem an. Schade, daß sich die Sonne immer wieder hinter dichten Wolken versteckt. So sieht man die orange-roten Felsen leider nicht so schön wie man sie aus den Postkarten kennt. Leider bekommen wir in der Gegend vom Bryce keine geeignete Unterkunft und wir beschließen weiter nach Kanab zu fahren. Wir fahren an diesem Tag ca. 650 km. In Kanab angekommen beziehen wir ein einfaches Motel.
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06.06.1998
9.
Reisetag
Nach dem Frühstück, schon wieder schlecht und teuer, geht es heute in den Zion
National Park. Auch heute haben wir schönes Wetter. Im Park unternehmen wir
eine kleine Wanderung. Es sieht ein bißchen aus wie im Dschungel. Auch die
Luftfeuchtigkeit ist viel höher und wir fangen an zu schwitzen. Später fahren
wir über die roten Straßen weiter
in den Park hinein und sehen uns kliffige Felsen an.
Langsam haben wir genug Steine und Felsen gesehen und wir freuen uns jetzt auf
Las Vegas. Unterwegs – wir befinden uns fast völlig alleine auf dem einsamen
Highway – neigt sich die
Benzinnadel gefährlich dem
Ende zu. Meine Mutter sitzt wie auf Kohlen. Ob wir wohl noch rechtzeitig an eine
Tankstelle kommen?
Es klappt! Mit vollgetanktem Wagen fahren
wir nach Las Vegas Nord. ich komme ins schwitzen. Zu viele Menschen, zu schrill
und zu laut. Wir stellen fest, daß
es Samstag ist und es kaum freie Zimmer gibt. Wir fragen in verschiedenen Hotels
nach . Entweder sind sie belegt oder
überteuert. Wir sind hungrig und genervt. Endlich, es ist bereits 19. 00
Uhr finden wir etwas außerhalb ein hübsches Best Western Motel.
Wir bezahlen für das Wochenende 61 Doller,
ab Montag kostet es nur 51 Dollar. Wir erleben noch höhere
Preisunterschiede.
Jetzt wollen wir mehr von Las Vegas sehen.
Alles geht schief. Vor dem Hotel Mirage warten wir eine Stunde auf den Vulkanausbruch. Vor dem Tresure Island 40 Minuten auf das Piratenschiff. Nichts klappt und wir sind sauer. Enttäuscht gehen wir in unser Motel. Vielleicht Morgen !!
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07.06.1999
10.
Reisetag
Der heutige Tag verspricht schon
wieder viel besser zu werden.
Wir fahren hinaus zum Hoover-Staudamm. Er befindet sich ca. 50 km außerhalb von
Las Vegas und ist der größte Staudamm der Welt. 15 Turbinen versorgen die
Staaten Arizona, Kalifornien und Nevada. Wir machen eine Besichtigung und ich
bin beeindruckt. Anschließend entspannen wir uns am Pool. Später stürzen wir
uns wieder in das Nachtleben.
Heute haben wir mehr Glück. Der Vulkan speit Feuerfontänen und das
Piratenschiff vor dem Treasure Island verbrennt. Wir gehen weiter und sehen uns
das Cäsars Palast, New York-New York, MCM und das Mirage an. Vorher
stärken wir uns aber noch am reichhaltigen Buffet im Treasure Island. Für
$ 8.99 gibt es Essen und Trinken bis zum abwinken.. Unterwegs sehen wir Leute, die schöne, schlanke Karaffen mit verschiedenen Driks in den Händen halten. Wir fragen nach wo man sie bekommt und laufen zurück ins Cäsars – und finden nichts. Verschieben wir‘s auf morgen.
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08.06.1998
11.Reisetag
Wieder gibt es ein spitzenmäßiges Frühstück im Tresure Island.
Heute wollen wir mal einkaufen. Wir klappern die riesigen Hotels ab,
finden jedoch nichts. Was uns gefällt ist zu teuer. Später sehen wir uns Down
Town - das Old Las Vegas an. Wir
kaufen Postkarten und ein T-Shirt für mich. Nach einer Pause in unserem Motel
geht es nochmals auf den Strip. Wir kaufen Tickets für den Aufzug de Statosphere.
Der Ausblick vom Tower verschlägt uns die Sprache. Unter uns liegt Las Vegas im
Lichtermeer. Ist
diese Stadt tagsüber häßlich und seelenlos,
so wirkt sie in der
Dunkelheit faszinierend, prickelnd
wie Champagner.
Auf dem Tower in 300 m Höhe befinden sich eine Achterbahn
sowie ein Big Shot. Ich will mich damit in die Luft katapultieren lassen
aber er ist außer Betrieb. Der
Wind ist zu heftig. Wir gehen weiter und sehen uns das Luxor an. Vor dem imposanten Gebäude steht eine riesige Sphinx und eine grandiose Pyramide. Ich werfe ein paar Cents in einen Spielautomaten. Leider gewinne ich nichts. Es gäbe noch viel zu sehen , aber es ist spät und unsere Füße machen es heute auch nicht mehr. Morgen haben wir wieder eine lange Strecke vor uns.
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09.06.1998
12.
Reisetag
Heute geht es weiter ins Death Vally. Das Tal des Todes verdient seinen Namen.
In flimmernder Hitze fahren wir vorbei an Sanddünen die golden glitzern, an kahlen Steinlandschaften und Salzseen. Der Highway führt
uns auf 2500 m Höhe. Eine endlos lange Strecke liegt vor uns. Nach 500 Meilen können wir einfach nicht mehr. Wir biegen von der Interstate Nr. 5 ab und übernachten in einem Super 8 Motel. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl. Vermutlich kriege ich eine Erkältung.
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10.06.1998
13.
Reisetag
Nach 2 1/2 Std. Fahrt kommen wir
nach San Fransisco.
Wir gehen auf Zimmersuche. Gar nicht einfach. Die Preise sind Großstadtmäßig.
So um die $ 90 muß man hier schon für ein Zimmer hinblättern.
In einem Motel auf der Lombard Street haben wir Glück. Wir kriegen ein
Zimmer für $72. Wir fahren in die City. Zuerst zum Telegraph Hill, dann zu Fisherman’s Warf und nach China Town. Dort entschließen wir uns chinesisch Essen zu gehen. Es schmeckt scheußlich und der Services ist miserabel.
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11.06.1998
14.
Reisetag
Wie sich nun herausstellt, habe ich keine Erkältung sondern eine
Mageninfektion. Zeitweise geht’s es mir ziemlich mies. Trotzdem brechen
wir zur großen sight-seeing-tour in Frisco auf.
Wir laufen zu Fisherman’s Warf und hören schon von weitem die Seehunde
jaulen, die sich auf den
Planken sonnen. Wir kaufen etwas Obst, die Erbeeren – so groß wie bei uns die
Aprikosen – sehen aber auch wirklich zu köstlich aus.
Danach fahren wir mit der berühmten Cable Car zum anderen Ende der Stadt
– Nähe Union Square. Wir nehmen den Fahrstuhl in einem Hochhaus in den 36.
Stock in der Hoffnung von dort oben eine geniale Aussicht zu haben. Nix da. Oben
ist alles geschlossen. Wir versuchen es bei der Transatlantik Pyramide. Auch
dort nichts. Aber im Erdgeschoss gibt es Monitore über die man die
Vogelperspektive genießen kann.
Später fahren wir über die Golden Gate Bridge nach Saussolito. Wir fahren auf
einen Hügel und haben von dort einen fantatischen Blick über die Stadt und über
die Brücke. Anschließend fahren wir ins Hard Rock Caffe in dem wir auch gleich
zu Abend essen.
Wir wundern uns etwas über die Bedienungen – sie haben alle lange Haare. Dann
stellen wir fest, sie tragen alle künstliche Zöpfe die an die Cap’s genäht
wurden. Nach dem Essen kaufe ich mir am Shop gleich warmes Sweat-Shirt.
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12.06.1998
15.
Reisetag
Heute ist schlechte Stimmung – mir geht’s nicht gut. Ohne Frühstück
brechen wir auf. Wir bezahlen unser Zimmer und werden über’s Ohr gehauen. Der
Typ an der Rezeption verlangt zusätzlich $10 Tax auf den Zimmerpreis.
Auf der Küstenstraße – Highway No. 1, fahren
wir nach Montery. Es hat etwas aufgehellt. Die Sonne zeigt sich. In einer
Apotheke kaufen wir Tabletten gegen meine Darminfektion. Die zeigen nach kurzer
Zeit schon verblüffende Wirkung. Nach der üblichen Zimmersuche
fahren wir in die Down Town und bekommen prompt einen Strafzettel in Höhe
von $ 30. Sauer sind wir jetzt schon, denn
wir haben das Parkschild falsch verstanden. Als es fast dunkel wird, entscheiden wir uns noch für einen Spaziergang am Strand.
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13.06.98
16.
Reisetag
Nach dem Frühstück bei Dennys besichtigen wir das See-Aquarium in Montery. Anschließend geht’s wieder auf den Highway No. 1. Langsam bessert sich das Wetter und wir sehen blauen Himmel. Wir machen mehrere Stops um die wunderschöne Küstenlandschaft zu bestaunen. Einmal sehen wir Seekühe die sich sonnen. Die Zimmersuche erweist sich hier an der Küste für äußerst schwierig. Entweder sind die Motels ausgebucht oder unverschämt teuer. Nach langem Suchen finden wir etwas in Santa Maier etwas abseits dem Highway.
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14.06.98
17.
Reisetag
Der Tag beginnt freundlich. In gemütlichem Tempo fahren wir nach Santa Barbara.
Dort angekommen erwartet uns wieder dasselbe Spielchen mit der Zimmersuche. Auf der Suche nach einem Super 6 Motel verfahren wir uns dreifach. Wir haben noch Zeit und gehen an den Strand. Ganz plötzlich erscheint eine dunkle Nebelwand. Diese verbreitet sich rasend schnell es wird fast schwarze Nacht. Später fahren wir in das Zentrum von Santa Barbara das eher an Spanien erinnert. Leider ist das Wetter nicht mehr so toll und daher ist auch in der Stadt nicht viel los.
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15.06.98
18.
Reisetag
Nachdem wir in den wolkenverhangenen Himmel schauen, starten wir unsere letzte längere Fahrt nach LA. Unterwegs bessert sich das Wetter und LA empfängt uns mit einem strahlend blauen Himmel. In Anaheim beziehen wir ein Zimmer im Best Western gegenüber Disney World. Nachmittags gehen wir an den überfüllten Pool. Nun gut – dafür gehen wir morgen an den Strand von Venice.
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16.06.98
19.
Reisetag
Mit Venice wird nichts. Es ist leider stark bewölkt und es regnet leicht. Wir
genehmigen uns ein ausgiebiges Frühstück und fahren nach Hollywood. Leider
bessert sich das Wetter nicht. Wir machen einen Spaziergang auf dem
Hollywood-Blv., schauen uns den berühmten und teuren Rodeo-Drive an und machen
eine Abstecher nach Beverly Hills. Dann muß man natürlich auch Santa Monica
gesehen haben. Ich habe noch Lust Venice
Beach zu sehen und so fahren wir da auch noch schnell hin. Aber leider lädt das
schlechte Wetter nicht gerade zum Strandleben ein und deshalb ist hier heute
tote Hose. Zum Abschluß gönnen wir uns ein Steak bei Sizzler.
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17.06.98
20.
Reisetag
Ha, die Sonne scheint aus einem wolkenlosen Himmel.
Für heute haben wir uns die Universal Studios in Hollywood vorgenommen.
An der Kasse drückt man uns ein Veranstaltungsprogramm in die Hände aus dem
wir die jeweilige Uhrzeit zu den einzelnen Vorstellungen entnehmen können. Wir
spurten von einer Show zur nächsten. Nach
Back to the
future
folgt Waterworld.
Danach
eilen wir zu Beatlejuice
und Backdraft wo uns ein atemberaubender Feuerzauber denmonstriert wird.
Der Höhepunkt der Universal-Studios ist
derzeit wohl Jurassic-Park
!!
Wir steigen in ein Gummiboot und gleiten durch den Dinodschungel. Modrige Luft
steigt uns in die Nase und die Urviecher bespucken uns mit Wasser. Plötzlich
fahren wir mit unserem Boot fast kerzengerade in die Höhe. Wow - plötzlich geht es steil und rasendschnell einen Wasserfall
runter und wir werden klitschenass. Weil
es so schön war machen wir es gleich noch mal.
Meine Mutter ist etwas säuerlich
denn die Frisur ist hin.
Wir machen weiter mit E.T. Mit der Fahrradbahn lernen
wir seinen Planeten kennen.
Ja, es ist wirklich alles super gemacht. Weil wir einige Vorstellungen
wiederholen, reicht uns die Fahrt
mit der Tram durch das Gelände leider nicht mehr.
Wir verlassen die Filmstudios und brechen
auf um den berühmten Hollywood-Schriftzug
aus der Nähe zu betrachten. Gar nicht so leicht ! Nach ca. zwei Stunden
Irrfahrt haben wir den Hügel endlich gefunden und es wird kräftig
fotografiert. Als wir zum Mariott zurück wollen,
verpassen wir mehrmals die richtige Ausfahrt und irren fast eine Stunde
um den Flughafen. Um 10.30 Uhr haben wir es endlich geschafft u. checken ein. Wir erhalten ein tolles Zimmer direkt am Pool in dem wir gleich noch eine Runde schwimmen.
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18.06.98
21.
Reisetag
Auch heute haben wir tolles Wetter.
Wir wollen heute mal etwas faulenzen und fahren nach Venice an den Strand. Nun,
heute sieht es hier ganz anders aus als zwei Tage zuvor als es regnete. Uns
kommt ein bunter Skateboardfahrer mit Turban
u. Elektrogitarre im buntem Umhang entgegen. Etwas weiter steht eine etwa
Sechzigjährige im knappen Tanga auf Skatern und trällert mit dünner Stimme
zur Gitarrenbegleitung einen unverständlichen
Song. Reptilien werden zum Kauf angeboten, an jedem zweiten Stand kann man die
Geräusche der Tatoonadel vernehmen. Wahrsager
legen ihre Karten und dunkelhäutige Matronen flechten bunte Plastikperlen in
Haarschöpfe. Einem Farbigen ist wohl sein Cap abhanden gekommen – nun trägt
er seine Unterhose auf dem Kopf. Also alles in einem, Venice muß man gesehen
haben.
Wir legen uns eine Weile in die Sonne um am Abend unseren Sonnenbrand zu
pflegen.
Zum Abendessen gönnen wir uns nochmals einen Besuch bei Sizzler. Nun müssen wir wohl oder übel unsere Koffer packen denn es heißt Abschied nehmen von einem wunderschönen, erlebnisreichen Urlaub !!!
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