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Unsere Camperkarriere
verlief recht unterschiedlich.
Meine Frau hat schon früh mit ihren Eltern gecampt - zuerst mit einem Zelt, später mit einem QEK Junior. Hierbei handelt es sich um einen leichten Wohnwagen aus DDR-Produktion, der sogar von einem Trabant gezogen werden konnte. Auch heute noch erfreut sich dieses Modell großer Beliebtheit, und man findet es gelegentlich sogar hinter Trikes. Einmal im Jahr findet das große Qek-Treffen statt. Ich selbst bin erst wesentlich später Camper geworden. Meine "Camperkarriere" begann 1994 mit einem Bürstner 465 TN, Sondermodell "Champion", zunächst von einem Opel Kadett, später von einem Vectra gezogen. Zugunsten von Hausbau und Familie wurde das Thema Camping dann vorübergehend "stillgelegt". Wir haben dann mehrere Jahre lang in den verschiedensten Ländern Ferienhaus-Urlaub gemacht. Unter anderem waren wir 2x in Dänemark, in Holland, der Schweiz und Österreich. Auch habe ich nichts gegen eine Woche Türkei oder Sizilien Aber auf Dauer ist das nicht die Art Urlaub, die uns so sehr gefallen hat, als dass dies unsere vorrangige Urlaubsform werden würde. Der Campervirus hat 2004 wieder zugeschlagen. Der Hang zu noch mehr Individualität im Urlaub verbunden mit der Sicherheit, welche Wohnung einen am Urlaubsort erwartet, sollte uns ein knappes Jahr später wieder werden
lassen. Mit dem Sharan
hatten wir ja bereits ein geeignetes Zugfahrzeug mit ausreichender
Anhängelast.Da wir beide aus dem Thema weitgehend "raus" waren, ging es also in die Phase von Händlerbesuchen, Internetrecherche und Katalogsammlungen. Ca. 9 Monate haben wir damit verbracht, den Markt zu sondieren und technische Details wie Maße, Gewichte, Ausstattungen und Preise zu vergleichen. Im Ergebnis haben wir dann im Juni 2005 unseren Wohnwagen gekauft - einen Hobby 500 KMFE easy, den wir später durch einen Fendt Saphir 560 TFM ersetzt haben. Neben zahlreichen kleinen und großen Ausflügen in Deutschland waren wir mit dem Wohnwagen auch schon in Dänemark, in Holland und in Italien. |