Sonderrationen für Isa


Endlich ist es nach fast sechs Wochen Wartezeit soweit: Frauchen meint, Isa sei trächtig und verdiene nun ab und an ein besonderes Lecker-Fresschen.
Einen Mittag wurden Larry und Jula mit einem Trick nach draussen befördert und die Küchentür hinter ihnen geschlossen. Jetzt bekam Isa ihr "verlorenes Ei":



"Wuäff - lecker lullern am Eigelb, das schmeckt am besten, das kommt zuerst weg!"



Isa schob ihr Ei über den Küchenboden und leckte vorsichtig und genießerisch lange - für einen Dackel extrem lange.



Isa fand es aber auch zu schön und musste es so lange wie möglich auskosten. Larry und Jula hätten einmal geschnappt und weg wäre es gewesen. Aber unsere Isa ist eine vornehme Dame, sie schlingt nicht.



Doch so nach und nach wurde das Ei in Einzelteile zerkaut und dann verschluckt.

Ein paar Tage später passt es sehr gut, dass Jula draussen Geräusche hört und aufmerksam schaut - sie möchte gerne wissen, was da los ist:





So sieht das von der Seite aus - am liebsten würde sie durchs Fenster springen.

Da das nicht geht, schickt Frauchen sie hinaus in den Garten und nun bekommt Isa große Augen. Sie hat keine Lust mit raus zu laufen und schaut zu, was auf dem Tisch vor ihr zubereitet wird.





Riesengroße Augen: "Da auf dem Teller, das riecht ja toll. Für wen issn das?"



"Sieht ja auch recht gut aus..."



"Ich hab doch so einen großen Hunger und ... ich bin doch trächtig und darf mal ab und an ein bisschen mehr...!"



"Ich bin auch ganz lieb."



"Aber jetzt läuft mir doch so langsam das Wasser im Maul zusammen..."



Bei diesem Blick kann Frauchen nicht länger widerstehen, schließlich ist der Teller ja auch nur für Isa mit Kartoffelbrei und Schinken bestückt worden.



Doch gefressen wird auf dem Boden, was Isa natürlich nichts ausmacht. Hauptsache, es ist ihr Fressen.



Leer, das ging schnell.



Als alles vertilgt ist, springt Isa wieder auf die Eckbank, schüttelt sich und freut sich, satt wie sie ist.



Sie schenkt ihren Menschen ein dankbares Lachen.



UND NOCH EIN GROSSES!



Zur Tür geschaut -  Jula kommt herein, völlig kaputt, sie hat draussen in der Zeit ein Loch ausgehoben, in das sie selbst mit Leichtigkeit hineinpasst.



Ausruhen ist angesagt und so sind beide zufrieden ohne neidisch auf die andere zu sein. Jede hat ihren Spass gehabt.



Gemeinsam ruhen sie sich aus.


 
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