Klaus Kordon: Brüder wie Freunde
Das Buch "Brüder wie Freunde" von Klaus Kordon spielt in der Nachkriegszeit und handelt von zwei Brüdern, die fast alles gemeinsam machen. Der jüngere Bruder Frank geht in die 2. Klasse und sein 2 Jahre älterer Bruder Burkhard, der ein guter Fußballspieler ist und auch sonst viel kann, besucht die vierte Klasse. Frank bewundert ihn wegen seiner vielen guten Eigenschaften. Jeder der beiden Brüder hat einen anderen Vater, aber sie leben beide mit der gleichen Mutter in Ostberlin. Dort betreibt die Mutter mit Tante Lucie eine Kneipe mit dem Namen " Zum gemütlichen Eck". Sie leben dort ohne Vater.
Als die Mutter eines Tages mit der Nachricht aufwartet, dass Onkel Willi sie heiraten wird, ist Burkhard zornig, weil die Tante dann auszieht. Sie selber sagt zwar, dass sie es wolle, aber Burkhard glaubt ihr nicht. Auch der kleinere Bruder Frank ist traurig über diese Entscheidung. Hinzu kommt noch, dass keiner der beiden Jungen Onkel Willi leiden kann. Dieser ist Rangierer bei der Bahn und trägt immerzu seine Eisenbahneruniform. Außerdem redet er nicht viel und er kann die Jungen auch nicht leiden. Nach der Hochzeit verändert sich einiges im Leben von Burkhard und Frank. Doch sie halten zusammen.
Ich finde das Buch sehr spannend denn es wird ähnlich wie "Der Herr
der Fliegen" zum Ende hin immer fesselnder. Das Buch ist zum einen
witzig und interessant, aber auch ergreifend und traurig, als es zum Ende
hingeht.
Zum Autor:
Klaus Kordon wurde 1943 in Berlin geboren. Er war Lager- und Transportarbeiter. Später reiste er als Exportkaufmann unter anderem nach Afrika und Asien
Daniel Reiner (7a)
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