Brock Cole: Celine oder Welche Farbe hat das Leben?
16 Jahre alt, respektlos, phantasievoll, und manchmal unausstehlich - das ist Celine.
Sie lebt in einer Wohnung mit ihrer Stiefmutter zusammen und weiß oft nicht, ob sie in diese Welt gehört. Ihre Mutter kreuzt irgendwo in Südamerika herum und wo ihr Vater sein Unwesen treibt, weiß sie nicht einmal. Der einzige Grund, der sie am Leben erhält, ist die Kunst und natürlich Jake, ein kleiner Junge, der in der Wohnung gegenüber wohnt und seit kurzem ihr Freund ist. Jakes Eltern sind ebenfalls geschieden, aber er scheint mit der Situation längst nicht so spielerisch wie Celine zurechtzukommen.
Die beiden sprechen offen über Probleme und Tatsachen und nehmen dabei auch in Kauf, den anderen zu verletzen.
Als Celines Stiefmutter zu einer Konferenz übers Wochenende weg muss, ist Celine völlig auf sich selber gestellt und allein gelassen mit ihren Problemen. Da ist zum Beispiel "Dermot" ihr Verehrer, der bei einer Party mit einer anderen "beschäftigt" ist, "Lucile" eine Klassenkameradin, die von ihr nichts mehr wissen will, "Mr. Barker, der zwar doppelt so alt, aber trotzdem Celines große Liebe ist und den sie mit ihrer Mallehrerin "erwischt". Zu guter Letzt muss sie auch noch Jake für zwei Nächte bei sich aufnehmen. Trotz dieser Tatsachen, die ihr das Leben nicht gerade leicht machen, fühlt sich Celine zum ersten Mal in ihrem Leben frei!
Da das Buch über ein interessantes Mädchen in meinem Alter erzählt, hat es mir gut gefallen, da man plötzlich auch, eine völlig fremde Situationen kennen lernt. Man kann daraus lernen, doch viele Sachen ärgern oder verwundern einen. An manchen Stellen wird sehr viel über ihre Sichtweise und ihre Gefühle geschrieben, die das Buch etwas langweilig machen. Trotzdem kann ich das Buch nur weiter empfehlen, besonders an Mädchen im Alter von 12-16.
Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass dieser Text für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde!
Isabelle Tassius (7a)
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