Zitelmann, Arnulf: Nach dem großen Glitch
Oci lebt in der Zeit nach dem "großen Glitch".
"Der große Glitch" ist ein Komet, der vor einigen Jahren auf die Erde gestürzt ist und dort eine große Verwüstung angericht hat.
Sie arbeitet auf dem Forschungsschiff Nhlakanifo.
Eines Tages wird ihre Freundin Mjuda bei einem Sturm über Bord gespült.
Oci wird mit Kabip - einem erfahrenen Steuermann - mit einem Rettungsboot zu Wasser gelassen.
Sie können Mjuda retten, doch sie werden von einer großen Welle weggespült.
Nach tagelangem Herumtreiben erreichen sie Land.
Werden sie es schaffen zu überleben und Nhlakanifo wiederzufinden?
Ich persönlich finde das Buch sehr spannend, doch an manchen Stellen ist es ziemlich unübersichtlich.
Es ist aber ziemlich genau auf ein Alter von 10-14 abgestimmt und man kann sich eigentlich ziemlich gut in die Figuren hineinversetzen.
Die Geschichte ist nämlich gar nicht so unwahrscheinlich.
Was spricht denn dagegen, dass eines Tages ein Komet auf die Erde einschlägt und alles verwüstet?
Das Buch beschreibt aber auch, wie verschieden sich getrennt von einander lebende Völker entwickeln können.
Die einen Völkergruppen leben mehr spontan, die anderen Völkergruppen leben in einer durchorganisierten Gemeinde.
Bei den einen dürfen alle machen, was sie wollen, bei den anderen dürfen nur die mit dem höchsten IQ selbst entscheiden, ob sie zum Beispiel Kinder haben wollen.
Die einen leben in Bäumen, als Nomaden, die anderen haben feste Häuser aus Lehm oder Stein.
Die einen sind mehr auf technische Entwicklung aus, die anderen wollen nur überleben.
Die einen haben ein soziales und hilfsbereites Verhalten, die anderen helfen nur, wenn es ihnen befohlen wird oder gar nicht.
Ulrich Scherhag (7a)
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