Ellen Wittlinger: Hard love
Am Wochenende, wieder zu Besuch bei seinem Vater, setzt sich John in den Kiosk, wo Marisol ihre neuen Zines immer abgibt. Als sie endlich kommt, spricht er sie auf ihre Texte an. Mit der Zeit werden sie gute Freunde. Doch John empfindet für sie mehr als Freundschaft. Er lernt von ihr, mit seinen Gefühlen für seine Eltern klarzukommen, indem er Briefe an sie schreibt, die er eigentlich nicht abschicken sollte. Der Schulball steht bevor und John fragt Marisol, ob sie mit ihm dorthin gehen will. Obwohl Marisol keine Lust darauf hat, schafft es John, dass sie nach viel Überzeugungskraft doch noch zusagt. An diesem Abend geschieht etwas Wunderbares für John: Marisol fordert ihn zum Tanzen auf und umarmt ihn; damit wird sie für John nach langer Zeit der erste Mensch, den er auch körperlich an sich heranlässt. Aber John versteht die Umarmung falsch und will Marisol küssen. Marisol blockt ab. Von da an ist nichts mehr so wie vorher. Marisol möchte nur noch einmal mit John zu einem Treffen aller Zine-Schreiber gehen. Gibt es doch noch ein Happy End? Nach meiner Meinung ist dieses Buch sehr gut für den Unterricht. Es gibt viele Jugendliche wie John, die nicht mit ihren Eltern über ihre Gefühle reden können, und sie bekommen im wahrsten Sinne des Wortes Berührungsängste. Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher. Die Autorin Ellen Wittlinger, geboren 1949 im südlichen Illinois, begann ihre literarische Karriere mit der Veröffentlichung von Gedichtbänden. Später schrieb sie auch Theaterstücke und Romane. Erst seit ihre eigenen Kinder im entsprechenden Alter sind, schreibt sie auch Jugenbücher.
Vanessa Kölsch (7a)
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